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Spielregeln im Internet – Durchblicken im Rechte-Dschungel
… so ist der Titel der neuen Broschüre der EU-Initiative klicksafe, die in Zusammenarbeit mit iRights.info erstellt wurde. In acht Themenschwerpunkten klären Experten über Rechte und Pflichten auf, die man als Internetnutzer hat. Beantwortet werden dabei aktuelle Fragen wie „Darf man Fotos anderer Personen auf sein Social-Network-Profil hochladen?“ oder „Was tun bei Abmahnungen?“. Die Texte warnen vor (Haftungs-)Risiken, helfen die eigenen Rechte zu erkennen und einzufordern und geben nützliche Tipps, beispielsweise wo Inhalte im Netz frei erhältlich und bedenkenlos genutzt werden können.
Einführung ins Urheberrecht
Auch wenn der Trend klar zu CreativeCommons geht: Die Sensibilität für das Urheberrecht in Schulen, in der Medienpädagogik und in der Jugendarbeit wächst, die Zahl der Begleitmaterialien auch. Eine Broschüre von Schulen ans Netz ergänzt den Reigen der Publikation zum Thema und beantwortet grundlegende Fragen wie “Was sind urheberrechtlich geschützte Werke?” oder “Welche Werke sind frei nutzbar?” Hilfreich besonders für den Bildungsbereich sind Hinweise zum Zitieren und zur Veröffentlichung von SchülerInnenarbeiten.
Neuauflage: Ein Netz für Kinder – Surfen ohne Risiko
Seit Ende Januar steht die Neuauflage der BMFSFJ Broschüre: Ein Netz für Kinder – Surfen ohne Risiko zum Download oder zur Bestellung bereit. In getrennten Teilen erhalten zum einen Eltern, zum anderen aber auch Kinder nützliche Tipps und Hilfestellungen rund um die Themen Internet, surfen und Sicherheit. Darüber hinaus gibt es dieses Jahr eine erweiterte Linkliste mit Empfehlungen von für Kinder geeignete Internetseiten.
Was Sie schon immer über Videoprojekte wissen wollten…
Aktive Videoarbeit hat zu recht Konjunktur, viele KollegInnen arbeiten neu mit der Methode und wünschen sich grundlegende Informationen und Praxistipps rund um Videoprojekte. Meine KollegInnen vom Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz und ich haben dazu die Broschüre “Klappe eins, die Erste” publiziert, die ein Nachschlagewerk für den Einstieg in die Videoarbeit mit Jugendlichen sein soll.
Die Publikation bietet die pädagogischen und filmischen Grundlagen für ein Videoprojekt: Konzept, Ablauf, Drehbucharbeit, die Dreharbeiten, Schnitt – genauso wie ein komplettes HowTo. Daneben enthält sie viele kleine Praxistipps, die das MedienpädagogInnenleben erleichtern.
Seit kurzen ist die Broschüre auch kostenlos online verfügbar: Auf der Projektewebsite des Instituts für Medienpädagogik gibt es das PDF zum Download (1,1MB).
CreativeCommons und freie Musik in der Jugendmedienarbeit
Titelseite der Broschüre
Die Frage wie ein medienpädagogisches Projekt vertont wird stellt sich immer wieder. Meist kommen dann Vorschläge von aktueller Chart-Musik, die aber wegen der Urheberrechte und der zu entrichtenden GEMA-Gebühren ausfallen. In solchen Situationen verweisen wir in unseren Projekten immer wieder gerne auf unter CreativeCommons-Lizenz stehende und freie Musik. Die Szene hat sich rasant entwickelt und zieht immer weitere Kreise. Wir haben seit einiger Zeit eine Sammlung von reichhaltigen Seiten in unserem Blog die natürlich stets aktualisiert wird – wie vor kurzem geschehen.
Die LAG Lokale Medienarbeit NRW hat jetzt eine Broschüre “Freie Musik in der Medienarbeit” veröffentlicht. Neben allgemeinen Informationen zur Audioarbeit und zu den unterschiedlichen Lizensierungen gibt es verschiedene Seiten mit freier oder CC-lizensierter Musik nach Musikrichtung sortiert aufgelistet. Da gelingt der Horrorfilm sowie das romantische Hörspiel fast im Handumdrehen.
