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Schulkinder Online – Wir machen unseren Surfschein

abcDas Projekt „Schulkinder online“ richtet sich an Schüler/innen der Klassen 3 bis 6 und verfolgt mit drei Komponenten (Elternabend, Schülerworkshop, Abschlusstermin mit allen Beteiligten) das Ziel, die Internetkompetenzen der Kinder nachhaltig zu fördern, sowie Eltern und Lehrkräften für das Thema Medienkompetenz zu sensibilisieren und als Partner in das Projekt mit einzubeziehen. So werden sie darin bestärkt, die Kinder dauerhaft bei der Eroberung des Mediums Internet zu begleiten und zu unterstützen.

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Kinderzeitung

"Kinderzeitung in der Medienpädagogik"Eine Kinderzeitung ist ein lokales Magazin von Kindern für Kinder, in dem junge Redakteurinnen und Redakteure ihre eigenen Themen aufarbeiten können. Hier finden die jungen Leserinnen und Leser Tipps, Anregungen, Hinweise und aktuelle Informationen. Die Kinderzeitung konzentriert sich im Gegensatz zu bundesweit orientierten Kindermedien oder den Kinderseiten regionaler Tageszeitungen mit breiter Zielgruppe auf die Kinder in dem Ort, in dem sie produziert wird. Lokale, speziell aufbereitete Informationen aus dem direkten Lebensumfeld der Kinder sind ein signifikanter Bestandteil des Heftes.

Um eine Kinderzeitung zu gestalten, braucht man ein Kinderredaktionsteam, das mit Hilfe von erfahrenen Medienmachern Inhalte recherchiert und journalistisch aufbereitet – immer mit dem Blickwinkel von Kindern. So kann die Kinderzeitung über die eigentliche Berichterstattung hinaus aktuelle Diskussionen begleiten oder in Gang setzen.Die Arbeit des Redaktionsteams ist dabei nicht auf das Erlangen von journalistischem Grundwissen beschränkt. Die Kinderredaktion arbeitet emanzipatorisch, selbstbestimmt und eigenverantwortlich. Die detaillierte Gliederung der Ausgabe der Kinderzeitung wird mit der Kinderredaktion erarbeitet. Den ganzen Beitrag lesen

Kampagnen für Jugendliche für Toleranz

"Kampagnen für Jugendliche für Toleranz in der Medienpädagogik"Grundsätzlich beschreibt der Begriff Kampagne eine Aktion mit dem Zweck, in der Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam zu machen (auf Plakatwänden, in Fußgängerzonen et cetera). Dabei steht die Form der Inhalte frei, das heißt, es kann sich um einen Film wie auch um eine gedruckte Anzeige handeln. Eine Kampagne ist zeitlich begrenzt und entsteht durch koordiniertes Zusammenarbeiten mehrerer Personen. Ziel ist es, Interessen in der Gesellschaft zu verbreiten und durchzusetzen. Wichtig für den Erfolg einer Kampagne ist eine gut durchdachte Planung, ein klar kommuniziertes Anliegen und zielgruppengerechte Ansprache. Bei medienpädagogischer Kampagnenarbeit steht vor allem das selbständige Arbeiten der Jugendlichen im Vordergrund. Den ganzen Beitrag lesen

Digital Storytelling

"Digital Storytelling in der Medienpädagogik"Man nehme: eine Gruppe Jugendlicher und fünf Tage Zeit. In dieser Form haben wir das Projekt in München zweimal mit Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz durchgeführt, die sich bei der Joblinge gAG auf den Arbeitsmarkt vorbereiten, einmal mit einer Gruppe Stipendiaten von Talent im Land, einem Förderprogramm für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Wir beschreiben den Projektverlauf modular, da es keinen zwingenden linearen Ablauf einzelner Projektbausteine gibt – ob zuerst der Text aufgenommen wird oder fotografiert, bleibt den Jugendlichen selbst überlassen. Der Ablauf ist prozessorientiert, die Arbeit an den Filmen wird durchzogen von kurzen Theorieeinheiten zur Gestaltung von Text, Bild und Ton sowie zur Handhabung von Geräten und Software. Den ganzen Beitrag lesen

Eltern im Netz – Wie begleite ich mein Kind?

Facebook ist in aller Munde und wird vor allem bei Kindern und Jugendlichen immer beliebter. Eltern, die selbst nichts oder nur wenig mit sozialen Medien am Hut haben, nehmen im Zusammenhang mit diesem sozialen Netzwerk meist nur die negativen Schlagzeilen wahr – und möchten ihre Kinder am liebsten ganz davon fernhalten.

