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Praxisbericht: OwnCloud im Arbeitsalltag

Bildschirmfoto-2012-06-04-um-21.45.16Im letzten Jahr habe ich das erste Mal von OwnCloud berichtet. Hierbei handelt es sich um eine kostenlose Möglichkeit, ein eigenes Cloud-System entweder auf einem Netzwerkspeicher oder einem Webspace zu installieren. Zum damaligen Zeitpunkt befand sich OwnCloud noch in der Beta-Phase und lief noch nicht ganz rund. Mal gab es Darstellungsprobleme im Backend oder es sind einfach Dateien verschwunden.

Mittlerweile habe ich seit einigen Monaten erst Version 4.5.3 und jetzt 4.5.4 im Einsatz, sowohl in einer dienstlichen Testumgebung in meinem Büro als auch in meinem privaten Umfeld. Die Installation von OwnCloud ist denkbar einfach – die Anwendungsmöglichkeiten sehr vielfältig. Aus diesem Grund erfolgt an dieser Stelle in kleiner Zwischenbericht, was alles funktioniert und wofür ich OwnCloud einsetze…

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Augmented Reality Game Design mit Jugendlichen

Augmented Reality Games in der Medienpädagogik

Seit vielen Jahren arbeite ich nun schon im Bereich des mobilen Spielens und Lernens, doch erst jetzt ist ein kleiner Traum wahr geworden: Endlich lassen sich auch narrative Spielideen in realer Umgebung gut umsetzen. Dabei hilft tripventure, eine mobile gaming Plattform, die die Technologie Augmented Reality mit den guten alten Point’n'Click Adventures zusammen bringt. So lassen sich in der realen Welt Spiele umsetzen, bei denen man an realen Orten virtuellen Figuren begegnen kann und durch Dialoge, Rätsel und überraschende Events dem Spielziel näher kommt. Die im August veröffentlichte kostenlose App (Android und iOS) hält (häufig kostenpflichtige) ortsbezogene Spiele bereit. Diese können mit dem „tripeditor“ browserbasiert selbst erstellt werden – kostenpflichtig für den Ersteller, wenn man das Spiel kostenlos anbieten möchte bis kostenlos, wenn man das Spiel kostenpflichtig anbietet und die Einnahmen mit dem Betreiber teilt.

Wie ein solcher Workshop in der Medienpädagogik aussehen kann, das beschreibe ich in diesem Beitrag. Den ganzen Beitrag lesen

Apps zum Musik selber machen

Musik selber machen unter iOS in der MedienpädagogikCa. ein Viertel der BesucherInnen des Jugendzentrums in dem ich arbeite (Freizeitstätte KistE) haben iPhones oder iPod Touches, mehr als ein Viertel haben Android Phones. Genutzt werden diese aber oft nur zum Telefonieren, Spielen und Musik hören. Was für eierlegende Wollmilchsäue sie eigentlich in der Tasche mit sich herumtragen, ist den Kids meist nicht bekannt.

Das Musikstudio in unserem Jugendzentrum (Komplettkosten ca. 5000 Euro) hat eine hohe Anziehungskraft für viele unserer von Hip Hop begeisterten BesucherInnen. Mit kostenlosen oder günstigen Apps kann man aber auch mit Smartphones recht professionell Musik machen. Wobei es viel mehr gute Musik Apps für iOS als für Android gibt. Hintergrund ist die zu hohe Latenz (Verzögerung) bei Android die sich aber bessern soll.

Daher im Folgenden Tipps für iOS Geräte mit einem Focus auf Einsatz in der (Medien)Pädagogik: Den ganzen Beitrag lesen

Screenrecorder für iOS

Bislang konnten iOS Bildschirmvideos lediglich mit einem Jailbreak aufgenommen werden. Ende letzter Woche ist jedoch erstmals eine App erschienen, die solche Videos für jedermann möglich macht. Display Recorder kostet 1,59 EUR, und steht im App Store für iPhone und iPad zum Download bereit. In einem ersten Test funktionierte die App einwandfrei. Mit einem Klick startet die Aufnahme des Bildschirmvideos, kombiniert mit Audio über das interne Micofon.

Da Tablets immer mehr Einzug in den Bildungsbereich bekommen denke ich, dass die Möglichkeit, mit einem iPad Bildschirmvideos und Videotutorials aufzunehmen, von vielen Menschen dankend angenommen wird. Viel Spass bei der Aufnahme…

Warum ICQ wieder interessant geworden ist…

Sicherlich erinnern Sie sich noch an ICQ. Einer der ersten guten Instant Messenger mit dem Vorteil der Universalität. Egal ob für Windows, Mac oder mobile Gerätschaften, für alles gab es einen entsprechenden Klienten. Mein Problem damals war allerdings, dass zwar viele Jugendliche ICQ genutzt haben, die Kollegen und Partner aber nicht, und so war ICQ wieder einer unter mehreren Messengern und mit der Zeit irgendwie im Nirvana verschwunden.

