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Gesammelte Inspirationen fürs Handy
"New phone" von fd auf flickr.com
Wie viele mobile Anwendungen sind auch Handyvideos auf dem Vormarsch in der Medienpädagogik. Ein Indiz dafür sind die Handyfilm-Websites, die immer zahlreicher werden und damit auch vermehrt Beispiele und Inspirationen für neue Videoproduktionen mit dem Handy liefern.
Jens Wiemken bietet mit „Handystreifen“ nicht nur einen Einblick in seine pädagogisch sehr interessanten „Happy Peacing“-Projekte, sondern zeigt dort auch andere Ergebnisse aus Videoprojekten – und bietet mit einer Upload-Möglichkeit die Chance, eigene Produktionen zu präsentieren. „Handyheld(inn)en“ vom Wiener Medienzentrum WienXtra ist ein Showcase für Wiener Handyfilme, die bei youtube veröffentlicht wurden. Schöne Inspirationen: klein aber oho!
Malen mit 33,33 Umdrehungen
Screenshot aus dem Video
Lightpainting ist eine tolle Methode für die Medienpädagogik, die im Grenzbereich zwischen Fotografie, Medienproduktion und Kunst zu immenser Kreativität inspiriert. Animationen aus langzeitbelichteten Fotos steigern meiner Meinung nach diese Faszination nur noch, weil sich die neuen Lichtwesen und -welten zu bewegen beginnen.
Bisher kannte ich nur Graffiti-Malereien, eine ganz neue Herangehensweise haben mir die Videos „Light Drive“ und „Shape&Sound“ von Kim Pimmel gezeigt. Der Künstler legt Lichtquellen auf den Plattenspieler und erzeugt so grandiose Langzeitbelichtungs-Kunstwerke. Wenn das mal keine medienpädagogische Inspiration fürs Wochenende ist – und eine Kurzanleitung gibts im Begleittext zu LightDrive gleich dazu. Viel Spaß beim Experimentieren!
Castingshows selbstgemacht
"Susan's Stars" von cascade_lily auf flickr.com
Casting-Shows gibt es mittlerweile fast überall — nicht nur auf vielen Fernsehsendern, sondern auch in WGs und anderswo wird gecastet und eben auch in medienpädagogischen Videoprojekten.
Das macht den Beteiligten nicht nur Spaß, solche „Casting-Projekte“ sind auch ein hervorragender Anlass, Muster und Prinzipien solcher Shows zu durchblicken und auch den eigenen Medienkonsum zu reflektieren.
Inputs für solche Projekte liefert mekonet mit einer aktuellen Zusammenstellung von Materialien und Projektbeispielen zum Thema Casting-Shows. Die kommen in den Recall.
Ungebohnte Motive
Screenshot aus "Super Mario Beans" auf youtube
„Mit Essen spielt man nicht.“ Von dem einfachen Grundsatz unserer Eltern kann man halten, was man will — er hat wie alle Regeln seine Ausnahmen. Und zu denen kann auch die Medienpädagogik gehören.
Ein italienischer Künstler macht’s vor und produziert ansehnliche StopMotion-Animationen mit Lebensmitteln wie die SuperMario-Adaption aus Bohnen.
Eine schöne Idee für die Momente, wenn die Legosammlung zu Hause, die Knete aus ist und es doch ein Trickfilm sein soll. Und Bohnen lassen sich anschließend immer noch kochen und essen. Bon appétit!
Gesagt, notiert
"Magnus Christensson's notes" von @boetter auf flickr.com
Bei Videoprojekten in der Medienpädagogik geht es meistens um den Prozess. Daher werden die Dialoge nur selten vor dem Dreh im Drehbuch konzipiert und eher direkt vor der Kamera entwickelt. Das ist auf jeden Fall angemessen, bringt gute Ergebnisse und nur einen Nachteil – nämlich, wenn für Wettbewerbe eine Dialogliste eingereicht werden soll.
