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Schöne Kongress-Aktion mit Kühlschrankpoesie und Kamera
Wer kennt diese Aufgabe nicht: Man fährt auf einen Kongress/eine Tagung/eine Messe, der eigene Stand ist inhaltlich top, aber eine öffentlichkeitswirksame Aktion mit Publikumsbeteiligung wäre was schönes. Mir selbst schwirrt seit Unzeiten schon eine Kombination der iSight, PhotoBooth und flickr vor, der BDP Berlin hatte aber nun anlässlich des “Festival 08″ eine tausendmal bessere Idee.
Die PfadfinderInnen haben im Stil der “Kühlschrankpoesie” Schilder gemacht, die Jugendlichen konnten sich mit einem entsprechenden Slogan zum Motto “Arm aber sexy” vor einer Panoramatapete positionieren und – auch für flickr – fotografieren lassen. Medienpädagogisch nicht unbedingt gehaltvoll, aber auch nicht gehaltlos – in jedem Fall eine tolle Ideenbasis für den nächsten Messestand.
Über uns
Materialien, Methoden, Projektbeispiele, Tipps, Tricks und aktuelle Informationen für die medienpädagogische Praxis in Jugendarbeit und Schule – das sammeln und veröffentlichen in diesem Blog MedienpädagogInnen aus verschiedenen Teilen Deutschlands.
Die Autoren

Eike Rösch
ist Diplom-Pädagoge, lebt in Mainz und ist seit 2003 als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V. beschäftigt. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu social media in der Jugendarbeit. In seiner Freizeit engagiert er sich unter anderem im Vorstand der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK). Seine Schwerpunkte im Blog sind Video, Web, Gestaltung und Präsentation.
eike[ät]medienpaedagogik-praxis.de

Tobias Albers-Heinemann
Der Dipl. Medienberater ARS und Sozialarbeiter kam im Sommer 2008 zum Medienpädagogik Praxis-Blog. Mobiles Internet, Online-PR, Jugendmedienschutz und freie Software gehören zu den Schwerpunkten des Bad Kreuznachers. Neben seinen Beiträgen hier im Praxis-Blog twittert albersHeinemann sein fundiertes Halbwissen in die Welt hinaus.
tobias[ät]medienpaedagogik-praxis.de

Gerrit Neundorf
studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde. Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter des Instituts für Computerspiel – Spawnpoint. Für das Land Thüringen ist er seit 2011 als Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) tätig.
neundorf[ät]ics-spawnpoint.de

Martin Geisler
Dr. phil., studierte an der Fachhochschule Erfurt Sozialpädagogik. Er war als freiberuflicher Medienpädagoge und Bildberichterstatter tätig und ist zudem als Kunstfotograf, im Schauspiel und in der Lyrik aktiv. Seit seiner Promotion an der Universität Erfurt (2008), mit dem Buchtitel “Clans, Gilden und GameFamilies – Soziale Prozesse in Computerspielgemeinschaften”, ist er als Referent und Dozent für Medienpädagogik und eLearning Mitarbeiter der Fachhochschule Erfurt. Seit 2007 ist er einer der Leiter des Instituts für Computerspiel – SPAWNPOINT.
geisler[ät]ics-spawnpoint.de

Manuel Dejonghe
lebt in Aachen und ist seit vielen Jahren in der ehrenamtlichen Jugendarbeit tätig. Er hat ein Film/Medien-Abitur in Eupen gemacht (daher die Medienaffinität), arbeitet seit vielen Jahren als Software-Entwickler (daher die Technikaffinität) und ist Ende 2008 endlich auf Apple umgestiegen (daher die Macaffinität).
manuel[ät]medienpaedagogik-praxis.de

Mario von Wantoch-Rekowski
zog es von Berlin nach Rheinland-Pfalz und er arbeitet hauptberuflich beim Landesfilmdienst RLP e.V.. Er studierte Medienkommunikation und kam über seine Studienschwerpunkte Medienpsychologie und -ethik zur Medienpädagogik. Neben seiner praktischen Arbeit versucht er sich auch immer wieder an neuen medialen Entwicklungen und deren möglichen medienpädagogischen Nutzen. Seine Schwerpunkte im Blog sind Medienpsychologie, Jugendschutz, Foto und (freie) Spiele.
mario[ät]medienpaedagogik-praxis.de

Wer möchte nicht schon mal gerne seine Realität erweitern? Augmented Reality (AR) verspricht genau das, wenn auch nicht ganz so spektakulär, wie dieses neue Buzzword vielleicht glauben macht. AR-Apps auf Smartphones nutzen Kompass, GPS- und Videofunktionen, um zusätzliche Informationen über bestimmte Orte, die sogenannten POIs (Points-of-Interest), in ein Livekamerabild einzublenden: in welcher Richtung ist die nächste Bushaltestelle, wo ein Geldautomat, in welchen Häusern sind Wohnungen zu vermieten etc. Zumeist sind das Einblendungen von Icons oder Markern, die anklickbar sind und ein Fenster mit Informationstext und Fotos öffnen. Mittlerweile können das auch 3D-Objekte sein, die dann am Orginalort z.B. eine virtuelle Berliner Mauer wieder auferstehen lassen.
