Fakes und was dahintersteckt

Die Filter-Bubbles, die zB Facebook und Google mit ihren Algorithmen generieren, gehören meiner Meinung nach zu den gesellschaftlich gefährlichsten Entwicklungen von Social Media. Und Medienpädagogik kommt hier oft die Rolle der Feuerwehr zu.

Das gilt insbesondere, wenn Gerüchte, Falschmeldungen und gefälschte Inhalte im Umlauf sind. Die Aufklärung über so genannte Fakes und die Verifikation von Inhalten ist aktuell ein wichtiges Thema für Medienpädagog_innen.

In der Reportage «Wie gefährlich sind Fakes im Netz?» vom Bayrischen Rundfunk werden viele Aspekte rund um gefälschte Inhalte, die Dynamiken in Sozialen Netzwerken und mögliche Folgen thematisiert. Das alles spannend erzählt, gut verständlich und dann auch noch in einer guten Länge. Deswegen ist das Video meiner Meinung nach ein guter Einstieg in die thematische Arbeit mit Jugendlichen zu Fakes.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Geschichten auf Instagram erzählen

Dass soziale Netzwerke in der Medienpädagogik nicht nur zur Kommunikation genutzt werden können, sondern auch als Medium für verschiedene Geschichten, ist kein sonderlich neuer Gedanke. Vor allem auf Twitter gibt es zahlreiche pädagogische Projekte, in denen Geschichte(n) (neu) erzählt werden.

Jüngst ist mir ein «shieldfive» über den Mauszeiger gelaufen – ein Thriller, der ausschließlich mit Instagram erzählt wurde und wird. Für mich kann dieses Angebot eine gute Inspiration sein, mit Jugendlichen zusammen auf einem ihrer Netzwerke eine Geschichte zu erzählen.

Haben Sie bereits ein solches Projekt auf Instagram durchgeführt? Ergänzen Sie ihre Erfahrungen gern in den Kommentaren!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Smartphone Gadgets selbst gebaut – von der Power-Bank bis zum Musik-Verstärker (Handbuch Making-Aktivitäten)

Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter geworden, für den es unzählige Gadgets gibt. Einige davon können mit einfachsten Mitteln und wenigen Kosten selbst gebaut werden.

Setting beliebig
Dauer ab 60 Minuten
Zielgruppe alle, die ein Smartphone besitzen
Zielsetzung Die Teilnehmenden entwickeln eigene Gadgets und erhalten dadurch ein technisches Grundverständnis, indem sie sich mit dem Aufbau und den Eigenschaften ihres Smartphones auseinandersetzen.
Notwendige Ausstattung Von Projekt und Umsetzung abhängig
Aufwand gering, da nur die Einzelteile für die Projekte besorgt werden müssen.

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Wir laden ein zum Medienpädagogik Praxis-Camp #mppb10

Von Geburtstagsparties haben alle was: Der/die Feiernde wird gelobhudelt, alle sehen liebe Menschen wieder, haben eine gute Zeit und tauschen sich aus. Wir möchten unseren Bloggeburtstag auch so feiern, dass alle etwas davon haben. Deswegen machen wir unseren Leser_innen ein Geschenk: Ein medienpädagogisches Barcamp, wo Wissen für die Praxis und aus der Praxis ausgetauscht werden kann.

Wir laden Medienpädagog_innen aus Praxis und Forschung ein, am 22./23.9. zum Medienpädagogik Praxis-Camp nach Mainz zu kommen und dort Gleichgesinnte zu treffen und die eigenen Erfahrungen weiterzugeben oder vom Wissen von anderen zu profitieren!

Was werden die genauen Themen sein?

Ideen für neue Projektformen oder Methoden, Brainstormings zu bestimmten Themen oder Zielgruppen, Erfahrungen mit speziellen Tools, Berichte von Projekten, neue Materialien undundund: Das alles und das, was Dir noch einfällt, hat Platz auf dem Praxiscamp.

