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Newsfeeds schick aufgemacht

Heute mal zur Abwechslung ein Hinweis, der nichts direkt mit Medienpädagogik zu tun hat, sondern unseren LeserInnen das Leben schöner machen soll: Wer Newsfeeds nicht gerne im schnöden RSS-Reader liest, sondern lieber als PDF oder gar ausgedruckt, dem/der wird nun mit Tabbloid geholfen. Der Webservice fasst eine beliebige Anzahl von Feeds (ohne Anmeldung!) im Handumdrehen in einem PDF zusammen und schickt es zu einem gewünschten Zeitpunkt täglich oder wöchentlich zu. Das Ergebnis kann sich sehen und lesen lassen. So sieht das aktuelle Tabbloid unseres RSS-Feeds für heute aus.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 24.01.2009

Absender unbekannt

Es ist eine Seite, die den Fotoschnipseln aus den Passbildautomaten bei Amélie Poulain alle Ehre macht: Bei „Absender unbekannt“ sammeln Menschen aus Nah und Fern Papierfundstücke aus Treppenhaus, Büro, von der Straße oder auch aus dem Blumenkasten. Sie sorgen dafür nicht nur für gute Unterhaltung aller Menschen, die mal eben so vorbeisurfen. Ich finde, die Seite eignet sich auch als Methodengrundlage für die medienpädagogische Arbeit und Unterstützung für Kreatives Schreiben. Beispielsweise, wenn für Hörspiele, Videos oder andere fiktive Produkte Inspirationen gesucht werden. Denn wem fallen zu den unten stehenden Schnipseln keine kreative Drehbuch-Geschichte ein? Den ganzen Beitrag lesen

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Virtuelle Welten unter der medienpädagogischen Lupe

Wenn es um „virtuelle Welten“ geht, dann fiel zumindest mir bisher nur Second Life ein. Weit gefehlt, denn selbstverständlich gibt es auch andere Angebote und NachahmerInnen. Die hat Michael Lange in seinem Blog aus medienpädagogischer Sicht getestet: Qwaq, Twinity und Secret City, Lively sowie Smeet. Alle drei schneiden alles andere als überragend ab, aber in jedem Fall zeigen sich hier weitere Facetten „virtueller Welten“.

Über Bildungsangebote in diesen Programmen kann mensch geteilter Meinung sein und ich selbst bin mehr als skeptisch, aber sollte mensch sich dafür entscheiden, hat Michael Lange auch seine reichhaltige Erfahrung zu solchen eLearning-Angeboten aufgeschrieben: in einem eigenen Wiki zu Bildung in Second Life.

[via educational-gaming.de]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

SingStar online und kostenlos

SingStar ist echt ein Phänomen: Das Videospiel begeistert nicht nur eingefleischte Karaokefans, sondern animiert auch Jugendliche zu nächtelangen Gesangsexzessen. Und sogar an Musikschulen sollen schon Playstations mit SingStar gesichtet worden sein.

SingStar, Karaoke und Gesang sind nicht nur im Jugendzentrum und bei Jugendlichen zu Hause angesagt, sondern auch bei medienpädagogischen Projekten ein Highlight. Und ab sofort kann mensch das jederzeit überall kostenlos haben: Karaokeparty bringt das SingStar-Feeling online, kostenlos und im Browser – und das mit einer ganz ansehnlichen Liedauswahl. Viel Spaß beim Singen!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Schicke Outfits für eigene Websites

Wenns bei medienpädagogischen Homepage-Projekten mal schnell gehen muss mit der Seitengestaltung, dann ist guter Rat teuer: Woher auf die Schnelle eine kostenlose (X)HTML/CSS-Vorlage herbekommen? Diese beiden Links versprechen Hilfe: Beim SmashingMagazine werden 100 wirklich schöne, professionelle und gleichzeitig kostenlose bzw. freie Templates vorgestellt; außerdem gibt es hier noch einige HTML-Templates zum Download.

