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Eine Suchanfrage sagt mehr als 1000 Worte
Wenn wir in allen möglichen (Alltags)Situationen das Internet bemühen, dann lassen sich alleine mit Screencasts in Kurzfilmen ganze Geschichten erzählen. Das zeigt mir ein Google-Werbeclip, auf den mich Uwe Klemm aufmerksam gemacht hat und die für mich die medienpädagogische Inspiration der Woche ist.
Mir fallen einige Anwendungen in medienpädagogischen Videoprojekten ein:
- Die Darstellungsform eignet sich hervorragend, um komplexe/abstrakte Geschichten oder Inhalte zu erzählen.
- Erweitert auf alle Internet-/Browseraktivitäten lassen sich Mediengewohnheiten/-phänomene genauso wie Alltagsgeschichten im Web2.0 erzählen. Beispielsweise kann eine Lovestory mit Facebook-Screencasts erzählt werden.
- Wenn eine Geschichte auf Suchanfragen oder Web2.0-Aktivitäten eingedampft wird, ist das einerseits eine sportlich-intellektuelle Übung, auf der anderen Seite kann das ein Anlass sein, das eigene Medienhandeln zu reflektieren.
Eine Idee mehr, die ich bald mal gerne ausprobieren würde. Haben Sie Erfahrungen mit dem Ausdrucksmittel?
Erfolgreich recherchieren: Kurzanleitung für Schüler
Ein sicherer Umgang mit Suchmaschinen ist u.a. ein Ziel der Vermittlung von Medienkompetenz. Hierfür gibt es eine hilfreiche Kurzanleitung für Schüler von Emanuel Brühlmann. Diese beschäftigt sich u.a. mit den Fragen: Wie finde ich mit Suchmaschinen, was ich suche? Welches sind die Besonderheiten von Google? Wie überprüfe Ich die verlässlichkeit der Informationen. [via Andreas Roth]Open Clip Art Library
Unter der Creative Commons Lizenz stehende Bilder haben schon manch ein medienpädagogisches Projekt davor bewahrt, sich allzusehr um optische Nebensächlichkeiten kümmern zu müssen, und sich stattdessen mehr auf den Inhalt konzentrieren können. Konsequent zuende gedacht ist der Gedanke aber nur, wenn man auch seine eigenen erschaffenen Inhalte irgendwo unter freier Lizenz anbieten kann.
Hier kommt die Open Clip Art Library zum Zug. Sie bietet die Platform, eigene Cliparts, also Bilder und Grafiken anzubieten, damit sie dann auch gesucht und gefunden werden können.
Mit Schlagworten (Tags), einer Suchmaschine, Kommentaren, Bewertungen und einer ganzen Batterie an Web2.0-Verknüpfungen bietet sie alles, was eine Webseite im heutigen Internet können muss.
Einzig eine Vorschau der Bilder in der Suchfunktion sucht man vergebens.
Freie Musik
Medienpädagogische (Video)Projekte und freie bzw. GEMA-freie Musik gehören eng zusammen, denn die Verwendung der Lieblingsmusik für den eigenen Film ist gerade für Jugendliche sehr attraktiv, aber die Rechtefrage beim Einsatz von urheberrechtlich geschützter Musik ist kompliziert und mit vielen Hürden versehen. Und nicht zuletzt wird die Verwertung von medienpädagogischen Produkten auf DVDs und bei Festivals kompliziert und teuer durch darin enthaltene kommerzielle Musik. Auf dieser Seite stellen wir Hintergrundinformationen und vor allem Quellen für (GEMA)freie, kostenlose, evtl. CreativeCommons-lizensierte Musik sowie für Sounds und Geräusche zusammen.
Grundsätzliches, Rechtliches
- Einführung in die Thematik Urheberrecht, Musikrecht, Lizenzen des Bundesverband Jugend und Film (BJF)
Freie und kostenlose Musik zum Download
- Jamendo: Auf Jamendo stellen KünstlerInnen ihre Musik frei, legal und kostenlos zur Verfügung.
- mp3.com: Das Musikportal hat auch eine “free Music”-Abteilung.
- dogmazic.net: Auch auf dieser Website können Musikstücke direkt von den MacherInnen geladen werden.