Die genauen Inhalte des Praxiscamps werden von den Anwesenden vor Ort bestimmt: Sie schlagen vor, welche Themen in den so genannten Sessions besprochen oder bearbeitet werden sollen. Das kann auch jederzeit während des Camps geschehen.
Sessions können auch im Vorfeld schon hier auf der Seite vorgeschlagen werden.

Neben dieser typischen Barcampstruktur wird das Praxiscamp «gepimpt» mit praxis- und teilnehmendennahen Plenumsveranstaltungen. Und für den Abend feilen wir noch an einer Überraschung.

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

„Future Park Ehrenfeld“ – die Ferienwoche mit Spaß, Kunst und Ideen (Handbuch Making-Aktivitäten)

In einer Ferienwoche entwickeln 12 Kinder und Jugendliche in einer offenen Jugendeinrichtung künstlerische Produkte mit Hilfe von traditionellen Werkzeugen und innovativen, digitalen Techniken.

Setting Offene Jugendeinrichtung mit Schwerpunkt auf künstlerischem Handwerk, Werkstattraum
Dauer 5 Tage, jeweils von 11 bis 17 Uhr (variabel zu gestalten, mind. 2,5 Tage)
Zielgruppe 12 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren mit Interesse an Kreativarbeit (auch geeignet für ältere Zielgruppen)
Zielsetzung Interesse an der kreativen Arbeit mit (digitalen) Werkzeugen wecken
Notwendige Ausstattung echnik: WLAN, Werktische, eine kleine Ausstellungsfläche (drinnen oder draußen), Laptops, Tablets, Schneideplotter, Arduinos, 3D-Drucker, Elektronik und analoge Materialien (variable zu gestalten, siehe unten); Personal: 2 bis 4 BetreuerInnen aus unterschiedlichen Fachbereichen (Handwerk, Kunst, Technik, Pädagogik mit geringen technischen Kenntnissen)
Aufwand Mittel: Aufbereitung und Besorgung der Materialien (variabel), Mittel: Einarbeitung in Technologien (variabel)

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Inspirationen für Hörspielprojekte

Hörspiele sind faszinierend: Allein durch das Gehör lassen sich fantasievolle, fremde Welten erleben, sind Reisen in ferne Galaxien oder an entlegendste Orte möglich. Da Gleiche gilt auch für die Produktion, wo mit relativ einfachen Mitteln ganz skurrile Handlungen plastisch dargestellt werden können. Deswegen sind Hörspielprojekte mit Kindern fast immer ein Hit.

Nun bin ich auf «Ohrka» aufmerksam geworden – eine Plattform, die sich als «KIKA für Hörspiele» versteht und hochwertige Hörspiele und -bücher kostenlos und werbefrei zur Verfügung stellt. Einfach weil Kinder daran Vergnügen haben sollen.

Und das ist auch ein Glücksfall für die Medienpädagogik. Denn wer Inspiration und Beispiele für Hörspielprojekte sucht, der/die wird bei Ohrka schnell fündig.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 03.05.2016

Scratch-Einführung mit Hilfe eines Online-Tutoriums oder Karten (Handbuch Making-Aktivitäten)

Der Einstieg in die visuelle Programmierumgebung für Kinder Scratch kann auf vielfältige Weise und für unterschiedliche Altersgruppen geschehen. Daher kann und will diese Sammlung nur eine Anregung zur Einführung von Scratch im Schulunterricht oder auch in der offenen Kinder- und Jugendarbeit sein.

Setting Schulunterricht oder auch offene Kinder- und Jugendarbeit,
3. bis 10. Jahrgangsstufe, Fach unabhängig (z.B. Informatik, Kunst, Musik)
Dauer Zehn Einheiten (für ca. 5-10 Unterrichtstunden)
Zielgruppe Schüler/innen zwischen 8 und 16 Jahren
Zielsetzung Der Einstieg in Scratch kann auf vielfältige Weise und für unterschiedliche Altersgruppen geschehen. Daher kann und will diese Sammlung nur eine Anregung zur Einführung von Scratch sein. Es wurde darauf geachtet, dass entdeckendem Lernen Raum gegeben werden kann. Die Beispiele sollen also nur die Funktionalität von Scratch näher bringen, damit die Kinder die Funktionalität der Software kennen und anschließend ihre eigenen Projekte umsetzen können.
Notwendige Ausstattung PC, Notebook, für Scratch jr. reicht auch ein Tablet; Internetzugang, aktueller Browser. Monitorauflösung 1024 x 768 oder höher. Es gibt auch eine Offlineversion von Scratch: https://scratch.mit.edu/scratch2download/
Aufwand einfach (sofern Ausstattung vorhanden)

