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Medienpaedagogik Praxis-Podcast #19: Systemübergreifend Notizen verwalten mit Evernote

In dieser Folge möchte ich Ihnen die kostenlose Software Evernote vorstellen, ein Programm zum Erstellen, Verwalten und Teilen von Notizen.
Das Besondere an Evernote ist, dass es nicht nur für PC und Mac erhältlich ist, sondern auch als Web Anwendung, für iOS, Android, Blackberry, Palm und Windows Mobile und somit eine ideale Zusammenarbeit verschiedener Systeme und Geräte möglich macht.

Heute auch zum ersten Mal im Einsatz: Das BaseTab. Dieses Android Tablet wurde uns für unsere tests von der eplus-Gruppe zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür!

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Präsentationen entzerren

"Keyboard" von John Biehler auf flickr.com (cc by-nc-sa)

Ein Programm wie aus den Träumen von MedienpädagogInnen: Die kostenlose Software „ffdshow“ für Windows schafft es tatsächlich, schon auf dem Rechner eine Trapezkorrektur eines Beamerbildes vorzunehmen.

Damit gibt es endlich eine Lösung für eine klassische Problemsituation bei Präsentationen oder Videovorführungen: Der Beamer kann nur an wenigen Orten stehen, von dort ist aber das Bild so verzerrt, dass die eingebaute Trapezkorrektur des Geräts überfordert ist. Laut slashCAM kann ffdshow auch in extremen Settings ein perfektes Bild zaubern. Genial!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Mobile Ästhetik

Handyvideoprojekte in der Medienpädagogik

Still aus "Blickwinkel"

Handyvideoprojekte sind nicht einfach nur andere Videoprojekte, denn Handys bedingen durch ihre Größe, Mobilität und Videoqualität eine völlig neue Ästhetik, mit der gearbeitet werden will.

Beim Projekt „MobileMovie Hamburg“ passiert genau das: Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit der spezifischen Filmästhetik und produzieren künstlerische Clips zum Thema Mobilität. Und das Schöne für andere AkteurInnen in der Medienpädagogik: Die Ergebnisse sind online verfügbar und damit schöne Beispielfilme für andere Projekte.

[Dank an Klaus Küchmeister.]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Große Welt ganz klein

TiltShift ist schwer in – und spätestens seit einem einschlägigen Werbespot auch im Videobereich. Was liegt also näher als auch mit Jugendlichen in Videoprojekten in der Medienpädagogik solche Miniaturvideos zu produzieren? Gerade in Dokumentationen kann das ein sexy Stilmittel sein, um mehr Drive in das Video zu bekommen – wie zum Beispiel in der Produktion „Was ist das Politcamp?„.

Für eigene Tilt-Shift-Videos gibt es zwei Herangehensweisen: „Normale“ Videos mit einer herkömmlichen Kamera aufnehmen und anschließend im Schnittprogramm nachbearbeiten – oder das Video mit einem speziellen Programm direkt mit dem Effekt produzieren.

Letzteres geht sehr einfach mit der Animationssoftware iStopMotion ab Version 2.5: Nach zwei Klicks wird das Bild einer angeschlossenen Kamera mit dem entsprechenden Effekt angezeigt und inklusive Zeitraffer direkt auf die Festplatte gebannt (so entstand auch das Politcamp-Video). Bestehendes, „normales“ Videomaterial lässt sich nachträglich in FinalCut Studio mit dem Effekt versehen (ein Tutorial findet sich hier).

Damit der Effekt wirkt, sollten in jedem Fall die gleichen Prinzipien wie bei der TiltShift-Fotografie beachtet werden: Die Aufnahmen sollten möglichst von einem erhöhten Punkt aufgenommen werden, weitwinklig sein und die Entfernung zum Objekt möglichst groß. Ein Video bei Spiegel Online erklärt die Produktion sehr gut.

Welche anderen Möglichkeiten zur Produktion von Tilt-Shift-Videos kennen Sie? Ergänzen Sie einfach mit einem Kommentar.

[Dank an Markus Kiefer und Robert Alisch!]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

fake reality – „So echt, dass wir selbst darauf reinfallen würden“

Scripted Reality in der Medienpädagogik

"Jim Gabour" von openDemocracy auf flickr.com (cc by-sa)

Die TV-Erfolgsstory des vergangenen Jahrzehnts waren Formate, die vorgeben, „echte“ Menschen in „echten“ Situationen zu zeigen. In Wirklichkeit überlässt man bei solchen Produktionen selten etwas dem Zufall. Im Englischen hat sich dafür der Begriff „scripted reality“ etabliert.

