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Schöner arbeiten mit dem Web2.0
Das mit dem Web2.0 alles besser wird wissen wir schon lange und trotzdem tauchen immer wieder praktische Applikationen auf, die das (Arbeits)Leben schöner machen zweinull.cc hat gerade eine Zusammenstellung der zwölf praktischsten Dienste gemacht, die alte Bekannte enthält, aber auch neue Freunde. Meine Neuentdeckungen sind drop.io, eine Seite, auf der mensch sehr leicht und relativ sicher große Dateien für andere zum Download zur Verfügung stellen kann, und PDFHammer, eine funktionsreiche Online-Bearbeitung von PDF-Dateien. Nicht neu aber nochmal erwähnenswert ist auch YouConvertIt, die geniale Online-Konvertierung für alle Dateien.
placeSpotting – der GoogleMaps-Sport
Die Seite hat mich in der letzten Stunde nicht losgelassen: placespotting.com . Der/die BenutzerIn hat bei dem Kartenrätsel die Aufgabe, Satellitenaufnahmen auf der Weltkarte wiederzuerkennen und dann auch wiederzufinden. Und wie sich das heutzutage gehört, kann mensch selbst Aufgaben stellen, außerdem die bestehenden Aufgaben nach bestimmten Kriterien durchsuchen. Das hat nur entfernt mit Medienpädagogik zu tun, immerhin geht es darum sich mit GoogleMaps vertraut zu machen. Vor allem aber ist die Seite spannend, macht Spaß und mensch lernt nebenbei auch noch die Welt kennen. Dieses Posting hat fast 30 Minuten gebraucht, denn ich bin schon bei der nächsten Aufgabe hängengeblieben…
Dossier zur PC- und Internetsucht
Während in Mainz die erste Ambulanz für Internetsucht als Modellprojekt gestartet ist, streiten sich Fachleute nach wie vor über das Phänomen PC- und Internetsucht: Ist sie Ursache oder Symptom, überhaupt ein Krankheitsbild und wie äußert sie sich. Die Skepsis über die Effekte einer intensiven Internetnutzung ist jedoch wie bei allen neuen Medien groß und deswegen ist die Internetsucht ein relevantes Thema für die Medienpädagogik. mekonet hat im Rahmen des Safer Internet Day ein Dossier zum Thema bereitgestellt und liefert auf seiner Seite vielfältige Hintergrundinformationen, Sichtweisen, Fakten und Beispiele. Eine gute Argumentationsgrundlage.
Professionelles Webdesign im Web2.0
Wer meint, Webdesign im Web2.0 sei nichts als der polierte-Platte-Effekt und bunte Buttons und Sterne, der/die ist auf dem Holzweg. Das ist eine der Erkenntnisse, die mensch auf der Seite von Ben Hunt erlangen kann. Der erfahrene Webdesigner gibt auf webdesignfromscratch.com sein umfangreiches Wissen weiter – von Grundlagen wie das Design mit XHTML und CSS über ausgefeilte Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Design einer professionellen Seite bis hin zu Detailfragen wie allgemeiner Gestaltung und Branding. Den/die BesucherIn erwarten interessante Artikel, PDFs mit Teilaspekten und auch ein kostenloser Auszug aus dem Buch des Autors. Hut ab vor der Freigiebigkeit und eine dicke Weiterempfehlung – sei es für die eigene Weiterbildung oder den Einsatz in Projekten der Medienpädagogik.
Dossier zum Urheberrecht der BpB
Und noch mal UrheberInnenrecht: Nun stellt auch die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) auf ihrer Internetseite eine Zusammenstellung von Informationen zum Themengebiet zur Verfügung. Und – viel wichtiger – den ExpertInnen ist es wirklich gelungen, die vorhandenen Nachschlagewerke zu toppen oder zumindest zu ergänzen: Im Dossier wird umfassend über die Hintergründe des Urheberrechts und die vielfältigen Interessen der AkteurInnen – UrheberInnen, Verlage, NutzerInnen, die Öffentlichkeit, Verwertungsgesellschaften und TechnikanbieterInnen – informiert. Das alles wird ergänzt durch praktische Informationen über das Urheberrecht im Alltag, z.B. in der Schule oder in der Ausbildung. Alles in allem also eine Quelle, die durchaus in medienpädagogischen Zusammenhängen zum Einsatz kommen kann.
Fotos online bearbeiten reloaded
Die Zeiten, wo für medienpädagogische Projekte Computer mit installierten Programmen erforderlich waren, neigen sich mehr und mehr dem Ende zu: Nun gibt es (mindestens) zwei standalone-Angebote im Netz, wo ohne große Anmeldung (und ohne übermäßige Datenspur) eine online-Bildbearbeitung möglich ist. Simon von 1000ff macht in einem Artikel auf snipshot und pixenate aufmerksam und unterzieht beide einem kleinen Test. Der erste eigene Blick unterstreicht: Super. Schnell. Einfach. Gut. Reicht zumindest für einfache Bedürfnisse bei Webprojekten. Und für komplexere Bildbearbeitungs-Workshops gibts ja dann immer noch die installierten Programme…
Broschüre zum Urheber-/Persönlichkeitsrecht
Wissen über das Persönlichkeitsrecht gehört mittlerweile fast genauso zu den relevanten Inhalten der Medienpädagogik wie das Urheberrecht: Beiträge zu virtuellen Online-Communities und die Beteiligung in Blogs und Internetforen gehören zu den neuen Standards der Online-Nutzung, auch die Platzierung von persönlichen Steckbriefen und Fotos auf den unterschiedlichen Plattformen ist für viele UserInnen heutzutage selbstverständlich.
Die notwendigen Rechtskenntnisse dazu bietet die neue Broschüre von klicksafe und irights.info „Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt„, die als PDF heruntergeladen oder über die Webseite von klicksafe kostenlos bestellt werden kann.
Code-Schnipsel 2.0
Auch Website-MacherInnen hat schon lange die Welle des Web2.0 erreicht. Beispiele für Austauschplattformen habe ich hier schon des öfteren gepostet. Meiner Meinung nach aber schon was neues ist Snipplr – eine Plattform zum Austausch von Quellcode in CSS, XHTML, Java, Ajax und Co. Eine gute Basis auch für das nächste medienpädagogische Webprojekt.
Eine alternative Videoplattform
minipodium.ch ist eine Videoplattform, die sich als Alternative zu den“großen“ Videoseiten im Internet sieht. Die MacherInnen möchten Kindern und Jugendlichen Gelegenheit geben, eigene Videoproduktionen und insbesondere Produkte aus der Medienpädagogik im Netz bereit zu stellen. ‚Nebenbei‘ gibt es auch noch einfache Hilfestellungen zur Konzeption von Videoprojekten und technische Hilfe für den Upload.
Zwar winkt hier nicht unbedingt der große Ruhm, der bei anderen Plattformen schon immer im Raum steht, es gibt hier aber viele vergleichbare Produktionen – und eine vertrauenswürdige Betreiberin. Das Angebot kommt aus der Schweiz, deswegen ist für Menschen aus Deutschland nicht immer alles verständlich – zur Inspiration reicht es aber immer.
