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Pimp my Photo reloaded: Himmel tunen
Das letzte pimp-my-photo-Posting erfreut sich großer Beliebtheit, daher lege ich mit Hilfe des SmashingMagazines schnell und gerne nach: Die Leute der Seite haben diesmal Photoshop-Tutorials zusammengestellt, mit denen sich Himmel und auch Weltraum-Bilder manipulieren lassen. Der Bezug zur Medienpädagogik ist bei weitem nicht so naheliegend wie bei der letzten Zusammenstellung, allerdings möchte ich nicht ausschließen, dass die Dynamik von Projekten auch das Bearbeiten von Himmeln auf die Tagesordnung bringt (vor allem bei schlechtem Wetter). In diesem Sinne: Frohes Werkeln!
Pimp my Photo – Tutorials zur Bildmanipulation mit Photoshop
Und das so kurz nach der EM: SmashingMagazine liefert eine dermaßen brilliante Steilvorlage für ein medienpädagogisches Projekt mit Digitalfotos und Photoshop, dass die Latte kracht. Die BlogautorInnen haben siebzig (!) Photoshop-Tutorials gesammelt, die sich alle mit der Manipulation, also insbesondere dem Aufpolieren/Retouchieren, von Portraits und anderen Fotos mit menschlichen Körpern beschäftigen. Teilweise mit wenigen Handgriffen und Mausklicks lassen sich verblüffende Effekte erzielen, also Hautunreinheiten entfernen, Haare färben, Rettungsringe um die Hüfte wegmachen oder gar die ganze Hautfarbe verändern undundund. Eine grandiose Sammlung, die mich direkt an Projekte denken lässt, die den „Buxtehude sucht den Superstar“-Hype mit gefakeden Fotos auf die Schippe nehmen.
Video-Training zu Photoshop Express
Galileo Design hat ein kostenloses Video-Training zu Adobes kostenloser Web-Lösung Photoshop Express veröffentlicht. In dem Training erfahren AnwenderInnen die Möglichkeiten zur Organisation von Fotos sowie die gebotenen Retuschier-Möglichkeiten. Insgesamt stehen vier Kapitel mit einer Gesamtspielzeit von 90 Minuten zur Verfügung: Photoshop Express einrichten, Fotos hochladen und verwalten, Fotos bearbeiten sowie Fotos ausgeben. Nicht nur für MedienpädagogInnen eine gute Basis zum Selbststudium.
Photoshop Wörterbuch
Wer sich auf medienpädagogische Workshops mit Photoshop&Co. vorbereitet, muss häufig mit englischsprachigen Tutorials arbeiten und steht dann vor der Frage, was denn nun „Hue“ und „Satuation“ genau heißen. Diesen Menschen ist nun geholfen mit dem kleinen Photoshop-Wörterbuch englisch-deutsch, was Oliver Weiss dankenswerterweise zur Vefügung stellt.
Klassische Bildbearbeitungs-Fehler
Falscher Lichteinfall, beim Freistellen vergessene Elemente oder abgeschnittene Körperteile sind die Klassiker unter den Bildbearbeitungs-Fehlern. Wer Beispiele solcher Missgeschicke für Photoshop-Kurse oder andere medienpädagogische Projekte sucht, ist ab sofort beim Blog PhotoshopDisasters perfekt aufgehoben. Die AutorInnen sammeln dort die kleinen Katastrophen aus dem professionellen (!) Bildbearbeitungs-Bereich. Und die stehen den Klassikern in nichts nach.
Neue Dimension der Online-Bildbearbeitung
Die Möglichkeiten und Anwendungen der Online-Bildbearbeitung waren hier schon öfters Thema – und es war und ist klar, dass die Online-Tools nicht weit hinter lokal installierten Programmen zurückstehen. Die wahre Bedeutung der webbasierten Bildbearbeitung zeigt sich aber nun in einem Schritt des Programm-Platzhirschs Adobe, eine Online Version von Photoshop bereitzustellen.
Seit gestern ist die Beta-Version von „Adobe Photoshop Express“ online und erste Tests und Kommentare bilden einen Chor von Lobeshymnen: Die flashbasierte Anwendung ist stabil, schnell, zuverlässig und bietet gute Ergebnisse. Die Anmeldung bei dem Online-Dienst ist kostenlos, dafür erhalten AnwenderInnen zwei Gigabyte Speicherplatz und eine breite Funktionalität; später soll noch eine Bezahlversion mit erweiterten Features dazukommen. Auch für Projekte der Medienpädagogik bedeutet das einen weiteren Schritt in Richtung nur-online-Projekte. Allerdings hat Photoshop Express einen Haken, der allen Online-Anwendungen eigen ist: Eine funktionierende und schnelle Internetverbindung ist Voraussetzung. Und vor diesem Hintergrund sind wahrscheinlich in naher Zukunft weiterhin die lokalen Programme vorzuziehen.
Tipps zum Freistellen mit Photoshop
Die MacWelt bietet auf ihrer Internetseite kostenlos einen Crashkurs zum Freistellen mit Adobe Photoshop CS3 an. Der Autor beschreibt ein Zusammenspiel verschiedener Werkzeuge, insbesondere dem Schnellauswahl-Werkzeug, zum schnellen und erfolgreichen Freistellen von Objekten aus Bildern – gut, verständlich und effektiv.
Die veblüffende Welt der Bildmanipulation
Dass Photoshop und verwandte Programme Maipulationsmöglichkeiten für Fotos bieten ist ein Allgemeinplatz, wie weit die Manipulationsmöglichkeiten gehen, das zeigt einE Photoshop-VirtuosIn in einem dreieinhalbminütigen Video bei youtube. Wieso es ausgerechnet das Motiv sein musste, darüber lässt sich streiten – der Effekt ist allerdings mehr als verblüffend.
Video-Lektionen online
Galileo Design begeistert einmal mehr mit guten – und kostenlosen – Angeboten. Diesmal sind es Videolektionen, die zwar Trailer heißen, aber jeweils vollständig sind. Galileo Design bietet in diesem Angebot Inhalte zu den Programmen After Effects, Dreamweaver, Flash, InDesign, Photoshop sowie zu Querschnittsthemen wie Webdesign an. Ein sehr schönes Angebot, dass sicher auch in Veranstaltungen der Medienpädagogik oder beim Selbstlernen zum Einsatz kommen kann.
Tilt-Shift-Fotografie
Reale und originale Gegenstände und Gebäude sehen aus wie Miniaturmodelle – das ist der Effekt der Tilt-Shift-Fotografie. Das ist nicht nur eine nette Spielerei, sondern auch eine schöne Gestaltungsmöglichkeit – und ein möglicher Inhalt für medienpädagogische Workshops mit Jugendlichen. Denn der Effekt beruht zum Einen auf einem optischen Trick – er kann aber auch (bedingt) mit Photoshop erreicht werden. Zahlreiche Links bietet der Blog phlow.net .
