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Material-Fundgrube für Videoprojekte

Screenshot aus "Valkaama"

Screenshot aus "Valkaama"

CreativeCommons ist ein gesellschaftlicher Gewinn. Und im Fall von des Open-Source-Films „Valkaama“ auch ein großer für die Medienpädagogik. Die MacherInnen des abendfüllenden Spielfilms haben sich entschlossen, ihn unter CreativeCommons-Lizenz zu veröffentlichen, gemeinsam mit allen Materialien, die im Produktionsprozess entstanden sind.

Für medienpädagogische Videoprojekte tut sich damit eine besondere Fundgrube auf. Denn für fast alle Projektphasen stehen damit Materialien zur Verfügung, die in Lernprozessen Eingang finden können:

  • Das Drehbuch kann in der Konzeptphase als Beispiel dienen oder auch als Grundlage für Dreh-Fingerübungen.
  • Das Rohmaterial (komplett, 179GB!) kann die Grundlage eines Schnittseminars sein.
  • Einzelne Szenen aus dem Film können analysiert, aufgelöst und mit dem vorhandenen Material neu geschnitten werden.

Und selbstverständlich kann auch der Film selbst lizenzfrei vorgeführt werden. Einziges Manko: Alle Materialien sind fremdsprachig und damit sicher nicht für alle Projekte geeignet. Der Film ist auch mit deutschen Untertiteln verfügbar.

Kennen Sie weitere OpenSource-Filme mit einem ähnlichen Quellenfundus? Ergänzen Sie mit einem Kommentar. [via MediaCulture]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

EtherPad goes PiratePad

"Pirate vs. Ninja: Fight!" von Dunechaser auf flickr.com

"Pirate vs. Ninja: Fight!" von Dunechaser auf flickr.com

Das fängt ja gut an: Nachdem EtherPad, das Tool schlechthin für das kollaborative Schreiben im Web, zunächst im Schlund von Google zu verschwinden drohte, hat sich die Lage nun komplett gewandelt. Die MacherInnen und die Software wechseln zwar zum Webgiganten, der damit GoogleWave weiterbringen dürfte, die eigentliche Software ist seit neuem aber OpenSource und kann damit auf eigenen Servern installiert werden!

Die schwedischen Piraten haben sich da nicht lumpen lassen und bieten direkt auf dieser Basis einen eigenen Dienst an: PiratePad. Da steht der freien Online-Kollaboration nichts mehr im Weg.

Und wer den eigenen Webserver mit EtherPad ausstatten möchte, der findet bei Google den Sourcecode und eine Installationsanleitung. Auf den ersten Blick sieht das aber nicht trivial aus… [via @ertelt]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Microblogging selbstgemacht !

090824_microbloggingselbstgemachtWie der geneigte Leser das eine oder andere Mal bemerkt haben dürfte, legen wir Wert aufs „selbermachen“, was sich ganz konsequent auch darauf ausbreitet, nicht bestehende (Web-)Serverdienste anderer Anbieter in Anspruch zu nehmen, sondern eben diese selber zu installieren. Für medienpädagogische Projekte bietet sich nun an, auch das „twittern“ zu personalisieren, indem man selber einen solchen Microblogging-Dienst aufsetzt:
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OpenSource-Animationsfilm zum Download

Der OpenSource-Gedanke ist sehr spannend und hat nicht nur immense Bewegung in die Software-Szene gebracht, sondern beginnt auch die gesellschaftliche Realität zu verändern. Jüngstes Beispiel der Dynamik, die OpenSource bewirkt, ist der digitale Animationsfilm «Big Buck Bunny», der nicht nur mit OpenSource-Produkten entstanden ist, sondern (bzw. deswegen) selbst ab sofort als OpenSource (und damit kostenlos (!)) zum Download zur Verfügung steht! Der Download funktioniert insbesondere als Torrent super schnell; der Film steht in Auflösungen bis 1920×1080 (!) zur Verfügung. Wie gut der Film selbst ist, kann ich noch nicht sagen; die ersten Bilder sind vielversprechend, auch wenn wir mittlerweile genügend Tieranimationsfilme gesehen haben.

Was das in einem Medienpädagogik-Blog zu suchen hat? Na, zum Einen ist dieser Film kostenlos – auch mit Kindern und Jugendlichen zusammen – zu sichten, zum Anderen gehört es auch zu den Aufgaben eines/einer MedienpädagogIn die Medienlandschaft und ihre Veränderungen im Blick zu behalten. Harren wir also der Dinge, die da noch aus der OpenSource-Ecke kommen mögen…

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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