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Liquid Democracy in der Jugendarbeit

ePartizipation und die Medienpädagogik„Liquid Democracy“ ist in Medienpädagogik und in Zusammenhang mit ePartizipation vor allem in Verbindung mit Software für Diskussions- und Meinungsbildungsprozesse bekannt. Tatsächlich verbirgt sich hinter dem Begriff ein neuer Ansatz der politischen Beteiligung, der sich zwischen direkter und indirekter Demokratie bewegt.

Daniel Reichert und Eva Panek beschreiben in einem Artikel im Buch „Partizipation und Engagement im Netz – Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik“ die Möglichkeiten für Liquid Democracy für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die GMK hat nun auch diesen Artikel dankenswerterweise unter einer CC-Lizenz veröffentlicht, er kann hier als PDF heruntergeladen und entsprechend der (CC BY-SA-)Lizenz weiterverbreitet werden.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Tools für ePartizipation

Auch ePartizipation ist vor allem ein pädagogisches Vorhaben, das vom Konzept, Prinzipien und den richtigen Methoden lebt – aber in wichtigem Maße auch von den passenden Tools für Zusammenarbeit, Meinungsbildung, Kampagnen…

Im untenstehenden Etherpad möchten wir für und gemeinsam mit allen Aktiven im Bereich ePartizipation geeignete (Software)Werkzeuge für entsprechende Projekte sammeln. Wir wünschen uns, dass sich diese Liste ständig weiterentwickelt und anpasst und so die vielfältigen Erfahrungen der Beteiligten widerspiegelt. Den ganzen Beitrag lesen

Ansätze von Partizipation im Netz

ePartizipation und die MedienpädagogikePartizipation ist das Buzzword 2012 in Politik, Jugendarbeit und Medienpädagogik und überall in der Republik und darüber hinaus werden Hintergründe und Grundlagen diskutiert, Konzepte erstellt, ausprobiert und weiterentwickelt.

Einen wichtigen Beitrag für diese Diskussionen leisten Ulrike Wagner und Niels Brüggen mit ihrem Artikel „Von Alibi-Veranstaltungen und ‚Everyday Makers‘ – Ansätze von Partizipation im Netz“ (PDF | 500KB), der ab sofort kostenlos online verfügbar ist (unter CC BY-SA). Mit Blick auf ePartizipation mit und über SocialWeb-Angebote skizzieren die AutorInnen Anforderungen an Partizipation, Formen von partizipativem Medienhandeln Jugendlicher, konkrete Partizipationsprojekte sowie Implikationen für die Medienpädagogik.

Der Artikel ist Teil des Buchs „Partizipation und Engagement im Netz – Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik“, das in diesen Tagen erscheint und hier bestellt werden kann. Ausgewählte Artikel wie der vorliegende werden im nächsten Jahr im Abstand von zwei Monaten auch kostenlos im Netz veröffentlicht. Wir werden berichten.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

ePartizipation als neue Möglichkeit der medialen Beteiligung von Jugendlichen

flickr.com/photos/frauleinschiller/

Der Begriff der Partizipation ist im sozialen Bereich seit vielen Jahren ein wichtiges Schlagwort. Besonders die Jugendarbeit profitiert mittel- und langfristig von der Beteiligung Jugendlicher an Planungs- und Durchführungsprozessen. Zum einen ist ebenso gewährleistet, dass sich Handlungsstrategien nah an der Lebenswelt betroffener Jugendlicher befinden, zum anderen wird so eine verbindliche Glaubhaftigkeit geschaffen, die Jugendliche weiterhin motiviert, an Projekten teilzunehmen.

Durch die mediale Entwicklung der letzten Jahre hat sich nicht nur unser konsumierendes und produzierendes Verhalten verändert – es ist eine komplett neue Form der Kommunikationskultur entstanden. Medien wie soziale Netzwerke, Blogging- und Microblogging Dienste, aber vor allem auch immer mobiler werdende Hardware (Smartphones, Tabletts, Netbooks) prägen unser kommunikatives Verhalten und ermöglichen eine völlig neue Form der (e)Partizipation. Um sich an einem Entscheidungsprozess zu beteiligen, ist es nicht mehr zwingend erforderlich, an einem bestimmten Termin an einem bestimmten Ort zu sein. Gezielt eingesetzte Medien ermöglichen Jugendlichen eine orts- und zeitunabhängige Möglichkeit, ihren Beitrag zu einem bestimmten Prozess zu leisten.

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

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