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“Zuerst denken, dann klicken”

Facebook-Infos für die Medienpädagogik

"Facebook" von MoneyBlogNewz auf flickr.com (cc by)

Facebook kann schon tricky sein: Manche Features sind nicht auf den ersten Blick sichtbar, von einigen Privatsphäre-Einstellungen ganz zu schweigen, immer mal wieder geistern Wurm-Postings durch die Community oder Anwendungen tun nicht das, was sie zu tun vorgeben.

Die Seite “mimikama” ist da eine große Hilfe für die Medienpädagogik: Teilweise mehrmals täglich erscheinen hier Tipps rund um Facebook – von der Smilie-Liste (cool!) über Hintergründe zur Impressumspflicht bis zu aktuellen Trojanerwarnungen. Und das alles “von Facebooknutzern für Facebooknutzer”. Gefällt mir!

[thx Maren Risch]

Knipsende Knirpse

Der Knipsclub als Fotocommunity in der MedienpädagogikSeit Februar 2011 ist der knipsclub – eine Fotocommunity nur für Kinder – online und steht nun allen fotobegeisterten Kindern offen. knipsclub wurde vom JFF – Institut für Medienpädagogik im Rahmen der bundesweiten Initiative „Ein Netz für Kinder“ konzipiert und richtet sich speziell an Grundschulkinder.

Der knipsclub ist ein soziales Netzwerk, in dem sich Heranwachsende kostenlos und sicher bewegen können, um dort erste Erfahrungen in einer Online-Community zu sammeln. knipsclub setzt am wachsenden Interesse von Kindern an Fotos und den Möglichkeiten des Internet an: Hier können und sollen sie eigene Bilder machen und öffentlich vorstellen – aber auch die Werke anderer kommentieren und bewerten lernen. Dabei wird den Community-Mitgliedern altersgerecht vermittelt, welche Chancen und Perspektiven die eigene Darstellung im Internet bietet – worin aber auch Gefahren und Risiken liegen. So gibt es z.B. von Kindern produzierte Trickfilme mit Knipsi, dem schlauen Fotoapparat, die erklären, was es mit dem Urheber- und Persönlichkeitsrecht so auf sich hat.

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Die Menge machts

Kollektiv erstellte Videos in der Medienpädagogik

Screenshot aus dem Video

Kollektiv produzierte Videos haben eine besondere Faszination. Sie machen nicht nur den (Mit)ProduzentInnen Spaß, sondern sind auch besonders spannend anzusehen, weil jeden Moment eine neue Idee der Community die andere toppen kann.

Google hat das schon mit seinem Behind-the-scenes-Projekt gezeigt, “DaWanda” setzt noch eins drauf: Bild für Bild haben Mitglieder der Community einen Trickfilm nachgemalt, -gebastelt, -gestellt. Das Produkt ist nicht nur schön und hält in jedem Frame neue Werke bereit, sondern ist auch eine schöne Inspiration für die Medienpädagogik.

[Dank an Kati Struckmeyer für den Tipp!]

Erfrischende Frischfilme

Frisch! von psd auf flickr.com

Medienpädagogik und die freie Filmszene gehören einfach zusammen, das wird mir immer wieder bewusst: Nicht nur können Videoprojekte für Jugendliche ein Einstieg in das FilmemacherInnendasein bedeuten, die Produkte der freien Szene sind gleichzeitig immer wieder schöne Inspirationen für die medienpädagogische Arbeit.

Jüngstes Beispiel für letztere Verbindung ist die Filmcommunity “frischfilm” des Schweizer Fernsehens. FilmemacherInnen können dort ihre Werke hochladen, die Community bewertet sie und bringt die besten ins Fernsehen. Heraus kommt eine grandiose Sammlung medienpädagogischer Inspirationen — und vielleicht ja auch ein Sprungbett für die Filmstars von morgen.

Soziale Netzwerke: Was passiert da?

Facebook in der Medienpädagogik

Screenshot aus "Facebook trifft Realität"

Gerade Eltern haben oft ein Problem damit, zu verstehen, warum sich ihre Kids in sozialen Netzwerken tummeln. Auf diversen Elternabenden muss dann oft die Analogie “Poesiealbum” oder “Freundebuch” herhalten. Das Video “Facebook trifft Realität” kann dazu beitragen, näher zu bringen, WAS! sie dort machen.

