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Studie Pornografie und neue Medien

“Sexuelle und pornographische Inhalte im Internet werden in großem Umfang von Kindern und Jugendlichen konsumiert.” Das ist eines der Ergebnisse der Untersuchung “Pornographie und Neue Medien – Eine Studie zum Umgang Jugendlicher mit sexuellen Inhalten im Internet” der Universität Landau in Kooperation mit pro familia Rheinland-Pfalz.

Die WissenschaftlerInnen ziehen keine voreiligen Schlüsse, was die Ergebnisse für die Jugendarbeit bedeuten, allerdings wird deutlich, dass die Mediennutzung im Bereich der sexuellen Sozialisation von Kindern und Jugendlichen in der professionellen Jugendarbeit und Medienpädagogik unbedingt zum Thema gemacht werden muss. Hier findet sich die Studie zum Download.

(via medienpaedagogik.at/blog)

Das Internet und die Wirklichkeit

Es zeigt sich immer wieder, dass das Internet reale Zusammenhänge abbildet. Jüngster Beweis sind die Internet-”Landkarten” von Chris Harrison, die auf eindrucksvolle Weise Daten visuell aufbereiten. Auf den Bildern ist u.a. die Verbindungsdichte und der Internetverkehr zwischen einzelnen Städten der Erde zu sehen. Und es wird klar, dass die schwarzen Löcher auch eben auch in Politik und Wirtschaft schwarz sind.

ePortfolios in kurzzeitigen Medienprojekten

ePortfolios bzw. dem Hype darum stehe ich grundsätzlich kritisch gegenüber, weil es sicherlich seine Zeit braucht, bis solche Konzepte und Technologien sich auf breiter Basis durchgesetzt haben. In diesem Sinne sind Visionen wie “ePortfolios für alle bis 2010″ meiner Meinung nach recht utopisch.

Trotzdem ist die Portfolioarbeit sicher eine passende Methode zu (weitestgehend) selbstbestimmter Bildungsarbeit – auch in der Medienpädagogik. Deswegen habe ich versucht, bei einem Internet-Medienprojekt in der Jugendarbeit in der letzten Woche Elemente  davon einzubauen: Individuelle Blogs mit der Aufforderung an die TeilnehmerInnen, ihre Lernerfahrungen der Woche mindestens täglich zu reflektieren.

Meine persönliche Lernerfahrung dabei: Nicht leicht. In solch kurzer Zeit entwickeln die TeilnehmerInnen zwar eine gewisse Erfahrung mit dieser Art der Reflexion (was sich auch in den Postings zeigt), allerdings führt nur lange Erfahrung zu hoher Intensität. Gerade in kurzzeitigen Projekten macht ein ePortfolio also nur Sinn, wenn es in einen größeren Prozess eingebunden ist/Kontinuität gewahrt ist.
Außerdem will auch von der Seite des/der PädagogIn der Rahmen gut gewählt sein. Die Motivation zur Reflexion muss gut rüberkommen, die Fragestellung interessant und gleichzeitig treffend gewählt sein.

Insgesamt aber ein interessanter und ausbaufähiger Anfang. Weitere Versuche folgen bestimmt.

Das Internet als U-Bahn-Karte

Die Information Architects Japan haben ihren Namen nicht falsch gewählt: Die U-Bahn-Karte, in die sie das aktuelle Internet abgebildet haben ist genial. Nicht nur, dass sie künstlerisch was her macht, die Architekten haben viele Informationen schlüssig in die U-Bahn-Verbindungen integriert: Kategorien, Technologien, Zusammenhänge, Perspektiven der “großen” Websites. Sehenswert!

Soziologische Untersuchung zu ComputerspielerInnen

JedeR zweite jugendliche OnlinespielerIn spielt im Internet in einer festen Spielergruppe, das gemeinschaftliche Spielerlebnis steht für die OnlinespielerInnen im Vordergrund. Diese nicht unbedingt trivialen Ergebnisse hat eine Studie mit jugendlichen SpielerInnen bei der Games Convention in Leipzig ergeben.

Andere Ergebnisse: Den ganzen Beitrag lesen

Internet-Zeitmaschine

Wer einen Blick in frühere Seiten des Internets werfen möchte, hat mit der “Wayback Machine” des Internet-Archivs ein grandioses Instrument zur Hand: Zu den meisten Domains können fast alle Versionen der Seite abgerufen werden.

So manche frühe Version einer “großen” Site bringt heute zum Schmunzeln und insbesondere wird so die Entwicklung des Internets schnell deutlich. Der Hintergrund: Das Internet-Archiv archiviert digitale Informationen aus dem Internet für zukünftige Generationen.

Die Maus erklärt

Die MausWarum ist die Banane krumm und der Himmel blau? Und wie kommt die Mine in den Bleistift? Alles Dinge, die wir von der Maus lernen können.
Auch das Internet kann kaum eineR besser erklären als die Maus. Den Spot gibts zum Runterladen auf der Mausseite (9MB).

Und übrigens: Was wir schon immer über Maus und Elefant wissen wollten, uns aber nie zu fragen trauten, findet sich hier.

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