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Urheberrecht zum Anfassen

Urheberrecht in der Medienpädagogik

Screenshot von iRights.info

Auch im digitalen Zeitalter darfs für MedienpädagogInnen ab und zu mal was gedrucktes sein: zum Nachschlagen, Schmökern, Mitnehmen.

Seit diesem Frühjahr gibt es das geballte Wissen der Website iRights.info zum Urheberrecht in der digitalen Welt als Buch – in gedruckter und digitaler Form. Die Publikation kann bei iRights heruntergeladen und bestellt werden.

Was Sie schon immer über Videoprojekte wissen wollten…

Aktive Videoarbeit hat zu recht Konjunktur, viele KollegInnen arbeiten neu mit der Methode und wünschen sich grundlegende Informationen und Praxistipps rund um Videoprojekte. Meine KollegInnen vom Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz und ich haben dazu die Broschüre “Klappe eins, die Erste” publiziert, die ein Nachschlagewerk für den Einstieg in die Videoarbeit mit Jugendlichen sein soll.

Die Publikation bietet die pädagogischen und filmischen Grundlagen für ein Videoprojekt: Konzept, Ablauf, Drehbucharbeit, die Dreharbeiten, Schnitt – genauso wie ein komplettes HowTo. Daneben enthält sie viele kleine Praxistipps, die das MedienpädagogInnenleben erleichtern.

Seit kurzen ist die Broschüre auch kostenlos online verfügbar: Auf der Projektewebsite des Instituts für Medienpädagogik gibt es das PDF zum Download (1,1MB).

Online Bilder bearbeiten und konvertieren

BatchPhoto

BatchPhoto

Vor einiger Zeit hatte ich einen Beitrag zu Sumo Paint geschrieben, einem ganz witzigen Bildbearbeitungsprogramm aus dem Browser. Eine klassische und auf das Wesentliche reduzierte Anwendung ist BatchPhoto. Die proprietäre Software kann runtergeladen und installiert, oder eben auch aus dem Browser von unterwegs genutzt werden.

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Zurücklehnen: Leitfaden für “Pflichtablieferung” von Webseiten

Nun ist es richtig amtlich: WebseitenbetreiberInnen, also insbesondere auch Jugendgruppen die medienpädagogische Webprojekte machen, müssen auch nach der “Pflichtablieferungsverordnung” an die Deutsche Nationalbibliothek nicht aktiv ihre Inhalte abliefern. Schon nach dem Inkrafttreten der Verordnung war relativ schnell klar, dass es automatisierte Verfahren geben würde (wir berichteten), nun haben sich BITKOM, DIHK und die Deutsche Nationalbibliothek auf einen Leitfaden geeinigt. Demnach werden von der Nationalbibliothek vorerst nur „abgrenzbare digitale Publikationen“ archiviert. Als solche gelten unter anderem online veröffentlichte Bücher und Aufsätze. Ohnehin nicht betroffen sind Portale mit aktuellen Nachrichten sowie Foren, Communitys und Homepages mit privaten Inhalten. Und das allerwichtigste gibt es auch nochmal schwarz auf weiß: KeinE Homepage-InhaberIn muss selbst aktiv werden – die Nationalbibliothek meldet sich sozusagen. Den gesamten Leitfaden gibt es hier als PDF zum herunterladen.

Newsfeeds schick aufgemacht

Heute mal zur Abwechslung ein Hinweis, der nichts direkt mit Medienpädagogik zu tun hat, sondern unseren LeserInnen das Leben schöner machen soll: Wer Newsfeeds nicht gerne im schnöden RSS-Reader liest, sondern lieber als PDF oder gar ausgedruckt, dem/der wird nun mit Tabbloid geholfen. Der Webservice fasst eine beliebige Anzahl von Feeds (ohne Anmeldung!) im Handumdrehen in einem PDF zusammen und schickt es zu einem gewünschten Zeitpunkt täglich oder wöchentlich zu. Das Ergebnis kann sich sehen und lesen lassen. So sieht das aktuelle Tabbloid unseres RSS-Feeds für heute aus.