Wissenswertes über Farben
"Hannover: colorful chair-parade 25.605.15" von Juergen Kurlvink auf flickr.com
Spätestens wenn es um Webdesign oder um die Gestaltung von Broschüren und Plakaten geht, steht auch der/die letzte MedienpädagogIn vor der Wahl “Welche Farbe hättns denn gern?”. Meist wird dann aus der Hüfte geschossen mit einigermaßen zufriedenstellenden Ergebnissen, aber jeder Blick auf Produkte von Profis provoziert die nächste Frage: “Wo haben die nur die passenden Farben her?”
Grund genug, um sich in einer ruhigen Minute mal mit Farbenlehre, Farbräumen, dem Farbkreis, Komplementärfarben, Farbpaletten oder auch Farbsymbolik – und Bedeutung auseinander zu setzen. Der Gestalter Klaus-Dieter Knoll hat das in seinem Blog getan und sein Wissen in vier anschaulichen und praxisorientierten Artikeln [1,2,3,4] zusammengefasst. Auf dass die TeilnehmerInnen beim nächsten Webprojekt davon profitieren. Sehr praktisch in diesem Zusammenhang ist übrigens auch das Tool colorsuckr.com, das aus hochgeladenen Bildern die passenden Farben extrahiert.
Klickt´s – geh Nazis nicht ins Netz
Klickt´s ist eine neue Broschüre von jugendschutz.net, die 12-15 Jährige für rechtsextreme Propaganda im Internet sensibilisieren soll. An konkreten Beispielen, zeigt die Broschüre spielerisch und modern, wo im Netz Gefahren lauern, wie die rechtliche Lage ist und was Einzelne tun können, um Neonazis nicht ins Netz zu gehen. Die Broschüre steht als PDF Dokument zum Download bereit oder kann bei den Landeszentralen für politische Bildung bestellt werden.
Taschenfunk – kreativer Handyeinsatz in der Schule
Das Handy wird immer gegenwärtiger, fast jeder Jugendlicher hat eins. So nützlich sie sind, so störend können sie auch in bestimmten Situationen sein. Vor allem in Schulen ärgern sich immer mehr Lehrer über Eingangssignale von Kurznachrichten oder “spielerische” Ablenkungen vom Unterricht.
Da Verbote oftmals das Gegenteil bewirken, haben sich MedienpädagogInnen Gedanken über einen kreativen Einsatz des Mobiltelefons im Unterricht gemacht. Unter dem Titel „taschenfunk – Das Handy als Unterrichtswerkzeug“ veröffentlicht die Ludwigshafener Bildungseinrichtung medien+bildung.com gGmbH ein 36-seitiges Heft mit vielen Informationen, Tipps und praxisgerechten Methoden zum kreativen Einsatz von Handys im Unterricht.
Das 36-seitige Heft kann über die Mailadresse info(at)medienundbildung.com angefordert werden und wird gegen Vorauskasse der Porto- und Versandpauschale von 3,00 Euro zugeschickt.
Die Bundesregierung archiviert das Internet
Aufatmen bei WebseitenbetreiberInnen: Ab sofort ist klar, wie die neue Verordnung der Bundesregierung zur Archivierung von Internetseiten (“Pflichtablieferungsverordnung“) technisch umgesetzt wird. WebseitenbetreiberInnen sind demnach verpflichtet, Kopien ihrer Seiten an die Deutsche Nationalbibliothek zu schicken. Zunächst war unklar, was das bedeutet, Spiegel online berichtete über Ablieferung per PDF oder ZIP. Auch die Definition von “privat” (private Seiten sind ausgenommen) war nicht klar.
heise online berichtet nun, dass die Bibliothek Blogs, Foren und Websites mit statischen Inhalten nur automatisiert über einen eigenen Crawler erfassen und archivieren wird. Lediglich besondere Inhalte, also bspw. Broschüren, die nur als PDF online erscheinen, sollen/können über eine eigene Schnittstelle abgeliefert werden.
Natürlich hat diese Regelung eine klare medienpädagogische Relevanz: Schließlich muss mensch sich auch bei einem Homepage-Workshop über die Existenz der Verordnung im Klaren sein, genauso bei der Arbeit an der klassischen Jugendhaus-Homepage. Beruhigend, dass die Ablieferung nur in Sonderfällen “aktiv” erfolgen muss. Puh!

Unbekannt sollte klicksafe.de mittlerweile nicht mehr sein, dem/der einen oder anderen MedienpädagogIn ist sie vielleicht auch schon über den Mauszeiger gelaufen: die Broschüre “