Das Video zeigt plakativ die aus Erwachsenensicht eher unsinnigen und zeitraubenden Seiten sozialer Netzwerke und kann als Gesprächseinstieg für folgende Frage dienen: Was haben die Eltern früher für unsinnige Dinge gemacht, um sich auszuprobieren, zu profilieren usw. Das hilft, um die Eltern ein Stück näher in ihre Jugend zurückzubringen und den (medienpädagogischen) Erziehungsalltag entspannter zu gestalten. Das Video ist auch genial als Impuls für medienpädagogische Projekte und die Reflexion mit den Kids über den eigenen “Netzwerkkonsum”.

Dies ist ein Gastbeitrag von Thorsten Belzer.

Thorsten Belzer ist selbständiger Medienpädagoge und arbeitet im Raum Karlsruhe. Neben seinem mobilen Trickfilmstudio für Schulen, Kindergeburtstage und Feste, führt er Video- & Audioworkshops für Jugendliche sowie Elternworkshops zum Thema Soziale Netzwerke durch. Mehr unter www.belzer.de .

Mit WordPress Menschen zusammenbringen

"Baseball Team" (Ausschnitt) © J. C. Johnson, World of Images, CCDMD

"Baseball Team" (Ausschnitt) © J. C. Johnson, World of Images, CCDMD

Man trifft sich, viel, gerne, immer wieder, überall: unter Jugendlichen, in der Jugendarbeit, in der Schule – und damit auch in der Medienpädagogik. Manchmal sind dabei technische Hilfsmittel angesagt, etwa für eine gemeinsame Community oder für eine Projektplattform zur gemeinsamen Recherche für ein Medienprojekt.

Dank Web2.0 kommt niemand mehr in Verlegenheit, eine solche Community oder Plattform nicht selbst zur Verfügung stellen zu können und viele Angebote sind auch kostenlos. Sollen jedoch die Daten aus irgendeinem Grund lokal oder auf dem eigenen Webserver gespeichert werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist WordPress und seine Erweiterungen. Ich habe verschiedene Möglichkeiten recherchiert, getestet und stelle die Ergebnisse hier zusammen.

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Medienpädagogik Praxis-Blog goes youtube

Liegevideos als medienpädagogische Methode auch bei youtubeNein, es ist kein erster April und wir haben auch nicht in einer Nacht-und-Nebel-Aktion youtube übernommen. Aber ab sofort sammeln wir einen Teil unserer Blog-Infos zusätzlich auch in der Videocommunity.

Unter der einfachen Adresse youtube.com/medienpaedagogik sammeln wir in der Playlist “Medienpädagogik-Inspirationen” die Beispielfilme und anderen Videos, auf die wir hier im Blog verweisen. Andere Videosammlungen finden sich in eigenen Playlists (bspw. die Dialekt-Videos) – und auch unsere eigenen Produktionen (wie die Liegevideos (Bild)) publizieren wir in einem eigenen Kanal.

In diesem Sinne freuen wir uns auch bei youtube über BesucherInnen, Kommentare, AbonnentInnen und hoffen, eine weitere praktische Quelle für Vorträge, Inputs und die eigene Inspiration zu liefern.

Neues aus Legoland

Brickfilme haben einen besonderen Charme, der fast alle fasziniert, das zeigt sich nicht nur bei medienpädagogischen Trickfilmprojekten mit Kindern, sondern auch immer wieder bei Fortbildungen mit MultiplikatorInnen – oder bei Projekten mit Jugendlichen. Entsprechend produziert die große Brickfilm-Community auch ein Schmankerl nach dem anderen. Jüngstes Internetfundstück ist “Yes we can” (natürlich ein Seitenhieb auf den Obama-Hype) von der Gruppe nichtgedreht. Die hat auf ihrer Internetseite nicht nur einige Tipps und Kniffe zum Thema StoppTrick mit Lego und weitere schöne Beispielfilme, sondern auch Links zu weiteren Brickfilm-Seiten. bricktrick.de beispielsweise wartet mit vielen Tutorials, HowTos, und Tricks auf – und bietet auch ein kleines Forum für Brickfilm-MacherInnen.

Sensibler für Gefahren im Internet werden

Viele Studien weisen jüngst darauf hin, dass Jugendliche sich oft nicht über Gefahren im Internet durch Phishing-Mails, zu unbekümmerte Dateneingabe in Communities oder einfach ungeschützte Computer bewusst sind. Ich gehöre zwar nicht zu denjenigen, die gerne oft den warnenden Jugendschutz-Zeigefinger recken, aber ich denke schon, dass es besser ist, dieses Thema einmal zu viel als einmal zu wenig anzusprechen.