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Fotografieren mit Kindern

© JFF - Institut für Medienpädagogik

Fotos machen mit Kindern ist fast immer ein Treffer – auf diese Weise können die jungen Fotograf_innen die Welt weiter und neu entdecken, sie können ihre Sicht auf die Dinge ausdrücken und nebenbei auch noch viel über das Fotografieren lernen.

Für solche Projekte gibt es wertvolle Unterstützung: Niemand geringeres als die Macher_innen des Kinderfotopreises haben in einer umfangreichen Broschüre [PDF] und anderen Materialien viel Wissen zur Fotografie und Fotoprojekten aufgeschrieben: Technik, Gestaltungsmöglichkeiten, Geschichte, aber auch konkrete Tipps für Kinder und Medienpädagog_innen vor allem viele, viele Spiele, Methoden und Projektideen für das gemeinsame Fotografieren.

Das kostenlose PDF kommt sehr schlicht daher, hat es aber absolut in sich. Auch wenn es nicht mehr ganz neu ist: Aus meiner Sicht eine der besten Handreichungen zum Thema!

 

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Linksammlung Medienmanipulation und Meinungsgestaltung

Seit über zwei Jahren sammle ich schon in einem Etherpad Links, Quellen und Beispiele zu den Themen Meinungsgestaltung und Manipulation in und durch Medien. Gerade in Zeiten, in denen soziale Netzwerke nur so von Falschmeldungen und rechtspopulistischen Beiträgen strotzen, finde ich es umso wichtiger, den kritischen Umgang mit Informationen zu lernen und zu lehren.

Daher ergeht an dieser Stelle der Aufruf an die Leserschaft, von den bereits gesammelten Links und Quellen zu profitieren und diese zu ergänzen. Gesucht wird im Prinzip alles, was zur Veranschaulichung des Themas hilfreich sein kann. Vielen Dank schonmal für die Mitarbeit…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Anonym, verschlüsselt und fast unsichtbar im Netz

Manche Dinge sind beim ersten Lesen unglaublich: Ein Computersystem, das vom Stick gebootet werden kann, den/die Nutzer_in (über Tor) anonymisiert, Verschlüsselung für Mails und Daten mitbringt, alle Benutzungsspuren verschleiern kann – und das Ganze noch kostenlos und relativ leicht zu installieren. Als ich zum ersten Mal von Tails gelesen habe, dachte ich, das ist nicht möglich oder kann nicht sicher sein. Und nachdem ich das System nun ausprobiert habe, bin ich überzeugt, dass es was Gutes ist.

Tails, kurz für «The Amnesic Incognito Live System», basiert auf einer Linux-Variante und ist ein Softwarepaket, was in allen Aspekten für sehr weitreichende Datensicherheit optimiert ist:

  • Die Installation beinhaltet einige Sicherheitshürden. Dadurch ist sie sicher das Aufwändigste an der gesamten Nutzung, aber immer noch um Vieles leichter als die enthaltenen Tools im Einzelnen.
  • Die Nutzung an sich ist recht sicher möglich, weil Tails als so genanntes Live-System auf einem nichtbeschreibbaren Datenträger laufen kann.
  • Die enthaltene Software bietet fast alles was das Herz von für Netzsicherheit Überzeugten höherschlagen lässt: Torbrowser, PGP, Messenger, Passwortmanager, …
  • Nach der Benutzung werden alle Speicher überschrieben, um Spuren zu verwischen.
  • Und einiges mehr.

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Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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