- opsound: Ästhetische Seite, gut geordnet, alle Musik wird als Download gesendet.
- ccMixter: Freie Musikcommunity mit Remixes
- SoundClick: Hier können MusikerInnen ihre eigene Musik veröffentlichen und zum kostenlosen und freien Download bereitstellen. Zur Nutzung ist eine Registrierung erforderlich, diese ist kostenlos
- AUDIYOU: “Youtube für Töne” – Geräusche, freie Musik, Interviews und Hörspiele von UserInnen für UserInnen. Für den Download muss mensch sich (kostenlos) anmelden.
- TuneFinder: Die Seite sammelt kostenlos verfügbare Musik im Internet, die Rechtelage ist allerdings hier eingeschränkt – genau hinschauen!
- Musiktracks bei brickfilms.com (ZIP): Archiv mit einfacher Hintergrundmusik
- Bargus Musikbibliothek: Einige vor allem klassische Musikstücke zum direkten Download.
- archive.org: Zentrales Web-Register zu freien Audioinhalten – sehr umfangreich und damit leicht unübersichtlich.
- ArtistServer: KünstlerInnen-Community, in der freie Musik zum Download angeboten wird.
- Musopen: Musikstücke, deren Urheberrechte erloschen sind, werden eingespielt und zur Verfügung gestellt.
- Gratisvibes: Linksammlung zu Netlabels mit kostenloser Musik
- Starfrosch: Schweizer Community mit freier Musik zum Download
- Stadtgruen: Netlabel mit CreativeCommons-Musik zum Download
- Tribe of Noise: Online-Community mit Musik und Sounds zum Download nach Registrierung
- OpenMusicContest: Bundesweiter Musikwettbewerb, dessen Beiträge unter einer CC-Lizenz stehen.
- Pimp my Rights: CD-Sampler mit freier Musik, u.a. von den Beastie Boys
Freie Sounds und Geräusche
- Hörspielbox: Freies Soundarchiv im MP3-Format
- freesound: Freies Soundarchiv
- FindSounds: Englischsprachige Sound-Suchmaschine
- Soundarchiv von mediaculture-online.de: Reden, Hörspiele, Musik
- ccMixter: Freie Musikcommunity, auch mit Loops und Samples
- AUDIYOU: “Youtube für Töne” – Geräusche, freie Musik, Interviews und Hörspiele von UserInnen für UserInnen. Für den Download muss mensch sich (kostenlos) anmelden.
- Geräuschbibliothek von brickfilms.com: Auf der Brickfilm-Seite sind Archive mit Atmo-, Comic-, Outdoor-, ScienceFiction- und anderen Geräuschen zum Download verfügbar.
- Bargus Soundbibliothek: Einige freie Geräusche zum direkten Download.
- archive.org: Zentrales Web-Register zu freien Audioinhalten – sehr umfangreich und damit leicht unübersichtlich.
- FreeLoops: Loops, Sounds und Geräusche unter CreativeCommons-Lizenz
- Tribe of Noise: Online-Community mit freier Musik und Sounds zum Download nach Registrierung
- SoundTransit: Ein Archiv mit Feldaufnahmen aus der ganzen Welt.
- Public Domain Sounds: Eine Soundcommunity mit Alltagsgeräuschen.
- WikiMedia Commons: Die Sounds der Wikimedia Websites zum Download
Freie, aber kostenpflichtige Musik
- Podsafe Music Network: Auf PMN gibt es freie Musik, die aber nur gekauft werden kann.
- Magnatune: Keine freie, aber online lizensierbare Musik, auch für Video.
- Audio Network: Freie Sounds und Musik, die online gekauft werden können.
- SoundPool24: GEMAfreie Sounds und freie mp3-Musik im Online-Shop
- Universal Publishing Production Music: Sound- und Musikarchiv von Universal. Gegen geringes Entgelt können die Dateien für eigene Produktionen lizensiert werden.
- Soundarchiv: Sounds aus Natur, Technik, Alltag usw., die mit verschiedenen Lizenzen eingesetzt werden können.