An diesem Punkt kommt der “IRBI Test” ins Spiel, der online verfügbar ist und unter anderem von der LMU München entwickelt wurde. Mit den Tests wird der IRBI (“Internet Risk Behaviour Index”) der BenutzerInnen ‘gemessen’. Das bedeutet es wird spielerisch in Simulationen geschaut, wie sehr sie sich Gefahren aus dem Internet bewusst sind. Grundsätzlich ist das ein gutes Mittel, um bei einschlägigen medienpädagogischen Angeboten eingesetzt zu werden, allerdings kommen die Website und die Tests so sperrig wie der Name daher: Für die Simulationen ist eine Anmeldung erforderlich, die eigentlichen Szenarien sind zwar realitätsnah, aber zum Teil so in den Antworten eingeschränkt, dass pures Ausprobieren auch durchaus Erfolge zeigen kann. Insgesamt also ein ganz nettes Angebot, das aber auch Verbesserungsbedarf hat.

Freie Musik

Medienpädagogische (Video)Projekte und freie bzw. GEMA-freie Musik gehören eng zusammen, denn die Verwendung der Lieblingsmusik für den eigenen Film ist gerade für Jugendliche sehr attraktiv, aber die Rechtefrage beim Einsatz von urheberrechtlich geschützter Musik ist kompliziert und mit vielen Hürden versehen. Und nicht zuletzt wird die Verwertung von medienpädagogischen Produkten auf DVDs und bei Festivals kompliziert und teuer durch darin enthaltene kommerzielle Musik. Auf dieser Seite stellen wir Hintergrundinformationen und vor allem Quellen für (GEMA)freie, kostenlose, evtl. CreativeCommons-lizensierte Musik sowie für Sounds und Geräusche zusammen.


Grundsätzliches, Rechtliches


Freie und kostenlose Musik zum Download

  • Jamendo: Auf Jamendo stellen KünstlerInnen ihre Musik frei, legal und kostenlos zur Verfügung.
  • mp3.com: Das Musikportal hat auch eine “free Music”-Abteilung.
  • dogmazic.net: Auch auf dieser Website können Musikstücke direkt von den MacherInnen geladen werden.
  • opsound: Ästhetische Seite, gut geordnet, alle Musik wird als Download gesendet.
  • ccMixter: Freie Musikcommunity mit Remixes
  • SoundClick: Hier können MusikerInnen ihre eigene Musik veröffentlichen und unter verschiedenen Lizenzen bereitstellen. Es lässt sich gezielt nach CC-Musik suchen. Zur Nutzung ist eine Registrierung erforderlich, diese ist kostenlos
  • AUDIYOU: “Youtube für Töne” – Geräusche, freie Musik, Interviews und Hörspiele von UserInnen für UserInnen. Für den Download muss mensch sich (kostenlos) anmelden.
  • TuneFinder: Die Seite sammelt kostenlos verfügbare Musik im Internet, die Rechtelage ist allerdings hier eingeschränkt – genau hinschauen!
  • Bargus Musikbibliothek: Einige vor allem klassische Musikstücke zum direkten Download.
  • archive.org: Zentrales Web-Register zu freien Audioinhalten – sehr umfangreich und damit leicht unübersichtlich.
  • FreeMusicArchive (FMA): Gut sortierte Seite mit freier Musik
  • ArtistServer: KünstlerInnen-Community, in der freie Musik zum Download angeboten wird.
  • Musopen: Musikstücke, deren Urheberrechte erloschen sind, werden eingespielt und zur Verfügung gestellt.
  • Gratisvibes: Linksammlung zu Netlabels mit kostenloser Musik
  • Starfrosch: Schweizer Community mit freier Musik zum Download
  • Tribe of Noise: Online-Community mit Musik und Sounds zum Download nach Registrierung
  • OpenMusicContest: Bundesweiter Musikwettbewerb, dessen Beiträge unter einer CC-Lizenz stehen.
  • Hartwigmedia: Die eigentlich kostenpflichtige Musik der Website ist nichtkommerziell frei nutzbar.
  • Auditorix Musikauswahl: Kostenlose Musik für die Bildungsarbeit
  • CayzLand Studio: Freie Filmmusik zum direkten Download