Dann ist Transkription angesagt, also das schrittweise Notieren des Gesagten in einem Textdokument, was nicht nur anstrengend ist, sondern oft auch technische Akrobatik. Eine große Hilfe ist dann ein Tool wie der VideoNoteTaker, eine Freeware für OSX und Windows, die genau für solche Vorhaben gemacht ist.
Multi-Media im Web
"Mainz – Dom im Gegenlicht 6" von hsing_nice auf flickr.com
Gerade komme ich von einem Medienprojekt zurück, bei dem es neben „meinem“ Internetworkshop auch einen Radio-, Zeitungs- und Videoworkshop gab. Bei solchen „Multi-Medienprojekten“ ist es angesagt, die Gruppen genauso zu verzahnen, wie es in der realen Medienwelt praktiziert wird, also insbesondere Audio- und Videoprodukte auf der Website zu publizieren.
Ein inhaltlich, gestalterisch und strukturell gelungenes Beispiel, wie das in der Praxis aussehen kann, liefert das Journalistische Seminar der Uni Mainz mit seinem Projekt „360 Grad Mainz“ – und empfiehlt sich damit auch als Vorbild für die Medienpädagogik.
Checklisten für Medienprojekte
"Free Check It Service" von theclyde auf flickr.com
Professionalität in der Medienpädagogik macht sich wie in allen Bereichen unter anderem auch an der Strukturiertheit fest. In der Vorbereitung von Medienprojekten gibt es immer wieder die selben Dinge zu beachten: Zielgruppe, Zeit, Technik, Methoden etc.
Die PH Zürich hat Checklisten für Audio-, Foto- und Videoprojekte veröffentlicht, die es gerade medienpädagogischen EinsteigerInnen erleichtern, Konzepte zu erstellen. Das vereinfacht die Planung und steigert die Qualität der eigenen Projekte.
Praxistest reloaded: Videoschnitt am Interaktiven Whiteboard
Unsere Whiteboard-Artikel erfreuen sich großer Beliebtheit. Insbesondere nach dem Beitrag zum Videoschnitt am Interaktiven Whiteboard (IWB) haben wir zahlreiche Mails erhalten, in denen wir nach der Tauglichkeit weiterer Programme gefragt wurden. Gesagt, getan: Wir haben uns ans Smartboard gestellt und einen weiteren Praxistest durchgeführt.
Diesmal haben wir uns Pinnacle Studio HD, Magix Video deluxe 16 plus und Magix Video easy HD zur Brust genommen und auf die Taglichkeit für die Medienpädagogik getestet. Auch hier verlosen wir unter den KommentatorInnen dieses Artikels Lizenzen der getesteten Programme.
Linux und Videoschnitt(-software) – eine medienpädagogische Alternative?
"Chinstrap Penguin" von Geophaps auf flickr.com
Die Arbeit mit Videos spielt im Rahmen der aktiven Medienarbeit eine große Rolle und die Möglichkeiten selbst Filme zu drehen steigen stetig. Doch leider sind gute Videoschnittprogramme teuer. In diesem Artikel soll dazu eine Alternative vorgestellt werden – der Videoschnitt mit Linux.
Auch wenn Linux bei den meisten nur als das Betriebssystem mit dem „süßen“ Pinguin bekannt ist, bietet es eine Menge Programme zum Schneiden. Doch sind sie nur kostenlos oder auch brauchbar im Kontext von aktiver Medienarbeit? Dieser Frage soll in diesem Artikel nachgegangen werden.
Super Mario im Klassenzimmer
Screenshot aus dem Video
Wenn das mal keine medienpädagogische Inspiration für ein Animationsprojekt zwischen Computerspiel und Video ist: Eine japanische Schulklasse hat per Post-Its und StopMotion Super Mario an die Wände ihres Klassenzimmers gebracht und damit die Realität zum Computerspiel gemacht.
Die Post-It-Technik an sich ist nicht unbedingt neu, für mich macht der Bezug zum Computerspiel und ehrlich gesagt auch der nicht professionelle Look das Video zum perfekten Beispielfilm für den Einstieg in ein Trickfilmprojekt. [via neueslernen.org]
