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About.me – ein sozialer Knotenpunkt im Netz

Viele Menschen wollen, sollen und müssen gerne in irgend einer Form im Netz vertreten sein. Für einige reicht das Facebook- oder Google+ Profil, der Instagram Account oder ein leicht zu installierendes WordPress-System. Oftmals doppeln sich auch die gesammelten Informationen auf einer eigens dafür eingerichteten Website, die im Prinzip lediglich die Funktion eines zentralen Sammelpunktes erfüllt.
Allen, denen eine anspruchsvolle aber leicht zu bedienende Web-Visitenkarte reicht, auf der dann alle Profile eingebunden werden können, sei der Dienst about.me empfohlen. Einmal kurz angemeldet, kann der Benutzer durch eine der sehr schönen Vorlagen oder durch ein eigenes Bild den Hintergrund seiner Visitenkarte festlegen und Inhalte einfügen. Das Textfeld, sowie das Hintergrundbild passen sich dann automatisch der entsprechenden Auflösung an, Social Media Dienste, wie z.B. Facebook, Twitter, Vimeo, Instagram etc. lassen sich über das Backend als “Services” einbinden.
Online-Bildbearbeitung mit iPiccy
Vielseitige Möglichkeiten der Bildbearbeitung, eine intuitive Bedienung und zahlreiche Effekte – das sind Punkte, die den kostenlosen Online-Bild-Editor iPiccy auszeichnen. Die zu bearbeitende Datei kann entweder per Uploader oder URL geladen, per Webcam aufgenommen oder selbst gemalt werden. Mit wenigen Klicks ist es möglich, Änderungen an Größe, Position etc vorzunehmen oder verschiedene Filter und Effekte anzuwenden. Die Resultate können nach Belieben abgespeichert oder im Netz geteilt werden. Meiner Meinung nach ein interessantes Angebot, sei es als inhaltlicher Bestandteil medienpädagogischer Projekte oder als kostenlose Bildbearbeitungsalternative für den Jugendraum PC.
Werde Phantombildzeichner: The Ultimative Flash Face
Vor einigen Tagen habe ich hier die Web-Anwendung piZab vorgestellt. Es ging darum, schnell und unkompliziert eigene Fotos zu verändern und / oder zu manipulieren. In eine ähnliche Richtung geht das Ultimative Flash Face. Dieses Flash-basierende Angebot lässt z.B. Kinder kreativ werden und macht sie zum Phantombildzeichner. Mit wenigen Klicks können verschiedene Gesichter erstellt und modifiziert werden. Eingebettet in ein erlebnisorientietes Rollenspiel kann ich mir diese Anwendung sehr gut als mediale Ergänzung vorstellen. Aber auch Avatare oder sonstige Profilbilder sind hiermit schnell erstellt. Viel Spass.
piZap: Bildmanipulation mit Spassfaktor
Mit piZap stelle ich Ihnen heute eine Web-Anwendung vor, mit der Sie mit wenigen Schritten witzige Veränderungen an Fotos vornehmen können. Dieses Angebot eignet sich nicht nur als Lückenfüller im Internetcafé, sondern kann auch als Einheit eines medienpädagogischen Projektes z.B. mit Kindern verwendet werden. Die Oberfläche ist zwar in englisch, jedoch leicht verständlich und intuitiv gestaltet. Fotos können hochgeladen oder per Webcam geschossen werden. Mit Effektvorlagen können Sie dann Ihr Foto nach Belieben verändern, verzerren und verteilen. Viel Spass!
Eine Suchanfrage sagt mehr als 1000 Worte
Wenn wir in allen möglichen (Alltags)Situationen das Internet bemühen, dann lassen sich alleine mit Screencasts in Kurzfilmen ganze Geschichten erzählen. Das zeigt mir ein Google-Werbeclip, auf den mich Uwe Klemm aufmerksam gemacht hat und die für mich die medienpädagogische Inspiration der Woche ist.
Mir fallen einige Anwendungen in medienpädagogischen Videoprojekten ein:
- Die Darstellungsform eignet sich hervorragend, um komplexe/abstrakte Geschichten oder Inhalte zu erzählen.
- Erweitert auf alle Internet-/Browseraktivitäten lassen sich Mediengewohnheiten/-phänomene genauso wie Alltagsgeschichten im Web2.0 erzählen. Beispielsweise kann eine Lovestory mit Facebook-Screencasts erzählt werden.
- Wenn eine Geschichte auf Suchanfragen oder Web2.0-Aktivitäten eingedampft wird, ist das einerseits eine sportlich-intellektuelle Übung, auf der anderen Seite kann das ein Anlass sein, das eigene Medienhandeln zu reflektieren.
Eine Idee mehr, die ich bald mal gerne ausprobieren würde. Haben Sie Erfahrungen mit dem Ausdrucksmittel?
Digitaler Selbstmord