Freie Sounds und Geräusche

  • Hörspielbox: Freies Soundarchiv im MP3-Format
  • freesound: Freies Soundarchiv
  • FindSounds: Englischsprachige Sound-Suchmaschine
  • Soungle: Freies Soundarchiv mit sehr gelungener Oberfläche
  • ccMixter: Freie Musikcommunity, auch mit Loops und Samples
  • AUDIYOU: “Youtube für Töne” – Geräusche, freie Musik, Interviews und Hörspiele von UserInnen für UserInnen. Für den Download muss mensch sich (kostenlos) anmelden.
  • salamisound: viele Alltagsgeräusche aus verschiedenen Bereichen
  • SoundBible: Archiv mit freien Sounds und Geräuschen
  • Bargus Soundbibliothek: Einige freie Geräusche zum direkten Download.
  • FreeLoops: Loops, Sounds und Geräusche unter CreativeCommons-Lizenz
  • Tribe of Noise: Online-Community mit freier Musik und Sounds zum Download nach Registrierung
  • SoundTransit: Ein Archiv mit Feldaufnahmen aus der ganzen Welt.
  • Public Domain Sounds: Eine Soundcommunity mit Alltagsgeräuschen.
  • WikiMedia Commons: Die Sounds der Wikimedia Websites zum Download
  • archive.org: Zentrales Web-Register zu freien Audioinhalten – sehr umfangreich und damit leicht unübersichtlich.
  • Auditorix Geräuschesammlung: kostenlose Sounds für die Bildungsarbeit
  • CayzLand Studio: Freie Sounds und Loops zum direkten Download

Freie, aber kostenpflichtige Musik

  • Podsafe Music Network: Auf PMN gibt es freie Musik, die aber nur gekauft werden kann.
  • Magnatune: Keine freie, aber online lizensierbare Musik, auch für Video.
  • Audio Network: Freie Sounds und Musik, die online gekauft werden können.
  • SoundPool24: GEMAfreie Sounds und freie mp3-Musik im Online-Shop
  • Universal Publishing Production Music: Sound- und Musikarchiv von Universal. Gegen geringes Entgelt können die Dateien für eigene Produktionen lizensiert werden.
  • Soundarchiv: Sounds aus Natur, Technik, Alltag usw., die mit verschiedenen Lizenzen eingesetzt werden können.
  • Soundsnap: Sounds, Effekte, Loops
  • audioagency: Gemafreie Musik in vielen Stilrichtungen, günstige Lizenz
  • Minimalstudio: Gemafreie Musik und Filmmusik
  • Soundtaxi.net: Gemafreie Musik / Lizenzfreie Musik / Filmmusik
  • polysounds: Gemafreie Musik in vielen Stilrichtungen, gut sortiert.
  • gameaudio.net: große Bandbreite gemafreier Musik, leicht zu durchsuchen.
  • Galerie Chapuza: Gemafreie Musik in kleiner Auswahl, leicht unübersichtliche Seite
  • Musicfox: Eine große Stilbandbreite mit verschiedenen Lizenzen, die aber auch schnell sehr teuer werden.
  • Royalty Free Music: Hintergrund- und Filmmusik, die allerdings sehr viel von “klassischer GEMA-freier Musik” hat
  • JewelBeat: Soundtracks im Blockbuster-Style und freie Sounds
  • Orangegroove: kostenpflichtige Filmmusik, auch mit leicht “klassisch-GEMAfreiem” Touch

Urheberrechtlich geschützte, aber kostenlose Musik

  • Tonspion: Die MacherInnen der Seite durchstöbern das Netz regelmäßig nach Kostenlos-Angeboten von Musikverlagen u. a. und stellen Links auf die entsprechenden Seiten und mp3-Tracks zur Verfügung.
  • Freeload: Ein ähnliches Angebot wie der Tonspion.
  • Tauschnix: Der Mitschnitt von Musik aus dem Internetradio ist völlig legal. Tauschnix klärt über Rechte und technische Möglichkeiten auf und bietet Programme für den Mitschnitt.
  • VGMusic: Die MacherInnen bieten tausende von Originaltunes aus Computerspielen (!) im mp3- und Midi-Format zum (freien) Download an.
  • Moby: Ja, genau der Moby. Für MedienpädagogInnen und Nonprofit-Projekte kostenlos. Anmelden und los!

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