Wie geht einE TV-ProduzentIn vor, der/die eine Doku-Soap oder Casting Show plant und damit möglichst viel Erfolg haben möchte? Seit 2009 versetzen wir in unseren „fake reality“-Workshops eine Gruppe 13-16jährige Jugendliche in diese Situation. Ihr Auftrag: eine Reality-TV-Inszenierung zu entwickeln und umzusetzen, die möglichst echt wirkt und dabei von Anfang bis Ende durchgeplant ist. Wie solche Workshops ablaufen, das soll dieser Praxisbericht zeigen. Den ganzen Beitrag lesen

YouTube als Zeitmaschine

YouTube als Video-Zeitmaschine in der Medienpädagogik

Screenshot von der Website

Filme und Videos sind weiterhin wichtige Elemente gemeinschaftlichen Erlebens, sie sind oft Ikonen einer bestimmten Zeitspanne. Wenn es darum geht, das Gefühl einer Zeit zu verstehen, kann es also lohnen, per Video in diese Zeit zu reisen.

Genau das macht die „YouTube Time Machine (YTTM)„: Über einen Zeitstrahl kann auf der Website ein bestimmtes Jahr eingestellt werden; die Zeitmaschine gibt daraufhin Videos aus dem Jahr aus. Und YTTM ist nicht statisch: Wem das alles zu USA-zentriert ist, kann jederzeit weitere Videos hinzufügen. Für mich ist die YouTube Time Machine damit ein toller Einstieg für manche Videoseminare, aber durchaus auch für die eine oder andere Geschichtsstunde.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Medienpaedagogik Praxis-Podcast #18: StopMotion mit iPad und iPhone

StopMotion-Filme sind eine tolle Sache, machen Spass, fördern die Kreativität und die Zusammenarbeit. In diesem Kontext haben wir bereits die Software iStopMotion in einem Screencast vorgestellt. Wie sieht es aber mit den Möglichkeiten mobiler Geräte aus? Ich bin dieser Frage nachgegangen und habe die App iMotion HD gefunden. Für 1,59 EUR bietet die Vollversion die Möglichkeit, mit dem iPhone oder iPad StopMotion Filme aufzunehmen und diese zu speichern oder zu teilen.

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 22.08.2011

Filming apart together

Splitscreen bei Videos in der Medienpädagogik

Still aus dem Video

Sehr abgefahren, zugegebenermaßen, aber so ist das nun mal mit Inspirationen: Der britische Filmemacher  James Griffths erzählt in „Splitscreen: A Love Story“ die (Liebes)Geschichte zweier Menschen aus New York und Paris. Das besondere: Die Bilder von beiden Orten setzen sich per Splitscreen zu einem zusammen.

Das abgefahrene Gestaltungsmittel macht die ikonischen Gemeinsamkeiten der beiden Städte (und am Ende auch die mit der dritten: London) deutlich. Und auch wenn eine Nachahmung hier sicher alles andere als trivial ist, wird es hier meiner Meinung nach für die Medienpädagogik interessant: Wieso nicht mal bei einem multinationalen Projekt nach den Gemeinsamkeiten der jeweiligen Orte suchen und eine Geschichte an zwei Orten erzählen? Echt spannend.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Webvideo wie die Profis

HTML5-Webvideoplayer in der MedienpädagogikWebtechnologie ist mittlerweile so komplex, dass es in einigen Anwendungsbereichen angesagt ist, Profis zu beschäftigen. In der Medienpädagogik müssen aber – alleine aus pädagogischen Gründen – immer wieder Websites selbst gebaut werden.

Wenn dann zum Beispiel Videos browserkompatibel eingebaut werden müssen, ist guter Rat teuer. Unser Lieblings-Webgestalter Gerrit van Aaken hat für solche Momente gemeinsam mit Philip Bräunlich eine wertvolle Übersicht von HTML5-Videoplayern erstellt und empfiehlt einen davon besonders. So gut beraten ist es dann nur noch einen Katzensprung bis die ersten Bilder auf der eigenen Website flimmern.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 17.08.2011

Konzepte, Konzepte, Konzepte

Projektkonzepte in der Medienpädagogik

"4-stufen-methode" von Susanne Plaumann auf flickr.com (cc by-sa)

Teilen heißt in der Bildung Wissen vermehren und – wenn es um Konzepte geht – auch die Qualität verbessern. In diesem Sinne hat die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) einen sehr wertvollen Beitrag geleistet, wenn es um die Qualität medienpädagogischer Projekte geht: Seit kurzem sind viele Konzepte der TLM-Medienwerkstatt auf deren Website zum Download verfügbar!

Vom Hörspiel über Musikvideo bis zum Machinima gibt es zu vielen Themen und Genres aus den Bereichen Audio, Video oder Games Ablaufpläne inkl. zahlreicher Methoden als PDF. Eine wahre Fundgrube für MedienpädagogInnen. Und es wäre ein Traum, würden andere Institutionen es der TLM gleichtun.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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