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Heute schon gepopplet?
“Irgendwo zwischen Mindmaps und Prezi” – so ließe sich “Popplet” auf den ersten Blick in der Topografie der Visualisierungs- und Präsentationswerkzeuge verorten, beim genaueren Hinsehen ist das Angebot aber beides und bietet viele Möglichkeiten auch für die Medienpädagogik.
Ob Brainstorming, Präsentation, Galerie, Dokumentation – Popplet kann an verschiedensten Stellen eingesetzt werden und bietet eine Oberfläche, die in ihrer technischen Perfektion und intuitiven Bedienbarkeit einfach Spaß macht. Einziger Wermutstropfen ist, dass das Angebot derzeit nur auf Englisch verfügbar ist und sich die Präsentationen nicht offline in voller Funktionalität zeigen lassen; Popplet ist allerdings noch beta.
Danke: Jürgen Ertelt hat mich nicht nur auf das Werkzeug aufmerksam gemacht, sondern liefert auch gleich ein gutes Anwendungsbeispiel.
Geschichten finden mit Comic-Strips

Screenshot aus bitstrips.com
Die eigenen Geschichten der Kinder und Jugendlichen zu finden und in Medienprodukte umzusetzen, das ist eine der Herausforderungen in der Medienpädagogik. Auf dem Weg dahin sind Methoden gefragt, die TeilnehmerInnen in Projekten ermöglichen, ihre Stories aufzuschreiben.
Eine solche Methode können einfache Comic-Strips sein, mit denen Kinder und Jugendliche ihre Ideen in einer Brainstorming-Phase skizzieren. Miriam Fischer hat in ihrem Blog Online-Dienste gesammelt, mit denen einfach kurze Comics erstellt werden können. Neben Softwarelösungen wie ComicLife haben MedienpädagogInnen damit sicher ein gutes Instrument für die Geschichtenentwicklung an der Hand.
Kreativ werden mit Google
Ob ein Thema hier zum Artikel wird, das macht sich an der Begeisterung des Autors und an der Relevanz für die Medienpädagogik fest. Im vorliegenden Fall ist zugegebenermaßen die Begeisterung der Beteiligten hoch, die pädagogische Relevanz erkennbar, durchschlägt aber nicht die Decke.
“What do you suggest?” kann als Experiment bezeichnet werden: Die Website gibt auf der Grundlage von Google-Daten (!) zu einem eingegebenen Begriff zusammenhängende Wörter aus. Das kann lustig sein, auf eine Reise durch Sprache und Assoziationen schicken oder einfach nur Erkenntnisse über die InternetuserInnen eröffnen. Der Dienst macht auf jeden Fall Spaß, kann meiner Meinung nach aber auch hervorragend für Ideenfindungsphasen, Brainstorming, Assoziationsketten und damit als Kreativitätsmethode genutzt werden.
“Social Mindmapping”
Chats und andere elektronische Werkzeuge sind ja was Feines, wenn es darum geht, sich auch mal über größere Distanzen in einer Arbeitsgruppe zu treffen. Was aber an der Stelle oft fehlt, ist das Flipchart oder Whiteboard für gemeinsame Ideen und Brainstormings.
Abhilfe schafft da mindmeister, der Mindmaps online von Gruppen bearbeitbar macht. Das ganze selbstverständlich in den Grundfunktionen kostenlos und in Web2.0-Manier technisch absolut ausgefeilt. Durch ein Browser-Plugin sind die Mindmaps sogar offline editierbar.
(Dank an Tobias)



