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Online-Kompetenzplattform: „Digitale-Spielewelten.de“

Am 15.06.2015 startet das Institut Spielraum, Fachhochschule Köln in Kooperation mit der Stiftung Digitale Spielekultur und zusammen mit vielfältigen Akteuren des bundesweiten medienpädagogischen Netzwerks und der Spielekultur mit dem Angebot „Digitale-Spielewelten.de“ eine Online-Kompetenzplattform für Medienpädagogik in der Digitalen Spielekultur. Ziel der Plattform ist es „, für die Akteure aus Pädagogik, Wissenschaft, Wirtschaft (Games-Branche) und Politik an zentraler Stelle Wissen, Erfahrungen und Ideen rund um digitale Spiele zu bündeln, strukturiert bereit zu stellen und der Praxis medienpädagogische Materialien an die Hand zu geben. So wird nach und nach eine detailliertere Landkarte der medienpädagogischen Angebote, Akteure und Einrichtungen gezeichnet, die den Facettenreichtum und die Spannweite medienpädagogischen Handelns innerhalb der Digitalen Spielekultur präsentiert.“

Das für mich spannendste Alleinstellungsmerkmal ist sicherlich die Möglichkeit, auch als nicht institutionell angebundene Akteure, Projekte, Materialien und Konzepte einzustellen und damit Teil dieses wachsenden Netzwerkes zu sein. Zudem zeichnet sich durch die Plattform (wie in den Zielen angedeutet) natürlich auch die Angebotsstruktur zum Thema Computerspiel in Deutschland ab, was dazu beiträgt dieses spannende und Lebensweltorientierte Feld der Medienpädagogik weiter zu etablieren.

Zur Pressemitteilung der FH Köln: Klick

Gerrit Neundorf Kurzbio
studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde. Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter des Instituts für Computerspiel - Spawnpoint. Für das Land Thüringen ist er seit 2011 als Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) tätig.
Verfasst am 16.06.2015

Young Indy: CuBrush

Screenshot aus CuBrush

Es ist schon wieder eine Weile her, dass der Deutsche Multimediapreis MB21 vergeben wurde. Erwähnung sollte aber einer der Preisträger CuBrush in jedem Fall finden, auch jetzt noch. Denn das Spiel wurde nicht nur von einem jungen und freien Entwickler geschrieben. Es macht richtig Spaß, insbesondere im Netzwerk!

Das Prinzip ist simpel: JedeR SpielerIn steuert einen Würfel über eine Würfelwelt. Die dabei berührten Würfel werden in der entsprechenden SpielerInnenfarbe gefärbt. Ziel ist es, in der vorher gesetzten Zeit so viele Würfel wie möglich in seiner Farbe besetzt zu haben. Kleine Handycaps geben dem Ganzen noch einen Funken mehr Spannung.

Wir haben das Spiel schon in unserer medienpädagogischen Praxis eingesetzt und durchweg positives Feedback erhalten. Ganz abgesehen davon, dass wir selber viel Spaß damit hatten.

CuBrush ist kostenlos, läuft (bislang) leider nur auf Windows, gibt es auch in unserer Freie Spiele-Ecke. Viel Spaß!

Mario von Wantoch-Rekowski Kurzbio
Mario von Wantoch-Rekowski zog es von Berlin nach Rheinland-Pfalz und er arbeitet hauptberuflich beim Landesfilmdienst RLP e.V.. Er studierte Medienkommunikation und kam über seine Studienschwerpunkte Medienpsychologie und -ethik zur Medienpädagogik. Neben seiner praktischen Arbeit versucht er sich auch immer wieder an neuen medialen Entwicklungen und deren möglichen medienpädagogischen Nutzen. Seine Schwerpunkte im Blog sind Medienpsychologie, Jugendschutz und (freie) Spiele.

Nützliche Freeware: clipboardpath

clipboardpath_screenshot1Lokale Netzwerke sind mittlerweile auch in kleinen Jugendzentren und Einrichtungen etabliert. Die Dateien liegen auf einem zentralen Server und jeder Mitarbeiter kann jederzeit zugreifen. Allerdings kommt es noch relativ oft vor, dass Kollege A seinem Kollegen B etwas auf dem Server zeigen möchte. Er schickt also das Dokument per E-Mail, Kollege B schaut drüber und speichert es wieder auf dem Server. Dieses Vorgehen ist nicht nur sehr unpraktisch, sondern belegt auch noch unnötig Speicherplatz auf dem Mail-Server.

