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Auch mal mit HTML präsentieren

"HDTV Projector Beam" von RVWithTito auf flickr.com
Ich war noch nie ein großer Fan von PowerPoint&Co.-basierten Vorträgen und Präsentationen, die Argumente hab ich hier des öfteren schon dargelegt. Mein persönlicher Vortrags-Trend geht in der Tat aktuell zum Overhead oder zu iPhone-/iPad-Präsentationen im “Döbeli-Style“.
Wenn es dann doch Folien sein sollten (auch dafür gibt es ja Argumente), liefern die Webkrauts mit “S6″ eine interessante Möglichkeit: Auf einer HTML5/CSS-Basis können Präsentationen in einem einfachen Texteditor erstellt und mit einem einfachen Browser auf allen möglichen Plattformen gezeigt werden. Und sind auch anschließend schnell und durchsuchbar im Web (und noch dazu barrierefrei). Wie das aussehen kann und wie es geht, zeigt die Demo. Und S6 selbst kann hier kostenlos gedownloadet werden.
Insgesamt eine interessante Variante für besondere Anwendungsbereiche. Und sicher auch ein Anlass für MedienpädagogInnen, ihre HTML5-Kenntnisse aufzufrischen.
Neue Präsentationen voraus

"stop ahead sign" von Benimoto auf flickr.com
Prezi beseitigt zwar nicht die Grundprobleme von beamergestützten Präsentationen, bringt aber gegenüber den “linearen” Programmen PowerPoint und Keynote einen Kreativitäts- und damit auch Aufmerksamkeitsgewinn. Entsprechend wird es in der Medienpädagogik und darüber hinaus als Hoffnung für Präsentationsgeplagte gehandelt.
Mit Ahead.com macht sich seit einigen Monaten ein Konkurrent auf, der ähnliche Funktionalitäten verspricht und an einigen Stellen sogar besser sein möchte. netzwertig.com hat einen Vergleichstest gemacht und stellt dem neuen Angebot ein tendenziell gutes Zeugnis aus. Klingt vielversprechend und macht Lust auf den ersten eigenen Test. Haben Sie schon Erfahrungen mit Ahead?
Für die eigene Vortragskompetenz
Reflektiert, effektiv und interessant zu präsentieren gehört zu den Kernkompetenzen eines/einer (Medien)PädagogIn, der/die auch immer wieder Vorträge bestreitet. Daher gehört das Thema zu meinen Faibles und ich habe in den vergangenen Monaten wieder einige Links gesammelt, die helfen, an der eigenen Kompetenz zu feilen.
Vom Meister lernen

"Img0061" von blakespot auf flickr.com
PädagogInnen und insbesondere MedienpädagogInnen stehen immer wieder vor der Herausforderung Vorträge zu halten und damit zu präsentieren. Um die eigenen Kompetenzen zu verbessern ist es dabei immer angesagt, von den MeisterInnen zu lernen. Und was mensch auch immer von Steve Jobs halten mag: Zu den MeisterInnen der Präsentation gehört er allemal.
Carmine Gallo stellt in der BusinessWeek sein neues Buch vor, in dem er die “Geheimnisse” von Jobs’ Präsentationen zu enthüllen verspricht. Soo “geheim” sind die Erkenntnisse nicht, aber allemal lesens- und nachahmenswert. Die relevantesten Punkte für pädagogische Zusammenhänge (schließlich geht es hier um Verkaufspräsentationen) sind meiner Meinung nach:
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Besser präsentieren reloaded

"University" von re-ality auf flickr.com
Mir ist es wichtig, ständig an meiner Vortrags- und Präsentationsweise zu feilen, weil ich das für eine wichtige Kompetenz in der Medienpädagogik und für PädagogInnen allgemein halte. In den letzten Tagen sind mir dazu wichtige Inputs über den Mauszeiger gelaufen:
Wer sich motivieren möchte, bei Vorträgen von PowerPoint & Co. wegzukommen, dem/der sei der Artikel “Im Powerpoint-Nirvana” ans Herz gelegt: Der Autor trägt wissenschaftliche Studien zur Rezeption von PowerPoint zusammen und zeigt typische Fehler, aber auch positive Ansätze auf.
Gabi Reinmann reflektiert in einem ihrer schönen Blogartikel über “Reden schreiben vs. Folien besprechen” und dabei insbesondere über die Publikumsorientierung bei der Konzeption von Vorträgen. Und für den eigentlichen Vortrag liefert Michael Gerharz mit einer schönen Analyse von drei exponierten Keynotes wichtige Tipps für den guten Draht zum Publikum. Viel Spaß beim Vortragen!
“Tod durch PowerPoint”
PowerPoint ist nicht unbedingt was für (medien)pädagogische Zusammenhänge, das hab ich vor kurzem dazugelernt und bin seitdem für die Feinheiten elektronischer Präsentationen sensibilisiert. Wenn es aber schon PowerPoint, Keynote oder ähnliches sein muss, dann wenigstens gut vorbereitet.
Über das e-Learning Blog bin ich auf neuen Input für die Verfeinerung meiner eigenen elektronischen Präsentationskompetenzen gestoßen: Alexei Kapterev hat in “Death by PowerPoint” Tipps für gelungene (Powerpoint-)Präsentationen zusammengestellt, die mich mehr als begeistert haben und die Dinge sehr gut auf den Punkt bringen. Mein Lieblingssatz zu überfüllten Folien: “Die Menschen lesen schneller als Du sprichst. Das bedeutet, Du bist nutzlos.”
Medienpädagogik Praxis-Podcast#6: interaktiv präsentieren mit dem Wii Controller
Für viele ist Wii von Nintendo ein Begriff. Es handelt sich um eine fernsehgebundene Spielkonsole, deren Controller über Bewegungssensoren verfügen. Diese registrieren die Position und die Bewegungen des Controllers im Raum und setzen sie in entsprechende Bewegungen von Spielfiguren oder -elementen auf dem Bildschirm um.
Peter Piost von der Akademie Remscheid hat sich die Frage gestellt, in wie weit diese Technologie als Bedienelement für den PC geeignet ist. Mit Hilfe eines Wii Controller und einem Stift, in dem ein Infrarotsensor und eine Batterie integriert wurde, gelang es ihm, für einen finanziellen Aufwand von etwa 50 EUR, die Präsentationsleinwand in ein elektronisches Whiteboard zu verwandeln. Folgendes Video hat er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt:



