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Da ist vorne

Screenshot aus "The Orchard"

Screenshot aus "The Orchard"

Ich habe mich in der letzten Zeit gefragt, ob das Machinima-Zeitalter in der Medienpädagogik nicht schon wieder vorbei ist. Bei Vorträgen mit PädagogInnen in den vergangenen Wochen ist mir allerdings bewusst geworden, dass es zum Teil noch nicht mal richtig angefangen hat.

Das ist Grund genug, mal wieder einen Blick darauf zu werfen, was in der Szene gerade so State of the Art ist, und ein gelungener Anlass sind die aktuellen Auszeichnungen des Digitalfilm-Festivals “Bitfilm 09” in der Kategorie Machinima. Gewinner ist der WoW-Film “The Orchard” – selbstredend gut gemacht und eine schöne medienpädagogische Inspiration zum Wochenende.

Computerspiele

Hier kommen unsere Literaturempfehlungen zu Computerspielen in der Medienpädagogik.

Fehlt eine wichtige Publikation? Wir nehmen sie gerne auf. Schreiben Sie einfach eine Mail an eike[ät]medienpaedagogik-praxis.de .


Allgemeine Literaturlisten


Empfehlenswerte Internetseiten


Zusätzlich zu den Literaturlisten sind folgende Detailartikel zu empfehlen:


Grundlegendes


Wirkungen und Diskussionen


Medienpraxis

OverShoulder mit Flash

Kamerasimulationen in der Medienpädagogik mit Xtranormal Um grad mal eben eine Flashanimation zu machen, brauchts mittlerweile nicht unbedingt vertiefte Flashkenntnisse, dafür gibt es einfache Webseiten, die schnell schöne Ergebnisse liefern – darüber haben wir auch schon berichtet.

Einen Schritt weiter geht Xtranormal.com: Auf der Seite lassen sich mit ein paar Klicks sehr leicht kleine animierte Flashfilme erstellen, die ein bisschen Machinima-Look haben, aber natürlich keine im engeren Sinne sind.

Sehr schön ist, dass der entstehende Film auf einem Script basiert, das der/die BenutzerIn eingibt. Darin werden die Kameraeinstellungen gespeichert, außerdem alle anderen Regieanweisungen. Damit ist das Angebot meiner Meinung nach nicht nur für den schnellen Einstieg in Flashanimation geeignet, sondern vor allem auch für die Drehbuchphase bei medienpädagogischen Videoprojekten: Hier lässt sich schnell ausprobieren, wie die eigene Auflösung der Szene später auf dem Bildschirm aussehen wird – und wie evtl. Alternativen wirken.

Das ganze ist leider nur in Englisch verfügbar. Zur Erstellung sind daher schon ein paar Sprachkenntnisse angesagt – und die Dialoge sollten auch auf Englisch eingegeben werden, sonst wirds garantiert eine Komödie. Ansonsten aber vollste Empfehlung! [via Michael Lange]

Machinima-Inspirationen

Pünktlich zum Wochenende wieder inspirierende Beispielfilme: Björn Friedrich hat eine kleine Zusammenstellung zu “Machinima&Medienpädagogik” gemacht, in der es Hintergrundinformationen zu Machinima und ihrer Geschichte gibt, aber auch ganz viele Beispiele aus Medienpädagogik und Machinima-Szene. Mein Liebling ist dabei die SouthPark-Folge “Make Love not Warcraft” [Teile 1,2], die ein geniales Zusammenwirken von SouthPark und einem World-of-Warcraft-Machinima ist. Dank an Björn für die Zusammenstellung und allen viel Spaß beim Schauen.

Machinima-Tipps für verschiedene Computerspiele

Die KollegInnen von ICS Spawnpoint sind immer vorne, wenn es um die medienpädagogische Arbeit mit Computerspielen geht. Auf ihrer Internetseite veröffentlichen sie nun aktuelle Erfahrungsberichte und Tipps zum Machinima-Making in der Medienpädagogik mit TheMovies, MovieStorm und GTA:SanAndreas. Insbesondere die Tipps zu TheMovies finde ich sehr interessant, das Spiel scheint ein schönes Setting gerade für den schnellen Einstieg zu bieten.

About Machinima

Seit dem Wochenende bin ich mit den Menschen meines ersten Machinima-Projektes frischgebackener Preisträger des Deutschen Multimediapreises (MB21). Das ist nicht nur Grund zum Feiern, sondern auch für ein weiteres grundsätzliches Posting zum Thema GameMovies, das nicht nur für die Medienpädagogik relevant ist.

Vor kurzem bin ich nämlich auf den “Elektrischen Reporter” aufmerksam geworden, der immer wieder interessante Reportagen zu den Themen Internet, neue Medien, Datenschutz usw. veröffentlicht. Dort gibt es auch einen Beitrag zu Machinima, in dem vor allem Lutz Schmitt zu Wort kommt. Der erklärt die Idee und die Geschichte von GameMovies ganz gut und gibt auch gute Beispiele. Und auf seiner Website bietet er obendrauf noch eine sehr informative Publikation zu “Medium und Technologie” von Machinima”. Wenn das mal nix ist!

Digitale Animationsfilme ohne Games drehen

Da bin ich ja fast schon versucht zu sagen: Machinima war gestern, digitale Animationsfilme brauchen keine GameEngines mehr. Ganz so weit ist es sicher nicht, weil die Faszination von Machinima insbesondere in der Medienpädagogik vor allem auf den Bezug zu Computerspielen basiert.

Dennoch stößt “Moviestorm” gefühlt die Tür zu einer neuen Dimension auf: Das kostenlose Programm (für Mac und Windows) ermöglicht die Gestaltung von digitalen Welten und Charakteren und bietet ausgefeilte Werkzeuge, um damit digitale Animationsfilme zu drehen. Und die Qualität der Filme (Promovideo) ist mehr als vielversprechend. Das schreit nach einem eigenen Filmprojekt.

Vielen Dank an Martin Geisler von “Spawnpoint” für den Hinweis.

Literatur zu Computerspielen

Achtung! Diese Liste wird nicht mehr aktualisiert. Die aktuellste Fassung befindet sich ab sofort auf unserer Seite “Computerspiele” in der Rubrik “Literatur”.


Speziell für die StudentInnen meines Seminars an der FH Koblenz aber natürlich auch für alle anderen Interessierten hier eine Literaturliste zu Computerspielen in der Medienpädagogik.

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Machinima mit TheSims2 in der Medienpädagogik

Es ist vollbracht: Mein erstes medienpädagogisches Machinima-Projekt in der Jugendarbeit ist erfolgreich beendet. Fünf Tage haben wir intensiv mit TheSims2 gearbeitet, herausgekommen ist dabei ein ansehnlicher Achtminüter mit einer schönen Geschichte. Mit diesem Posting möchte ich die Informationen auflisten, die ich im Vorfeld zusammengesucht, sowie die Erfahrungen, die ich während des Projektes gesammelt habe. Ich freue mich über Ergänzungen und Kommentare!
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Machinima beim Bitfilm-Festival

Es ist soweit, ich stehe kurz vor meinem ersten GameMovie-Projekt. Doch bevor ich in wenigen Tagen mehr zu meinen Erfahrungen schreibe, hier quasi als Appetithäppchen die Machinima-Filmauswahl vom Bitfilm-Festival in Stuttgart. Die Filme dort sind nicht im medienpädagogischen Zusammenhang entstanden, können aber doch eine gute Inspiration sein. Viel Spaß beim Schauen.

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