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Traum-Reisen im Bett
Screenshot aus "Her Morning Elegance"
Diesmal gibts zum Wochenende ein Liegevideo im wahrsten Sinne des Wortes: „Her Morning Elegance“ ist weitgehend auf einem Bett gedreht, auf dem die HauptdarstellerInnen ihre „Traum-Reisen“ unternehmen.
Einmal mehr fliegen und schwimmen unsere AkteurInnen im Liegevideo (und alles in Stopp-Trick-Animation), aber auch sonst sind viele interessante Kleinigkeiten zu entdecken, die das Musikvideo zu einem schönen Beispielfilm für die Medienpädagogik macht.
Tipps für VideojournalistInnen
Videojournalismus – früher als Bürgerfernsehen oder Bürgermedium hochgelobt – ist weiter schwer im Kommen. Das kann mit Blick auf journalistische Qualität medienkritisch betrachtet werden, ist aber zunächst mal ein Fakt. Und in jedem Fall passiert seit Jahren tagtäglich in medienpädagogischen Videoprojekten genau sowas wie Videojournalismus. Und das ist auch gut so.
youtube hat den Trend erkannt, sieht selbstverständlich Potenzial für das eigene Unternehmen und möchte VideojournalistInnen unterstützen. Und das kann wiederum MedienpädagogInnen nützen: Im „youtube reporters‘ center“ finden sich ab sofort kleine HowTo-Videos und Tutorials von Profis, die Tipps für gute Interviews, richtiges Erzählen, Kameraführung und anderes geben. Das Ganze ist leider mal wieder ausschließlich auf Englisch, aber für das Selbststudium und für englischaffine Jugendliche sicher geeignet.
Splitscreen all you can eat
Screenshot aus dem Sour-Musikvideo
Das medienpädagogische Inspirationsvideo zum Wochenende kommt diesmal aus Japan: Die Band „Sour“ hat ihre Fans gebeten, eine Choreografie vor der eigenen Webcam vorzuführen und die Ergebnisse einzuschicken. Was die MacherInnen mit diesen Streams und Splitscreen gemacht haben, ist nicht nur eine unterhaltsame Augenweide, sondern auch eine sehr schöne Inspiration für eigene Projekte in diese Richtung.
Animierte Websites erstellen – mit youtube&Co.
Wirklich animierte Websites zu erstellen – egal ob mit Video, Zeichnungen oder anderen Animationen – war bisher auf Techniken wie Flash, Silverlight und Co. beschränkt und erforderte einiges an Training und Geschick. Aber es geht noch viel einfacher: Mit einer Videokamera, Schnittcomputer, einer Internetverbindung – und youtube (!) lassen sich wunderbar animierte Webseiten erstellen. Wir finden, dass das eine schöne, spannende, herausfordernde und lehrreiche Methode für medienpädagogische Projekte mit Jugendlichen ist, haben es ausprobiert und zeigen wie’s geht.
Buchstaben, die neue Welten schaffen
Screenshot aus "TXT Island"
StoppTrick-Animationen auf Steckbrettern haben mich bisher nie so wirklich vom Hocker gerissen, schon gar nicht, wenn Buchstaben im Spiel waren. Einmal mehr bin ich eines besseren belehrt und präsentiere tief beeindruckt „TXT Island“ als medienpädagogischen Beispielfilm zum Wochenende. Um das vielleicht auch mit Jugendlichen nachzumachen braucht mensch zweifellos viele Buchstaben und noch mehr Geduld – der Film von Chris Gavin inspiriert aber immens dazu, beides aufzubringen.
Das Schweizer Taschenmesser für Online-Video
youtube ist gut, selber hosten besser: Ich schätze mittlerweile die (Vernetzungs)Vorteile der Videocommunity, gerade für medienpädagogische Projekte finde ich es aber angesagt, die eigenen Filme auf dem eigenen Server zu haben. Dafür gibt es nun eine grandiose Lösung. Den ganzen Beitrag lesen
Liegevideo-Inspiration
Screenshot aus "Sorry I'm late"
Pünktlich zum Wochenende gibt es wieder eine Filminspiration. Diesmal aus der Kategorie „Liegevideo“: Tomas Mankovsky und seine MitstreiterInnen haben mit „Sorry I’m Late“ ein schönes Rennen gegen die Zeit inszeniert, das mit vielen kleinen und netten Ideen bezaubert.
Animierende Post-it-Animation
Teil-Screenshot aus "DEADLINE"
Zum Wochenende gibt es diesmal einen Beispielfilm, der es in sich hat: „DEADLINE“ macht StoppTrick-Animation mit Post-it-Aufklebern. Und im Gegensatz zum schonmal hier geposteten „PluggedOutBoy“ ist die Technik auch in medienpädagogischen Videoprojekten leicht umzusetzen. Die MacherInnen greifen nämlich auf die typische Matrix-Technik zurück und machen damit die Trickbühne zum Bildschirm. Sehr schön ist auch die Interaktion des „Computerspiels“ mit dem Schauspieler. Das animiert zum Nachmachen! [Danke an PAGE!]
Mit iMovie überall hin fliegen
Eins der Killerfeatures von iMovie09 (8.0) sind für mich seine animierten Karten: Der/die BenutzerIn wählt aus einer Liste zwei Orte aus, das Programm erstellt eine bewegliche Karte, in der im Indiana Jones-Style die Reise nachvollzogen wird. Allerdings sind in der besagten Liste nur 1600 Orte weltweit – und was tun, wenn die Reise von Oberhickelbach nach Niedermumpflingen gehen soll, was der Realität von Medienpädagogik eher entspricht als eine Reise von San Diego nach San Francisco?
Retter in dieser Not ist das kostenlose Programm „iMovie Location Editor„: Anhand von mit Google Earth erstellten Koordinaten (oder wahlweise auch manuell) fügt das Programm der Liste neue Orte hinzu. Jetzt kann ich mit iMovie auch die Mainzer Vororte abfliegen.

