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Neue Dimension der Online-Bildbearbeitung
Die Möglichkeiten und Anwendungen der Online-Bildbearbeitung waren hier schon öfters Thema – und es war und ist klar, dass die Online-Tools nicht weit hinter lokal installierten Programmen zurückstehen. Die wahre Bedeutung der webbasierten Bildbearbeitung zeigt sich aber nun in einem Schritt des Programm-Platzhirschs Adobe, eine Online Version von Photoshop bereitzustellen.
Seit gestern ist die Beta-Version von „Adobe Photoshop Express“ online und erste Tests und Kommentare bilden einen Chor von Lobeshymnen: Die flashbasierte Anwendung ist stabil, schnell, zuverlässig und bietet gute Ergebnisse. Die Anmeldung bei dem Online-Dienst ist kostenlos, dafür erhalten AnwenderInnen zwei Gigabyte Speicherplatz und eine breite Funktionalität; später soll noch eine Bezahlversion mit erweiterten Features dazukommen. Auch für Projekte der Medienpädagogik bedeutet das einen weiteren Schritt in Richtung nur-online-Projekte. Allerdings hat Photoshop Express einen Haken, der allen Online-Anwendungen eigen ist: Eine funktionierende und schnelle Internetverbindung ist Voraussetzung. Und vor diesem Hintergrund sind wahrscheinlich in naher Zukunft weiterhin die lokalen Programme vorzuziehen.
Tipps zum Freistellen mit Photoshop
Die MacWelt bietet auf ihrer Internetseite kostenlos einen Crashkurs zum Freistellen mit Adobe Photoshop CS3 an. Der Autor beschreibt ein Zusammenspiel verschiedener Werkzeuge, insbesondere dem Schnellauswahl-Werkzeug, zum schnellen und erfolgreichen Freistellen von Objekten aus Bildern – gut, verständlich und effektiv.
Fotos online bearbeiten reloaded
Die Zeiten, wo für medienpädagogische Projekte Computer mit installierten Programmen erforderlich waren, neigen sich mehr und mehr dem Ende zu: Nun gibt es (mindestens) zwei standalone-Angebote im Netz, wo ohne große Anmeldung (und ohne übermäßige Datenspur) eine online-Bildbearbeitung möglich ist. Simon von 1000ff macht in einem Artikel auf snipshot und pixenate aufmerksam und unterzieht beide einem kleinen Test. Der erste eigene Blick unterstreicht: Super. Schnell. Einfach. Gut. Reicht zumindest für einfache Bedürfnisse bei Webprojekten. Und für komplexere Bildbearbeitungs-Workshops gibts ja dann immer noch die installierten Programme…
Die veblüffende Welt der Bildmanipulation
Dass Photoshop und verwandte Programme Maipulationsmöglichkeiten für Fotos bieten ist ein Allgemeinplatz, wie weit die Manipulationsmöglichkeiten gehen, das zeigt einE Photoshop-VirtuosIn in einem dreieinhalbminütigen Video bei youtube. Wieso es ausgerechnet das Motiv sein musste, darüber lässt sich streiten – der Effekt ist allerdings mehr als verblüffend.
Quellen für kostenlose Fotos
flickr, photocase und Konsorten kennt ja jedeR, danach hörts aber schnell auf. Malte Landwehr hat in seinem Blog die grandiose Leistung vollbracht, mehr als 100 Quellen im Internet für kostenlose Fotos aufzutun. Und er stellt sie auch noch der Allgemeinheit zur Verfügung. Also: Hut ab und hier ist der Link zu seiner Liste.
Fotos online bearbeiten mit flickr
Ein weiterer Schritt zu Medienprojekten, die nur noch einen „nackten“ Computer mit Internetverbindung voraussetzen: flickr hat durch eine Kooperation mit picnik eine Online-Fotobearbeitung mit den wichtigsten Features im Angebot. Praktische Geschichte, die sicher die ein oder andere Anwendung in der Medienpädagogik findet, aber auch hier stellt sich die entscheidende Frage nach der Privatsphäre der (jugendlichen) NutzerInnen…
(Dank an surfgarden)
Digital und draußen
Vom JFC Medienzentrum Köln kommt ein weiteres Beispiel für die Verbindung von Medienpädagogik, Geocaching und Erlebnispädagogik: „Digital und draußen“ bringt diese Bereiche in konkreten Projekten zusammen und ist mit Jugendlichen zwischen 12 und 16 mehrere Tage technisch und abenteuerlich unterwegs. Schönes Projekt.
Fotos fürs Web bearbeiten
Die Freeware „Onlinepicture“ kann ähnliche Dinge unter Windows wie ImageWell auf dem Mac: Fotos skalieren, Dateigröße reduzieren, mit Rahmen und Wasserzeichen versehen usw. Eine ideale und einfache Anwendung, um Fotos webkompatibel zu machen.
Geocaching in der Medienpädagogik
Geocaching ist super – einfach so, als Anlass zum Wandern und als Wiedereinstieg in die PiratInnen- und SchatzsucherInnenwelt. Und es gehört auch in die Medienpädagogik – als eigenständiger Inhalt (mit dem Ziel, den Umgang mit und die Nutzungsmöglichkeiten von GPS-Systemen zu lernen), sehr spannend ist aber auch der Einsatz zusammen mit anderen Medien, bspw. Foto und Video.
Erste Schritte machen hier die Netzcheckers, sehr gut ist auch die Seite geocachingspiel.de, ein Wiki, in dem (medienpädagogische) Methoden rund ums Geocaching gesammelt werden. Hervorragende Voraussetzungen – jetzt muss nur noch mein eigenes Projekt her…
Tilt-Shift-Fotografie
Reale und originale Gegenstände und Gebäude sehen aus wie Miniaturmodelle – das ist der Effekt der Tilt-Shift-Fotografie. Das ist nicht nur eine nette Spielerei, sondern auch eine schöne Gestaltungsmöglichkeit – und ein möglicher Inhalt für medienpädagogische Workshops mit Jugendlichen. Denn der Effekt beruht zum Einen auf einem optischen Trick – er kann aber auch (bedingt) mit Photoshop erreicht werden. Zahlreiche Links bietet der Blog phlow.net .
