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Fotos fürs Web bearbeiten
Die Freeware „Onlinepicture“ kann ähnliche Dinge unter Windows wie ImageWell auf dem Mac: Fotos skalieren, Dateigröße reduzieren, mit Rahmen und Wasserzeichen versehen usw. Eine ideale und einfache Anwendung, um Fotos webkompatibel zu machen.
Wikirage
Wikirage – eine Art Seismograph des Web2.0 – medienpädagogisch gleich aus zwei Gründen relevant: Die Seite listet vor allem die Wikipedia-Seiten auf, die in den letzten Tagen am öftesten editiert wurden und liefert damit einen Hinweis auf (im Netz) gerade wichtige Themen/Diskussionen. Zum anderen ist das Logo mit Blick auf den Gewaltfaktor nicht ohne und ekelt wohl nicht nur die VegetarierInnen unter uns. Aber das ist das einzige, was den Spaßfaktor bei dieser Seite reduziert.
ePortfolios in kurzzeitigen Medienprojekten
ePortfolios bzw. dem Hype darum stehe ich grundsätzlich kritisch gegenüber, weil es sicherlich seine Zeit braucht, bis solche Konzepte und Technologien sich auf breiter Basis durchgesetzt haben. In diesem Sinne sind Visionen wie „ePortfolios für alle bis 2010“ meiner Meinung nach recht utopisch.
Trotzdem ist die Portfolioarbeit sicher eine passende Methode zu (weitestgehend) selbstbestimmter Bildungsarbeit – auch in der Medienpädagogik. Deswegen habe ich versucht, bei einem Internet-Medienprojekt in der Jugendarbeit in der letzten Woche Elemente davon einzubauen: Individuelle Blogs mit der Aufforderung an die TeilnehmerInnen, ihre Lernerfahrungen der Woche mindestens täglich zu reflektieren.
Meine persönliche Lernerfahrung dabei: Nicht leicht. In solch kurzer Zeit entwickeln die TeilnehmerInnen zwar eine gewisse Erfahrung mit dieser Art der Reflexion (was sich auch in den Postings zeigt), allerdings führt nur lange Erfahrung zu hoher Intensität. Gerade in kurzzeitigen Projekten macht ein ePortfolio also nur Sinn, wenn es in einen größeren Prozess eingebunden ist/Kontinuität gewahrt ist.
Außerdem will auch von der Seite des/der PädagogIn der Rahmen gut gewählt sein. Die Motivation zur Reflexion muss gut rüberkommen, die Fragestellung interessant und gleichzeitig treffend gewählt sein.
Insgesamt aber ein interessanter und ausbaufähiger Anfang. Weitere Versuche folgen bestimmt.
Das Whoiswho des Web2.0…
…zumindest in Deutschland. Das ist der Anspruch der Liste in einem Blogbeitrag hier. Ob sie wirklich umfassend ist, sei dahingestellt – sicher ist es aber ein guter Überblick, was das Web gerade so an Stilblüten hervorbringt. Interessant in der Liste ist auch brainR.de, eine Seite zum „social brainstorming“, also zum gemeinschaftlichen kreativen Ideensammeln. Gleich mal ausprobieren.
Das Internet als U-Bahn-Karte
Die Information Architects Japan haben ihren Namen nicht falsch gewählt: Die U-Bahn-Karte, in die sie das aktuelle Internet abgebildet haben ist genial. Nicht nur, dass sie künstlerisch was her macht, die Architekten haben viele Informationen schlüssig in die U-Bahn-Verbindungen integriert: Kategorien, Technologien, Zusammenhänge, Perspektiven der „großen“ Websites. Sehenswert!
Tilt-Shift-Fotografie
Reale und originale Gegenstände und Gebäude sehen aus wie Miniaturmodelle – das ist der Effekt der Tilt-Shift-Fotografie. Das ist nicht nur eine nette Spielerei, sondern auch eine schöne Gestaltungsmöglichkeit – und ein möglicher Inhalt für medienpädagogische Workshops mit Jugendlichen. Denn der Effekt beruht zum Einen auf einem optischen Trick – er kann aber auch (bedingt) mit Photoshop erreicht werden. Zahlreiche Links bietet der Blog phlow.net .
Gesammelte Videotutorials
Manchmal entsteht der Eindruck, als sei der Hype um Web2.0 wirklich begründet. Ein solcher Anlass ist Wikivid, ein Wiki, in dem BenutzerInnen aus aller Herren/Damen Länder Videotutorials zu allen möglichen Programmen sammeln. Der Umfang ist beeindruckend und es ist schwer, einen Softwarenamen zu finden, zu dem es keine Hilfe gibt. Eine einfache Idee mit grandiosem Effekt – und eine Fundgrube auch für die Medienpädagogik.
Dreamweaver8-Buch gratis
Mal wieder ein kostenloses Gimmick von Galileo Design: Nun gibts auch das (noch) aktuelle Buch zu Dreamweaver8 gratis auf den Webseiten des Anbieters. Wie immer gibt es eine online-Version und eine Download-Version (diesmal als .zip).
Vergessene Fotos
Das etwas andere Fotoarchiv: Ein Fotoladen in Weimar sammelt alte, vergessene Bilder auf Flohmärkten und anderswo und bringt sie wieder im Umlauf – die Seite vergessene-fotos.de macht Lust auf eine Fahrt nach Weimar…