Und wenn doch mehr Zeit für eigene Entwürfe da ist, dann sind diese Seiten gut zur eigenen Inspiration: Das Portfolio des polnischen Studio K und in einer weiteren Zusammenstellung des SmashingMagazines zu kreativen Webseitengestaltungen. So bekommt das nächste Webseitenprojekt auf jeden Fall ein schickes Outfit.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Kreativ Schreiben – im Blog

Eine Mischung aus Blog, (Doku-)Soap, kreativem Schreiben und Casting-Show: Das ist „Unser Veedel“, ein Projekt an der Kölner JournalistInnenschule. Die StudentInnen haben sich verschiedene Charaktere für ihre Soap ausgedacht, den Cast per Voting ausgewählt und spinnen nun Beitrag für Beitrag an ihrer Geschichte – und immer wieder nehmen die LeserInnen per Voting auf den weiteren Gang der Dinge.

Für mich ist nicht nur die Geschichte gut geschrieben und unterhaltsam, ich finde, „Unser Veedel“ ist eine hervorragende Projektidee auch für die Aktive Medienarbeit in der Medienpädagogik mit Jugendlichen. Denn auch in der Jugendarbeit gibt es Menschen mit Lust auf kreatives Schreiben. Einziges Manko der Seite ist die (textlastige) Gestaltung und die begrenzte Übersichtlichkeit. Aber ansonsten kann mensch von den AutorInnen nur lernen.

[danke an Jürgen]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Google Reader in schön

Zwischendurch mal ein bisschen off-Topic, um den LeserInnen von Medienpädagogik-Praxis, die den Google Reader benutzen, das Leben ein bisschen schöner zu machen: Helvetireader ist ein tolles minimalistisches Theme für den »Reader«. Erhältlich für Firefox, Opera, Google Chrome oder jeden Webkit-Browser (Safari, Omniweb etc.).

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Fotografie-Schmankerln frei im Netz

Die LIFE-Fotoreportagen sind fast legendär und dokumentieren viele geschichtliche (amerikanische) Ereignisse. Viele Fotos aus dem LIFE-Archiv von den 1860er bis in die 1970er Jahre sind nun bei Google frei verfügbar. Eine schöne Fundgrube auch für medienpädagogische Foto- und Webprojekte. [danke an netzlernen.ch]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 28.11.2008
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Die Schönheit der Vogelperspektive

Volkswagen hat geklaut. Jawoll. Oder, sagen wir, sich inspirieren lassen. Und regt damit an, dasselbe zu tun. Und das fällt nicht schwer: Die neue Flash-Seite für den Fox erinnert auf den ersten Blick sehr stark an Mutabor, geht aber auf sehr ästhetische Weise darüber hinaus. Die MacherInnen zeigen, wie mensch die Vogelperspektive schön als Ausdrucksmittel verwenden kann. Und das geht meiner Meinung nach nicht nur im auf der Flash-Website/-Werbefilm, sondern auch im Musikvideo, im DVD-Menüfilm oder auch im Trickfilm. Und als bräuchte es noch eine stärkere Steilvorlage für die Adaption in der Medienpädagogik, liefern die MacherInnen auch noch einen kleinen MakingOf-Film. Und irgendwie hat das auch vieles von einem Liegevideo. Danke für die Anregung. [und auch danke an PAGE!]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Online-Journalismus 2008

Nicht mehr ganz taufrisch, aber sicher eine genauso unterhaltsame wie informative Wochenendlektüre nicht nur für MedienpädagogInnen, die an ihrer eigenen Medienkompetenz feilen möchten: Der Journalist Stefan Niggemeier stellt auf seiner Website das „Manuskript eines schlecht vorgelesenen Vortrags“ zur Verfügung. „Schlechter Online“ benennt Probleme, Anekdoten, Entwicklungen und Bedingtheiten des Online-Journalismus heutzutage. Das ganze ist sehr schön geschrieben, kommt gut auf den Punkt und wartet mit vielen anschaulichen Beispielen auf.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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