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Filme mit Filmen vermitteln

Audiovisuelle Filmvermittlung in der Medienpädagogik

Screenshot aus dem Trailer von "The Pervert's Guide to Cinema"

Gute Idee, schlechte Umsetzung: Die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) erkennt, “dass der größte Teil der Filmvermittlung durch Texte geschieht” und produziert ein Dossier zur audiovisuellen Filmvermittlung. So weit, so gut. Allerdings besteht dieses Dossier zu einem Großteil selbst aus Bleiwüsten und die einzigen Filme, die zu sehen sind, sind Videointerviews.

Das, was die Überschrift eigentlich erwarten lässt (zumindest bei mir) – Hinweise auf Filme und DVDs zum Thema – findet mensch nur am Rande in diesem Dossier. Dennoch: Die Texte sind recht erkenntnisreich, will mensch sich dem Thema nähern, und liefern einige methodische Tipps. Und die BpB-Veröffentlichung ist für mich ein guter Anlass, weitere Filme oder DVDs zu sammeln, die wirklich zur Filmvermittlung geeignet sind.

Für mich ist das bspw. der Film “The Pervert’s Guide to Cinema” und die grandiose DVD “Filme sehen lernen“. Welche Filme kennen und nutzen Sie? Ergänzen Sie mit einem Kommentar.

Dossier zum Urheberrecht der BpB

Und noch mal UrheberInnenrecht: Nun stellt auch die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) auf ihrer Internetseite eine Zusammenstellung von Informationen zum Themengebiet zur Verfügung. Und – viel wichtiger – den ExpertInnen ist es wirklich gelungen, die vorhandenen Nachschlagewerke zu toppen oder zumindest zu ergänzen: Im Dossier wird umfassend über die Hintergründe des Urheberrechts und die vielfältigen Interessen der AkteurInnen – UrheberInnen, Verlage, NutzerInnen, die Öffentlichkeit, Verwertungsgesellschaften und TechnikanbieterInnen – informiert. Das alles wird ergänzt durch praktische Informationen über das Urheberrecht im Alltag, z.B. in der Schule oder in der Ausbildung. Alles in allem also eine Quelle, die durchaus in medienpädagogischen Zusammenhängen zum Einsatz kommen kann.

Search&Play wird spielbar(.de)

Es ist nicht die zentrale Seite wenn es um Spielebeurteilungen geht, aber eine zusätzliche Quelle: Die Seite “Search&Play” der Bundeszentrale für politische Bildung. Die BpB hat nun die Seite relauncht (nebenbei als WordPress-Installation) und ihr einen neuen Namen gegeben: spielbar.de. Das Angebot wird dadurch nicht in neue Höhen gehoben, aber immerhin sieht die Website ästhetischer aus und zu den Beurteilungen können Kommentare abgegeben werden. Mal schauen, was draus wird.

Dossier ‘Gewalt in Computerspielen’

Information oder Populismus – in den Computerspiele-Debatten entscheiden viele StreiterInnen gerne für Variante B, die Bundeszentrale für politische Bildung wählt nun lobenswerterweise den Weg der Information und Aufklärung und hat ein interessantes Dossier rund um gewalthaltige Computerspiele zusammengestellt.

Hier kommen ExpertInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medienpädagogik sowie PolitikerInnen zu Wort und versuchen Antworten auf Fragen zu geben wie “Wie gefährlich sind Spiele?”, “Sind Computerspiele anders?” oder “Was bringen Gesetze?”. Live-Chats begleiten das Angebot.

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