Die Bundesregierung archiviert das Internet

Aufatmen bei WebseitenbetreiberInnen: Ab sofort ist klar, wie die neue Verordnung der Bundesregierung zur Archivierung von Internetseiten (“Pflichtablieferungsverordnung“) technisch umgesetzt wird. WebseitenbetreiberInnen sind demnach verpflichtet, Kopien ihrer Seiten an die Deutsche Nationalbibliothek zu schicken. Zunächst war unklar, was das bedeutet, Spiegel online berichtete über Ablieferung per PDF oder ZIP. Auch die Definition von “privat” (private Seiten sind ausgenommen) war nicht klar.

heise online berichtet nun, dass die Bibliothek Blogs, Foren und Websites mit statischen Inhalten nur automatisiert über einen eigenen Crawler erfassen und archivieren wird. Lediglich besondere Inhalte, also bspw. Broschüren, die nur als PDF online erscheinen, sollen/können über eine eigene Schnittstelle abgeliefert werden.

Natürlich hat diese Regelung eine klare medienpädagogische Relevanz: Schließlich muss mensch sich auch bei einem Homepage-Workshop über die Existenz der Verordnung im Klaren sein, genauso bei der Arbeit an der klassischen Jugendhaus-Homepage. Beruhigend, dass die Ablieferung nur in Sonderfällen “aktiv” erfolgen muss. Puh!

Medienpädagogik Praxis-Podcast#3: kostenlos PDF Dateien erstellen

In dem heutigen Screencast geht es darum, kostenlose und werbefreie PDF Dokumente mit dem Freeware-Tool FreePDF XP zu erstellen.

download Screencast

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Eine gute Adobe Reader Alternative

foxit readerDas PDF Dateiformat hat sich zum systemübergreifenden Standard durchgesetzt. So ist auch jedem PC Besitzer das entsprechende Betrachtungs-Programm “Adobe Reader” bekannt. Dieser Reader ist zwar kostenlos, mittlerweile aber ein wahrer Speichergigant und Ressourcen-Fresser. Besonders Windows-Vista Benutzer erfreuen sich beim Öffnen eines oder mehrerer PDF Dokumente einer ausreichenden Kaffeepause. In medienpädagogischen Projekten kann somit allein das Öffnen eines PDF Dokumentes eine Geduldsprobe von Mitarbeitern und Jugendlichen werden.

Eine schnelle und kostenlose Alternative bietet hierbei die Standardversion des Foxit Readers. Die rund 1,6MB große Downloaddatei ist sofort einsatzbereit und ähnelt in der Bedienung dem Adobe Pendant.

Die Standartsversion bietet zudem die Möglichkeit, PDF Dokumente zu verändern sowie Kommentare und Texte einzufügen. Das werbefreie erneute Abspeichern ist allerdings nur in der PRO Variante (39,00 $ = ca. 25,00 EUR) möglich.

Das Programm steht nach dem Download lediglich in Englisch zur Verfügung. Unter dem Button “Sprache” in der Symbolleiste lässt sich jedoch problemlos die deutsche Sprachdatei installieren.

…nur noch zwölf Seiten bis zu guten Fotos

Wow: Von der Motivwahl über den Goldenen Schnitt und Tiefenschärfe bis hin zum richtigen Blitzen bietet das zwölfseitige PDF des Online-Fotoshops bildpartner.de viele, viele Tipps zum guten Fotografieren. Wenn nicht als Handout für einen medienpädagogischen Foto-Workshop dienen soll, so ist das Dokument zumindest einen Hinweis als zusätzliche Informationsquelle wert.

Schöner arbeiten mit dem Web2.0

Das mit dem Web2.0 alles besser wird wissen wir schon lange und trotzdem tauchen immer wieder praktische Applikationen auf, die das (Arbeits)Leben schöner machen zweinull.cc hat gerade eine Zusammenstellung der zwölf praktischsten Dienste gemacht, die alte Bekannte enthält, aber auch neue Freunde. Meine Neuentdeckungen sind drop.io, eine Seite, auf der mensch sehr leicht und relativ sicher große Dateien für andere zum Download zur Verfügung stellen kann, und PDFHammer, eine funktionsreiche Online-Bearbeitung von PDF-Dateien. Nicht neu aber nochmal erwähnenswert ist auch YouConvertIt, die geniale Online-Konvertierung für alle Dateien.

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