Viel einfacher geht es mit dem kleinen kostenlosen Tool „clipboardpath„. Dieses schon etwas ältere Helferlein legt die Option „Pfad in Zwischenablage kopieren“ in das Kontextmenü der rechten Maustaste. Einmal geklickt, wird dieser kopiert und kann dann per E-Mail verschickt werden.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Den Mac als W-Lan Hotspot nutzen

In der mobilen Jugendarbeit kommt es öfter einmal vor, dass bei medienpädagogischen Angeboten ein W-Lan Netzwerk benötigt wird. Das drahtlose Netzwerk ermöglicht z.B. die gemeinsame Nutzung einer UMTS Datenleitung und ist besonders für mobile Internetcafés interessant.

Unter Windows bestand schon immer die Möglichkeit ein solches W-Lan Netzwerk Peer to Peer auch ohne Router aufzubauen. Das ganze war aber (zumindest für mich) immer sehr kompliziert, und manchmal funktionierte es, kurze Zeit später wieder nicht.

Durch Zufall bin Ich vor einiger Zeit bei meinem Mac auf diese Funktion gestossen. Das ganze funktioniert (hier unter Leopard) so lächerlich einfach, dass es an dieser Stelle kurz erwähnt werden muss.

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 02.02.2009

Netzwerk mit Windows XP Home: ein Tipp zur Sicherheit

Ausgangspunkt für diesen Artikel war folgende Situation: In einem Jugendraum wollte ich ein Internetcafé einrichten. Es gibt dort keinen Internetanschluss, jedoch verfügt das Rathaus, in dem sich der Treff befindet über einen solchen mit W-Lan Netzwerk. Die Verwaltung wollte jedoch keinen Zugang gewähren (bzw. den Schlüssel herausgeben), da die PCs in den Büroräumen alle mit XP Home laufen und somit keine Ordnerberechtigungen für ein Netzwerk gesetzt werden können. Theoretisch hätte also jeder die Möglichkeit, sich in das W-Lan Netzwerk zu hacken und an die Daten der Verwaltung zu gelangen.

Dies ist doch mal ein Anlass etwas über die mögliche Absicherung von Netzwerken, speziell an diesem Beispiel zu schreiben:

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Große Dateien versenden Teil 2: TeamViewer

TeamViewerIm ersten Teil der Reihe „Große Dateien versenden“ ging es für unsere medienpädagogischen Projekte um die Möglichkeit, einen kleinen Webserver auf dem eigenen Computer einzurichten.

Im zweiten Teil möchte Ich gerne das Programm TeamViewer vorstellen. Es wurde ursprünglich für die Fernwartung von Computern entwickelt, steht für Windows und Mac OS-X zur Verfügung und ist für die private Nutzung kostenlos.

Ist das Programm auf zwei Computern installiert, besteht die Möglichkeit, mit einer geschützten Verbindung über das Internet auf den anderen Rechner zuzugreifen. Hierfür kann auf dem Zielcomputer festgelegt werden, mit welchen Befugnissen und Zielen (Dateiübertragung, Fernwartung, Präsentationen etc.) der „Eindringling“ ausgestattet wird.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Große Dateien versenden Teil 1: der Mini Webserver

Im Rahmen medienpädagogischer Projekte kommt es des öfteren vor, dass grössere Dateien ausgetauscht oder verschickt werden müssen. Nicht immer lohnt es sich, einen USB Stick zur Post zu bringen ;-).

Der Versand via e-mail erweist sich in der Regel als problematisch, da bei den meissten Anbietern die MB Größe des Anhangs begrenzt ist. Für Meschen, die eigenen Webspace betreiben ist dies keine besondere Hürde, aber was machen, wenn so ein virtueller Speicherplatz nicht zur Verfügung steht? Grund genug für uns, eine kleine Reihe von Möglichkeiten zu veröffentlichen, grössere Dateien online zu verschicken oder zu tauschen.

Die erste Möglichkeit die wir vorstellen wollen, ist der Mini Webserver der Firma Aidex. Mit dem kleinen Freeware Tool kann Ich beliebige Ordner auf meiner Festplatte für das Internet oder das lokale Netzwerk freigeben und ggf. mit einem Passwort belegen. Das Programm nennt dann die passende IP Adresse, unter der mein Ordner zu erreichen ist.

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

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