Die Ängste sehen etwa so aus: „Häufiger Internetkonsum macht dick, dumm und süchtig, Kinder sind auf Facebook Cybermobbing und Betrügern ausgesetzt und werden eh nur abgezockt, Facebook ist Zeitverschwendung“ etc. Doch ein Facebook-Verbot für den Nachwuchs ist sicher keine gute Option, denn das lässt sich weder kontrollieren, noch wird es dem heutige Mediennutzungsverhalten junger Menschen gerecht.

Aufklärung tut also Not, denn nur wer versteht, was Facebook Jugendlichen bietet, wo eher Vorsicht geboten ist und wie eine pädagogisch sinnvolle Begleitung der eigenen Kinder aussehen kann, ist in der Lage, seinem Kind bei der Nutzung sozialer Medien hilfreich zur Seite stehen.

Aus diesem Grund haben Tobias Albers-Heinemann, Autor im Medienpädagogik-Praxis Blog, und Björn Friedrich das Facebook-Buch für Eltern geschrieben, welches ab 28.10.2012 im Handel erhältlich ist. Beide Autoren haben in dem über 300-seitigen Buch ihre jahrelangen Erfahrungen in der medienpädagogischen Kinder-, Jugend- und Elternarbeit zusammengefasst und bieten zudem das Kernkapitel “Eltern im Netz – Wie begleite ich mein Kind” komplett kostenlos als PDF zum Download an.



 

Medienpädagogik in Babylon – Plädoyer für einen Baustopp

Medienpädagogik, Medienkompetenz, Medienbildung

"Torre de Babel" von Gustav's auf flickr.com (cc by-sa)

In den letzten Jahren konnte man eine medienpädagogische Kontroverse verfolgen: Sollte der Begriff Medienbildung Medienkompetenz oder sogar Medienpädagogik ablösen? Machst Du noch Medienkompetenz oder schon Medienbildung? Der Begriff „Medienbildung“ wirkte neu, innovativ, damit öffentlichkeitswirksamer für die Bildungspraxis. Für die Bildungspolitik bot sich durch den innovativen Begriff die Möglichkeit, von alten Baustellen abzurücken und Fortschritt zu vermelden. Der medienpädagogische Diskurs diskutierte angeregt.

Für mich steht aber die Frage im Forder-Grund, welche Verantwortung Theorie/Wissenschaft und Bildungspraxis in der Verwendung ihrer Begriffe und Bezeichnungen tragen. Insbesondere in der Medienpädagogik, die eine Fülle an Theorien und Begriffen bietet. Über Medienkompetenz, Medienerziehung, aktive Medienarbeit, rezeptive Medienarbeit, kritische Medienpädagogik… Den ganzen Beitrag lesen

Zwischen Spielspaß und Lernerfolg – kritische Medienpädagogik durch Alternate Reality Games (ARGs)

Alternate Reality Games in der MedienpädagogikEine mysteriöse E-Mail erreicht junge Leute aus ganz Deutschland. In der verschlüsselten Botschaft gibt es Hinweise auf einen Bombenanschlag in einer Großstadt. Noch ist völlig unklar, wer die Fäden dahinter in der Hand hält. Überall in der Stadt tauchen Leute mit schwarzen Anzügen auf, seltsame Informationen finden sich auf Internetseiten und nicht nur einer scheint im Schatten der Wolkenkratzer unterzutauchen.

Warum diese Methode so besonders ist…

Durch die Kombination von Erlebnis-, Abenteuer-, und Medienpädagogik stellt die Methode für Jugendliche und junge Erwachsene ein aufregendes und abwechslungsreiches Erlebnis dar, was nicht so schnell wieder vergessen wird. ARGs eignen sich vor allem für eine intensive Selbsterfahrung und kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Realitäten.

Was sind Alternate Reality Games?

