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Google als Spender gewinnen

Google ist nicht nur böse. Wie jedes andere Unternehmen auch sucht es gemeinnützige Organisationen, an die es spenden kann – und das ganz strukturiert: Innerhalb des „Google Grants„-Programms (was das „BETA“ in diesem Zusammenhang bedeutet, ist mir schleierhaft) können sich als gemeinnützig anerkannte Organisationen um die Aufnahme bewerben. Allerdings winken keine Geld- sondern Sachspenden: Die ZuwendungsnehmerInnen bekommen ein AdWords-Budget, mit dem die eigene Website beworben werden kann. Google rechnet vor, dass diese Zuwendung einen Gegenwert von bis zu 10.000 Dollar pro Monat haben kann.

Für (gemeinnützige) medienpädagogische Einrichtungen ist das gleich doppelt relevant: Zum Einen kann damit die eigene Einrichtungs-Website beworben werden, zum Anderen aber auch Projektwebseiten – und damit können auch Jugendliche innerhalb von Webprojekten das Webmarketing-Instrument kennenlernen. Nur zu den Erfolgsaussichten kann ich (noch) nichts sagen. Habt Ihr schon Erfahrungen mit Google Grants gemacht?

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Keine Haftung für Urheberrechtsverletzungen

Über Online-Angeboten schwebt bisher immer das Damoklesschwert der Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung, was auch medienpädagogische Webprojekte mit Blogs, Gästebüchern oder Foren nicht einfacher macht. Gute Nachrichten kommen in diesem Zusammenhang aus dem Norden: Das OLG Hamburg hat in einem aktuellen Urteil Forenbetreiber von einer Haftung in diesem Zusammenhang freigesprochen. heise online dokumentiert das Urteil umfassend und bietet eine gute Grundlage für das eigene Arbeiten auf rechtssicherem Terrain.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Unicode verständlich erklärt

Endlich! Schon lange habe ich mir vorgenommen, mich mal fundiert mit der Zeichencodierung zu beschäftigen. Denn die ist immer wieder Thema auch bei medienpädagogischen Webprojekten. Die MacWelt bietet mir für die besagte Beschäftigung einen hervorragenden Anlass, indem sie eine Einführung in das Unicode-System liefert, die auch noch gut verständlich ist. Alle Geheimnisse der Schriftcodierung sind für mich damit natürlich noch nicht gelüftet, aber zumindest weiß ich endlich, was es mit UTF-8 auf sich hat. Und alles andere kann ja noch kommen…

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 11.03.2009

Gut zu wissen: CSS-Sprites

Wenn bei medienpädagogischen Webprojekten selbst Webdesign-Layouts erstellt werden, geht es meistens nicht um allerhöchste Perfektion, was Ladezeit und Technologie geht – meistens müssen sich die jugendlichen TeilnehmerInnen viel Wissen in kurzer Zeit aneignen. Manchmal darf es aber auch etwas mehr sein, und dann spätestens ist es gut, auch als MedienpädagogIn den state of the art zu kennen.

Gerade bin ich mal wieder über CSS-Sprites [1,2] gebrowst, die von WebgestalterInnen aktuell gerne eingesetzt werden, um Ladezeiten zu verkürzen. Wer mehr wissen möchte: Hier wird alles genau erklärt (leider auf Englisch), Beispiele (Google, Xing, bahn.de) machen es noch deutlicher und ein CSS-Sprite-Generator hilft bei der Umsetzung. Jetzt warte ich nur noch auf ein Projekt, wo ich das mal ausprobieren kann.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

doodle hilft jetzt auch bei anderen Abstimmungen

Zugegeben, doodle als solches ist für viele nichts Neues, allerdings gibt es ein paar neue Funktionen, wegen denen die oder der eine oder andere vielleicht gerne nochmal reinschauen möchte. Den ganzen Beitrag lesen

„Freie“ Icons für jede Gelegenheit

Sie sind klein, machen aber oft den feinen Unterschied aus: Icons. Sie finden sich überall in der Computerwelt und gerade bei medienpädagogischen Homepageprojekten sind sie gefragt, wenn ein eigener Look her soll. Hier kommt IconsPedia wie gerufen, denn auf der Website stellen viele AutorInnen eigene Icons frei und insbesondere kostenlos zur Nutzung im Web und anderswo zur Verfügung. Darüber hinaus gibts auch hier immer wieder freie Icon-Sets zum Download.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 06.02.2009

Das bessere Videoportal: vimeo

youtube nervt. Seit eingebundene Beiträge auf Webseiten nun während des Abspielens Werbung oder Suchfelder einblenden ist mein Geduldsfaden gerissen. Schon lange haben die youtube-Schnippel und die eigentliche Website nichts mit Sehspaß zu tun, Ästhetik und Technik lassen zu wünschen übrig und die Balken-Einbindung von 4:3-Videos in den „neuen“ 16:9-Standard ist eher lächerlich.

Schön, dass sich eine Alternative anbietet: auf Webseiten lassen sich immer mehr eingebundene Videos von vimeo finden. Und die machen auch noch Spaß: Sowohl die eingebundenen Videos als auch die eigentliche Website sind ästhetisch gestaltet, lassen sich leicht weiterverbreiten, produzieren keine Format-Eskapaden und nerven insbesondere nicht mit unnötigen Einblendungen während des Abspielens. Bleibt zu hoffen, dass so die Onlinevideo-Zukunft aussieht.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Sensibler für Gefahren im Internet werden

Viele Studien weisen jüngst darauf hin, dass Jugendliche sich oft nicht über Gefahren im Internet durch Phishing-Mails, zu unbekümmerte Dateneingabe in Communities oder einfach ungeschützte Computer bewusst sind. Ich gehöre zwar nicht zu denjenigen, die gerne oft den warnenden Jugendschutz-Zeigefinger recken, aber ich denke schon, dass es besser ist, dieses Thema einmal zu viel als einmal zu wenig anzusprechen.

An diesem Punkt kommt der „IRBI Test“ ins Spiel, der online verfügbar ist und unter anderem von der LMU München entwickelt wurde. Mit den Tests wird der IRBI („Internet Risk Behaviour Index“) der BenutzerInnen ‚gemessen‘. Das bedeutet es wird spielerisch in Simulationen geschaut, wie sehr sie sich Gefahren aus dem Internet bewusst sind. Grundsätzlich ist das ein gutes Mittel, um bei einschlägigen medienpädagogischen Angeboten eingesetzt zu werden, allerdings kommen die Website und die Tests so sperrig wie der Name daher: Für die Simulationen ist eine Anmeldung erforderlich, die eigentlichen Szenarien sind zwar realitätsnah, aber zum Teil so in den Antworten eingeschränkt, dass pures Ausprobieren auch durchaus Erfolge zeigen kann. Insgesamt also ein ganz nettes Angebot, das aber auch Verbesserungsbedarf hat.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Kostenloses Webstreaming

Immer wieder taucht bei medienpädagogischen Projekten oder bei anderen Anlässen die Frage auf, wie mensch denn im Wetten-dass-Style jemanden per Videokonferenz dazuschalten oder ein Event per Streaming übertragen könne. Dank Skype muss diese Frage nicht mehr zwangsläufig mit einem Kopfschütteln beantwortet werden, aber ich habe mich immer wieder gefragt, ob es nicht eleganter ginge, am besten ohne eigenes Programm und nur im Browser und für viele BenutzerInnen gleichzeitig sichtbar. Jetzt weiß ich: das geht!

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Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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