- Soundsnap: Sounds, Effekte, Loops
- Soundtaxi.net: Gemafreie Musik / Lizenzfreie Musik / Filmmusik
Urheberrechtlich geschützte, aber kostenlose Musik
- Tonspion: Die MacherInnen der Seite durchstöbern das Netz regelmäßig nach Kostenlos-Angeboten von Musikverlagen u. a. und stellen Links auf die entsprechenden Seiten und mp3-Tracks zur Verfügung.
- Freeload: Ein ähnliches Angebot wie der Tonspion.
- Tauschnix: Der Mitschnitt von Musik aus dem Internetradio ist völlig legal. Tauschnix klärt über Rechte und technische Möglichkeiten auf und bietet Programme für den Mitschnitt.
- VGMusic: Die MacherInnen bieten tausende von Originaltunes aus Computerspielen (!) im mp3- und Midi-Format zum (freien) Download an.
- Moby: Ja, genau der Moby. Für MedienpädagogInnen und Nonprofit-Projekte kostenlos. Anmelden und los!
Bilder nach Farben suchen
Mensch, da bin ich echt platt: Mit “Multicolr” können 10.000.000 CC-freie und “interessante” Flickr-Fotos durchsucht werden. Nach Farben! Das abgefahrene Tool macht es möglich, bis zu zehn Farben auszuwählen und präsentiert die passenden Bilder dazu. Die Farbauswahl ist zwar eingeschränkt, aber so geht endlich der Wunsch in Erfüllung, bei medienpädagogischen Homepage-Projekten passende Bilder zu den Farben der eigenen Seite finden zu können. Fast wie Weihnachten zu Halloween!
Google ein Schnippchen schlagen
Dank den Leuten von 1000ff bin ich auf zwei Tipps aufmerksam geworden, wie mensch bei der Google-Suche der Speicherung der eigenen Daten in den Google-Datenbanken entgehen kann. Mein Favorit dabei: Scroogle. Fast ein Muss für die Medienpädagogik, wenn es um Voreinstellungen für Internetcafés geht.
Tipps für SuchmaschinenoptimiererInnen
Tipps zur Suchmaschinenoptimierung sind manchmal wie Geschichten aus 1001 Nacht: Es gibt viele Legenden, gleichzeitig ändern sich die Kriterien der SuchmaschinenbetreiberInnen ständig. Die “Marketing Börse” bringt mit einem Artikel wieder ein wenig (aktuelles) Licht ins Dunkel und veröffentlicht “5 DOs und 5 DONTs” zur Suchmaschinenoptimierung. Da freut sich auch der Märchenfreund.
Extrablatt: Dein großer Bruder Google
In Zeiten von StudiVZ, werkenntwen, (dem Bundesinnenministerium) und Co. ist Google sicher nicht der große Bruder, sondern einer von vielen. Was nichts an der Aufgabe ändert, sich nicht so leicht über die Schulter schauen zu lassen, und auf seine persönlichen Daten aufzupassen. Eine sinnvolle und gut gemachte Unterstützung ist die Sonderbeilage der schweizer “Wochenzeitung” zu Google: Die SchweizerInnen informieren mit “Dein großer Bruder” die LeserInnen über Missbrauchsmöglichkeiten der Suchmaschinendaten, über Strategien und Hintergründe zum Google-Konzern, aber auch über den einfachen Umgang mit einer Suchmaschine.
Witzigerweise schreiben die AutorInnen auch über journalistische Recherche in der Prä-Internet-Zeit. Daher ist die als PDF verfügbare und nachbestellbare Sonderbeilage nicht nur (Medien)PädagogInnen und Jugendlichen zu empfehlen, sondern auch so manchem/mancher JournalistIn…
(dank an das elearningblog)
Visuelles Suchen
Der Ansatz eines Trends zeichnet sich gerade bei Suchmaschinen ab: Es gibt immer mehr Angebote von Suchmaschinen, die die Ergebnisse visuell aufbereiten. Ganz nett ist searchCrystal, in dem mensch durch die sprichwörtliche Kristallkugel ins Web blickt und dabei die Suchergebnisse mehrerer Maschinen in verschiedenen Dimensionen (Bilder, Dokumente, …) sieht. Wunderschön ist tafiti.com, das die Suchergebnisse in einem Baum darstellt. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Voraussetzung Microsoft Silverlight ist, aber das lässt sich ja auch wieder deinstallieren…