Aber die Leute von ICQ waren sehr fleissig und haben die Anwendung komplett überarbeitet. Die größte Entwicklung ist, dass sich der Messenger mit anderen Anbietern verknüpfen lässt, also z.B. Facebook, Google Talk, AIM etc. Da mittlerweile fast all meine Kollegen auch bei Facebook vertreten sind, ist nun die kommunikative Brücke geschlagen, die ich früher vermisst habe. Der neue mobile Client kann übrigens auch ohne einen ICQ Account genutzt werden. Für eine Registrierung wird wie bei Whatsapp die Handynummer angegeben. So ist es dann auch möglich, kostenlose Nachrichten zwischen Smartphones zu versenden, eben aber mit der Verknüpfung zu den Facebook Kontakten zusätzlich. Sehr schön finde ich auch, dass die kostenlosen Apps alle komplett werbefrei daher kommen, also keine blinkenden Banner mehr ;-)

 

 

Kostenlos Telefonkonferenzen einrichten und verwalten

Telefonkonferenzen sind toll – eben mal alle Beteiligten an die Strippe geholt und die wichtigsten Dinge besprochen. Bislang nutzte ich hierfür bei wenigen Personen die ISDN Konferenzfunktion oder auch Skype als Konferenztool. Am letzten Wochenende wurde ich dann auf das online-Angebot meebl.de aufmerksam gemacht (danke Tilmann Pritzens), und ich muss sagen: wow!

Meebl ist eine Plattform, um Telefonkonferenzen, bzw. Räume für Telefonkonferenzen zu erstellen. Ohne Anmeldung kann mensch mit seiner Email Adresse einen solchen erstellen, der dann für etwa drei Tage erreichbar ist. Per Mail oder Telefon gibt der Konferenz-Leiter dann eine deutsche Festnetznummer und eine Konferenzraumnummer an die Teilnehmer weiter. Somit ist die Teilnahme für alle mit einer Festnetzflatrate kostenlos, das Gespräch geht über die Telefonleitung und nicht über VOIP.

Dem Konferenzleiter steht zudem noch die TalkControl Funktion zur Verfügung, d.h. er sieht online, wer gerade teilnimmt, kann einzelne oder alle Teilnehmer stumm schalten oder aus dem Konferenzraum rauswerfen.

Meebl gibt es auch als App für iOS und Android. Der Konferenzleiter kann so seine Telefonkonferenz bequem am Smartphone planen und administrieren.

Ich habe zwei Tests durchgeführt, jeweils mit mehreren Teilnehmern, die alle von der Sprachqualität positiv überrascht waren. Meebl ist somit eine tolle Möglichkeit, eine Telefonkonferenz ohne Skype, VOIP oder ISDN durchzuführen. Die Einrichtung und Administration ist einfach und intuitiv und kann z.B. auch unterwegs per Smartphone geschehen, die Nutzung kostenlos.

Ich habe diese Artikelrecherche zum Anlass genommen, mich mit weiteren der zahlreichen Telko Anbietern zu beschäftigen, musste aber feststellen, dass z.B. die Raum-Einrichtung via Smartphone-App bislang ein Alleinstellungsmerkmal vom Meebl ist. Aber vielleicht haben Sie in diesem Bereich andere, bzw. tiefergehende Erfahrungen? Gibt es weitere Telko Dienste, die äusserst empfehlenswert sind?

Powercam – Fotografieren und Filmen mit iOS

Fotografieren und Filmen mit dem Smartphone wird immer mehr Bestandteil medienpädagogischer Angebote und Projekte. Immer wieder gibt es tolle Foto-Apps für iOS, kostenpflichtige und auch kostenlose. Heute ist mir die App Powercam über den Schirm gelaufen, die ich natürlich gleich ausprobiert habe. Neben den zahlreichen und übersichtlich angeordneten Effekten und Filtern haben mich vor allem der Tilt-Shift Effekt und die Color-Splash Funktion begeistert. Rundum eine tolle App für Foto und Video, übersichtlich und dazu kostenlos… Viel Spaß.

Medienpaedagogik Praxis-Podcast #21: Fotosharing unter iOS – ein Kinderspiel

Bislang war es immer recht schwierig, Fotos von iPad oder iPhone kabellos auf ein anderes Gerät zu bekommen. Nachdem ich mich sehr lange umgeschaut habe, bin ich auf die App Photosync aufmerksam geworden, mit der es problemlos möglich ist, Fotos und Videos über Wifi oder Bluetooth zu tauschen. Viel Spass…

[Videopodcast downloaden]

Sehr gute Bildbearbeitung unter iOS mit Photoforge2

Lange war ich auf der Suche nach einer App, mit der ich meine Fotos und Bilder auf dem iPad bearbeiten kann. Also nicht nur Farbfilter anwenden, das können viele, ich rede von Kurvenkorrektur, Größe ändern, schneiden, arbeiten mit Ebenen, Farbkorrekturen, eben das, was für ein gutes Bildbearbeitungstool am Computer normal ist. Um so überraschter war ich, dass ich mit Photoforge2 diese App gefunden habe. Überrascht war ich nicht nur über die riesige Funktionsvielfalt, sondern vielmehr über den Preis von 0,79 Eur und die Tatsache, dass eine gekaufte Version auf dem iPhone und dem iPad zugleich läuft. Eindeutig ein must have in meinem mobilen Büro!

UPDATE: Anscheinend waren die 79ct ein Aktionsangebot, im Moment kostet die App wieder reguläre 2,39 EUR. Aber auch das ist sie auf jeden Fall wert.

Musik mobil Teil 2: Everyday Looper

Ich bin immer froh wenn wir, gerade was mobile Apps angeht, von den Lesern Tipps und Hinweise bekommen. Als ich vor einiger Zeit die App Loopy vorgestellt habe, eine mobile Loopstation für iOS, hat sich Leser Ulrich Tausend gemeldet und auf Everyday Looper hingewiesen. Anfangs hat mich der relativ hohe Preis von 4,99 EUR etwas zögern lassen, die intuitive Bedienung und die Tatsache, dass eine Version sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad läuft zu einem kleinen Beitrag, oder wohl eher zu der Präsentation eines coolen Videos veranlasst. Viel Spass.
 
 
 
 

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