Screenshot der "Web 2.0 Suicide Machine"
Nein, das ist kein unmoralischer Aufruf an MedienpädagogInnen, ihren Schützlingen die Verlockungen des Jenseits nahe zu bringen. Hier geht es vielmehr um Datenschutz, Jugendschutz, die Selbstbestimmung über die eigene (Daten)Identität, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Medienkonsum und auch um Datensicherheit.
Auch wenn Jugendlichen nicht unbedingt nahegelegt werden kann, sämtliche Web2.0-Aktivitäten ad acta zu legen, gibt es sicher Gründe, sich gegen den eigenen Account bei Facebook oder Twitter zu entscheiden. Und dann bietet die neue “Web 2.0 Suicide Machine” sowohl einen effektiven wie ästhetischen Weg, die eigenen Daten samt des Accounts zu löschen: Der/die NutzerIn kann den Löschvorgang beobachten und sieht so ‘sein/ihr digitales Leben an sich vorbeiziehen’. Das kann sicher auch ein guter Einstieg in einen Workshop zum Thema Web 2.0 sein.
Bisher werden Facebook, Twitter und MySpace ‘unterstützt’, weitere Communities sollen folgen.
Animierte Websites erstellen – mit youtube&Co.
Wirklich animierte Websites zu erstellen – egal ob mit Video, Zeichnungen oder anderen Animationen – war bisher auf Techniken wie Flash, Silverlight und Co. beschränkt und erforderte einiges an Training und Geschick. Aber es geht noch viel einfacher: Mit einer Videokamera, Schnittcomputer, einer Internetverbindung – und youtube (!) lassen sich wunderbar animierte Webseiten erstellen. Wir finden, dass das eine schöne, spannende, herausfordernde und lehrreiche Methode für medienpädagogische Projekte mit Jugendlichen ist, haben es ausprobiert und zeigen wie’s geht.
Studie: “Web 2.0 als Rahmen für Selbstdarstellung und Vernetzung Jugendlicher”

Das JFF (Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis) hat den ersten Teil der Studie “Das Internet als Rezeptions- und Präsentationsplattform für Jugendliche” im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) veröffentlicht. Darin wird das Verhalten Jugendlicher im Alter zwischen 14 und 20 Jahren mit dem Hauptaugenmerk auf web2.0-Angebote gründlich analysiert. Es werden Motivationen und Strategien zur Selbstdarstellung im Netz beleuchtet und Problemfelder benannt die die Autoren während der Recherchen identifiziert haben.
Je nach Kenntnisstand über medienpädagogische Sachverhalte und statistische Erhebungen kann der recht ausführliche Text auch selektiv gelesen werden – ein kurzer Blick empfiehlt sich aber allemal.



Sicherheit und Datenschutz in sozialen Netzwerken sind oftmals Themen bei Elternabenden und Veranstaltungen mit medienpädagogischem Schwerpunkt. Ob wer-kennt-wen, schüler-vz, studi-vz oder lokalisten, eines verbindet alle sozialen Plattformen: Die Angst der Eltern nach Missbrauch der persönlichen Daten. Zwar bieten alle Plattformen die notwendigen Sicherheitseinstellungen an, oftmals sind diese jedoch gut versteckt oder als Grundeinstellung deaktiviert.
