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Parallel Realitäten und ihre Zusammenhänge
Der mittlerweile preisgekrönte Text „Parallel Realitäten“ von Florian A. Schmidt (hier als Buch zu bestellen, hier ein Auszug online (PDF)) gibt einen spannenden Einblick in die sozioökonomischen Zusammenhänge computergenerierter Welten wie „Second Life“ oder „World of Warcraft“. Florian A. Schmidt zeigt, dass diese „neuen Welten“ gar nicht so abgeschottet sind, sondern längst in der realen Welt angekommen sind.
Broschüre zu virtuellen Identitäten
Die Initiative „Schulen ins Internet“, die schweizerische Variante von Schulen ans Netz, gibt den so genannten SchoolNetGuide heraus. Die 10. Ausgabe der Reihe stellt Chancen und Risiken virtueller Identitäten dar. Die Broschüre richtet sich vor allem an Eltern und zeigt, was die Online-Welt so faszinierend macht für Jugendliche. Außerdem werden Tipps gegeben, wie Kinder und Jugendliche unterstützt werden können im sicheren Umgang mit den grenzenlosen Angeboten im Internet. Eine praktische Publikation.
Whiteboard-StopMotion
Ein banales Whiteboard kann mit StopMotion und passablen Zeichenkünsten schnell zum Schauplatz faszinierender Geschehnisse werden. Ein unglaublich gutes Beispiel findet sich hier.
Filme neu untertiteln – online
BombayTV bietet einen sehr witzigen Service, der sicher auch für den ein oder anderen Medienworkshop geeignet ist: mensch kann auf der Seite eine Reihe von vorgegebenen Filmsequenzen neu untertiteln. Das funktioniert besonders gut mit Bollywood-Ausschnitten, aber auch JamesBond-Szenen lassen sich so mit neuem Sinn versehen. Das einzige Manko: Leider sind gewisse Fremdsprachenkenntnisse erforderlich.
Nachtrag: Sehr witzig auch die Funktion, mit dem eingebauten Mikrofon die Sequenzen völlig neu zu synchronisieren.
Adobe-Videoworkshop zur Creative Suite
Mit der Veröffentlichung der Creative Suite 3 hat Adobe auch kostenlose Online-Videoworkshops bereitgestellt. Die Lektionen bieten nicht nur eine Einführung in die neuen Features, sondern auch in die grundlegenden Funktionen der Programme.
Die Workshops sind nur online verfügbar, lassen sich aber mit „Lese“Zeichen versehen.
http://www.adobe.com/designcenter/video_workshop/
CSS-Unterrichtseinheit
„CSS rockt“ im Webbereich. Bei lehrer-online.de ist nun eine komplette Unterrichtseinheit zum Download verfügbar, die in die Grundlagen von CSS einführt und diese durch mehrere Übungen festigt. Hier gehts direkt dorthin.
Foto-Community
Ähnlich wie flickr.com bietet photocase.com eine Foto-Community. Das Besondere: Die Bilder können unter bestimmten Bedingungen für eigene Projekte verwendet werden; der Schwerpunkt liegt auf künstlerischen Fotos. Very inspiring!
Auch Windows ist dabei
Also doch: Auch für Windows lassen sich Editoren ? la iWeb finden. Ein Vertreter ist „Web to Date“ von DataBecker.
Der erste Eindruck: komfortables Arbeiten, viele Funktionen, viele Designs, gutes Ergebnis. Ein Beispiel-Ergebnis, das in aller Kürze erarbeitet wurde, findet sich unter www.nopasaran.net/webtodate .
Allerdings: es zeigt sich mal wieder, dass kreatives Arbeiten unter OSX einfach mehr Spaß macht. 🙂
iEditoren
Es ist unklar, womit es angefangen hat, aber es ist ein neuer Trend: WebeditorInnen, die nach der iLife-Philosophie – so leicht und so schön wie möglich – das Erstellen von Webseiten übernehmen.
In der Apple-Welt gibt es gleich mehrere davon: quasi-Standard ist iWeb, seit der Version ’06 Teil von iLife, besser (weil flexibler und nicht .mac-fixiert) ist allerdings Rapidweaver, außerdem gibt es noch Sandvox, iBlog und Goldfish.
Die Qualität ist überragend, alles ist ziemlich einfach und insbesondere für Privatleute, aber auch für kleine Institutionen sind die Programme eine ideale Lösung.
Ich denke manchmal sogar, dass bei dieser Zielgruppe selbst ein CMS blass wird. Medienpädagogisch sind die beiden Prinzipien (iWeb vs. CMS) eigentlich gleich: Ich gebe meinen Inhalt ein, das Layout kommt oben drauf, um alles andere brauche ich mich nicht zu kümmern. Wie CMSe machen diese Programme das Web-Publishing einfacher, allerdings werden bei beiden Prinzipien keine Grundlagen oder Technologien gelernt (wie wird eine Seite eigentlich gemacht?).
Andererseits können beide auch ein Einstieg bzw. eine Motivation sein, sich mit „mehr“ auseinander zu setzen. Immerhin kann mensch nämlich auch die mitgelieferten Templates der genannten Programme editieren. Und da lernt mensch dann schon einiges über HTML und CSS… 🙂
Bleibt nur eine Preisfrage: Wann gibt es endlich entsprechende Programme für Windows?!
