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Rechtssichere Internetseiten
Was gehört in das Impressum einer Webseite? Was sind die rechtlichen Implikationen bei einem Onlineshop? Müssen sich Weblogbetreiber an das Presserecht halten? Diese und ähnliche Fragen müssen sich schnell gestellt werden, wenn eine Internetseite erstellt wird – auch im Rahmen eines medienpädagogischen Projektes.
Entsprechende Antworten sind schon oft gegeben worden, auch Gerd M. Fuchs tut das mit seiner 47seitigen Foliensammlung „Rechtssichere Internetseiten“ zu den rechtlichen Aspekten von Webpräsenzen, fasst sich jedoch angenehm kurz, betrachtet interessante Einzelheiten und achtet auf Praxisnähe. Die Zusammenstellung wurde im Auftrag des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) erstellt und steht zum kostenlosen Download bereit .
Favicons online erstellen
Ein, auf den ersten Blick unscheinbarer Zusatz einer Internetseite, ist das sogenannte Favicon. So wird nämlich die kleine Grafik links neben der URL Adresse genannt, welche in der Favoritenliste auftaucht.
Das Favicon dient in einer grösseren Favoritenliste ganz einfach zu besseren Orientierung. Das Auge, welches die Liste betrachtet, nimmt als aller erstes die kleinen Symbole, dann erst die Texte wahr. Dieser Zusatz ist zwar nicht unbedingt für die Medienpädagogik relevant, erleichtert jedoch die Suche nach der gewünschten Seite im Bookmark-Dschungel.
Auf der Seite Favicon from Pics steht einer von vielen kostenlosen online Generatoren für die Erstellung der .ico Dateien, sowie eine Einbauanleitung zur Verfügung.
Schöne Kongress-Aktion mit Kühlschrankpoesie und Kamera
Wer kennt diese Aufgabe nicht: Man fährt auf einen Kongress/eine Tagung/eine Messe, der eigene Stand ist inhaltlich top, aber eine öffentlichkeitswirksame Aktion mit Publikumsbeteiligung wäre was schönes. Mir selbst schwirrt seit Unzeiten schon eine Kombination der iSight, PhotoBooth und flickr vor, der BDP Berlin hatte aber nun anlässlich des „Festival 08“ eine tausendmal bessere Idee.
Die PfadfinderInnen haben im Stil der „Kühlschrankpoesie“ Schilder gemacht, die Jugendlichen konnten sich mit einem entsprechenden Slogan zum Motto „Arm aber sexy“ vor einer Panoramatapete positionieren und – auch für flickr – fotografieren lassen. Medienpädagogisch nicht unbedingt gehaltvoll, aber auch nicht gehaltlos – in jedem Fall eine tolle Ideenbasis für den nächsten Messestand.
Hintergründe und Trends zu Webvideo
Wer mit medienpädagogischen Videoprojekten im Web präsent sein möchte und die eigenen Daten nicht youtube&Co. in den Rachen werfen möchte, der/die muss sich früher oder später mit Webvideotechnik wie Quicktime, Flash oder Realplayer auseinandersetzen. Gerrit van Aaken hat mit einem interessanten Essay auf seiner ohnehin sehr lesenswerten Website einen guten Überblick über bisherige Entwicklungen, aktuelle Standards und mögliche Entwicklungen geliefert.
Webseiten im InternetExplorer testen – auf dem Mac
Wer eigene Webseiten erstellt – und das gilt auch noch in Zeiten ausgefeilter Blog- und CMS-Systeme für manche medienpädagogische Internetprojekte – muss sie in den verschiedenen Browsersystemen auf korrekte Anzeige hin überprüfen. Der Browser mit dem meisten Pflegebedarf ist dabei traditionell der Internet-Explorer.
Wer nun nicht unter Windows arbeitet, hat meistens ein Problem und kann sich Online-Diensten bedienen, wie hier schonmal beschrieben. Oder er/sie bedient sich technischer Hilfsmittel: Dank der Linux-Community gibt es ein solches nun auch für den Mac. Mit Darwine und IEs4OSX lassen sich die Internet-Explorer 5-7 unter X11 auf dem Mac installieren. Die laufen dort nicht super schnell, aber immerhin bequemer als Online-Dienste.
Für und Wider von Wikis
Gerade genieße ich bei der kollaborativen Recherche für ein Videoprojekt die Vorteile der Zusammenarbeit über ein gemeinsames Wiki – merke aber auch, wie unterschiedlich intensiv die Nutzung der Technologie durch einzelne TeilnehmerInnen ist. Grund genug mal Argumente für und gegen Wikis in Organisationen zu sammeln. KoopTech hat das schon übernommen, bezieht sich eigentlich dabei auf Unternehmen – ich finde, die Argumente gelten genauso auch für den medienpädagogischen Kontext.
Wörterbuch Deutsch-Chat/Chat-Deutsch
lol und rotfl sind den meisten LeserInnen wohl ein Begriff, aber bei der Deutung von cotflgohaha gehen einige wahrscheinlich schon in die Knie. Wenns im Chat mal schnell gehen soll (und das ist ja meistens der Fall) ist Chat-Slang und seine Abkürzungen die beste Empfehlung. Wer seinen „Wortschatz“ erweitern will ist bei dem Nachschlagewerk der Cybernauten gut aufgehoben. Neben einer umfangreichen Sammlung von Chat-Begriffen und -Abkürzungen werden in dem Wörterbuch auch allgemeine Fachbegriffe aus der Computerwelt erklärt. In diesem Sinne: hf
Mit Twitter in die Welt schauen
Zum Wochenende ein Hinweis auf eine schöne Webapplikation, die einfach nur Spaß macht und nicht in erster Linie etwas mit Medienpädagogik zu tun hat. twistori ist eine Mischung aus sozialem Experiment und Kunstinstallation: Auf der Seite werden mit Hilfe von summize Daten aus Twitter-Postings gezogen, die die Worte love, hate, think, believe, feel und wish enthalten. Begeistert nicht nur und macht nachdenklich, sondern ist auch ein gutes Beispiel für ein mashup.
Und um diesem Posting noch mehr medienpädagogischen Sinn zu verleihen: Hier findet sich eine Zusammenstellung von sinnvollen Anwendungen für Twitter. Und die hat mich als Twitter-Skeptiker sogar überzeugt.
„Social Mindmapping“
Chats und andere elektronische Werkzeuge sind ja was Feines, wenn es darum geht, sich auch mal über größere Distanzen in einer Arbeitsgruppe zu treffen. Was aber an der Stelle oft fehlt, ist das Flipchart oder Whiteboard für gemeinsame Ideen und Brainstormings.
Abhilfe schafft da mindmeister, der Mindmaps online von Gruppen bearbeitbar macht. Das ganze selbstverständlich in den Grundfunktionen kostenlos und in Web2.0-Manier technisch absolut ausgefeilt. Durch ein Browser-Plugin sind die Mindmaps sogar offline editierbar.
(Dank an Tobias)