ARGs sind urbane Spiele, die die traditionelle Stadtrallye mit Rollenspielelementen und einer spannenden, fiktiven Hintergrundgeschichte kombinieren. Dabei werden bewusst Grenzen zwischen Realität und Fiktion verwischt. Die Teilnehmenden verfolgen in der Stadt und im Internet Hinweise, die zur Lösung eines Problems oder zur Aufdeckung der Hintergrundgeschichte beitragen. Über konkretes Handeln, Erkunden und den Einsatz von Medien lernen die Teilnehmenden gesellschaftliche Realitäten und ihre medialen Darstellungen kritisch zu hinterfragen. Den Spielhintergrund bietet die moderne Großstadt. Den ganzen Beitrag lesen

Spielbesprechungen als Beteiligungsform im Netz

Computerspielbesprechungen in der MedienpädagogikDie Landschaft der Computerspiele entwickelt sich in hohem Tempo. Regelmäßige technische Neuerungen und Spieletrends verlangen eine besonders hohe Kritikfähigkeit von spielenden Kindern und Jugendlichen, aber auch von allen Erwachsenen in pädagogischer Verantwortung. Aufgabe der Medienpädagogik ist es, Kindern und Jugendlichen Beteiligungsformen aufzuzeigen und anzubieten sowie zum Meinungsaustausch über Computerspiele zu ermutigen.

In diesem Beitrag stellen wir von Kindern und Jugendlichen selbst verfasste Spielbesprechungen als eine Beteiligungsform vor, die von spielbar.de in Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendeinrichtungen und Jugendvereinen praktiziert wird. spielbar.de stärkt als interaktive Plattform der Bundeszentrale für politische Bildung den Austausch zwischen Spielenden und Nicht-Spielenden aller Altersgruppen. Die Spielbesprechungen von Kindern und Jugendlichen richten sich in diesem Zusammenhang an Gleichaltrige, aber auch an „gamesferne“ Erwachsenenmilieus, die mehr darüber erfahren wollen, was ihre Kinder und Jugendliche bzw. Schülerinnen und Schüler in Bezug auf Computerspiele bewegt und fasziniert.

Als Beteiligungsform docken Spielbesprechungen an die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen an, in der Computerspiele eine unbestrittene Rolle einnehmen. Diese (intrinsische) Motivation alleine aber genügt in der Praxis häufig nicht. Erst durch medienpädagogische und redaktionelle Betreuung werden Spielbesprechungen zu einer überzeugenden Form aktiver Medienarbeit. Den ganzen Beitrag lesen

Kinder und Jugendliche zu einem kompetenten Aufwachsen mit dem Netz befähigen

Eine Forderung von Jürgen Ertelt in der Diskussion um den Jugendmedienschutz

JMStV und Medienkompetenz

"Internet Open" von balleyne auf flickr.com (CC BY)

In der Auseinandersetzung um die Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV) wurden bereits viele kritische Beiträge (siehe u.a. hier) veröffentlicht. Diese grundsätzliche Kritik ist auch nach einem Jahr der gescheiterten Neuauflage des JMStV aktuell und soll an dieser Stelle keine Wiederholung finden. Vielmehr möchte ich weitere Überlegungen für einen akzeptablen Jugendmedienschutz im Zeitalter digitaler Medien und Internet zur fortzuführenden Diskussion stellen.

Diese Wege sollten wir im Interesse der jungen Generation (an)gehen: Den ganzen Beitrag lesen

Bauer sucht Darsteller

Scripted Reality in der Medienpädagogik

"07.21.09 #202 The Process" von Jeezny auf flickr.com (cc by-nc-sa)

In der Reihe “Eike erweitert seine Medienkompetenz” ist mir bei Mediaculture online das Phänomen der “Scripted Reality” über den Mauszeiger gelaufen und hat mich weiter recherchieren lassen [1,2]. Dass sich JugendarbeiterInnen, LehrerInnen und MedienpädagogInnen über das Phänomen “Bauer sucht Frau” bewusst werden, ist für mich aber nur eine Seite der Medaille. Sicher ist es wichtig, bei Gesprächen an der Jugendhaus-Theke oder in der Schulpause das eigene Wissen um die Konstruiertheit der oft manipulativ “Doku-Soap” genannten Fernsehserien ins Spiel zu bringen und damit auch Jugendlichen neue Erkenntnisse zu bereiten.

Scripted Reality bietet meiner Meinung nach noch viel mehr Anknüpfungspunkte für die Medienpädagogik. Zum einen lässt sich natürlich rezeptiv mit den TV-Produktionen arbeiten, das Gesehene kann reflektiert, mit Verwertungsinteressen der TV-Sender in Zusammenhang gebracht und so in einen größeren Zusammenhang gestellt werden. Die einfache Machart der Serien ist vor allem aber auch eine grandiose Steilvorlage für Medienproduktionen mit Jugendlichen – und Liebe, Familien, Konflikte und Gewalt sind ohnehin deren Themen.

Kennen Sie entsprechende Projekte? Ergänzen Sie doch einfach mit einem Kommentar.

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