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Mit „Geführter Zugriff“ Appnutzung beschränken

iOS (iPad/iPhone) hat die gelungene „Geführter Zugriff“ Funktion um den Umgang mit dem Gerät vorübergehend auf eine einzelne App zu beschränken. Man kann auch einstellen, dass nach einer gewissen Zeit, die gewählte App gar nicht mehr genutzt werden kann.

Also praktisch für Eltern, die ihren Kindern vorübergehend nur das Nutzen einer App erlauben wollen, ohne ihnen permanent über die Schulter zu schauen. Man kann den Modus aber auch gut als Präsentationsmodus bei Messen usw. nutzen. Knapp und gut erklärt der iPhone Blog die Funktion in seiner Reihe iOS Grundlagen:

Gerade hatte ich aber ein kleines Problem mit dem „Geführten Zugriff“. Ich hatte kleverer Weise meinen Pin, den ich vor längerem eingegeben habe, vergessen. Als ich den geführte Zugriff dann wieder aktiviert hatte, kam ich nicht mehr aus der App. Wenn man aber länger (ca. 10 Sekunden) den Home und An/Ausknopf gleichzeitig drückt, dann startet das Gerät neu. Nach Eingabe des bei mir vorhandenen (Start)codes konnte ich den Pin des geführten Zugriffs einfach abschalten oder ändern.

Das klappt übrigens nicht, wenn man keinen (Start)code eingegeben hat. Dann startet das Gerät direkt wieder in die geführte App. Man ist also gefangen was ja Sinn der Sache ist, da man nicht will, dass jemand den Schutz einfach aufheben kann. Hat man keinen Startcode eingegeben oder diese auch vergessen, so kommt man nur mit der aufwändigen Neuinstallation des Gerätes weiter. Ein weiterer Grund einen Code zu nutzen.

Weitere Tipps zum Thema Jugendschutz-Apps gibt es hier.

Ulrich Tausend Kurzbio
Der Soziologe Ulrich Tausend erstellt seit dem Verkauf seiner Onlinespiele Firma Neodelight.com im Jahr 2008 Lernspiele und konzipiert medienpädagogische Projekte. Er ist medienpädagogischer Referent am JFF - Institut für Medienpädagogik. Außerdem unterrichtet er an der Mediadesign Hochschule im Bereich Gamedesign. Er engagiert sich in den Initiativen Creative Gaming und gameLabor.

“Gute Apps für Kinder”. Community-basiertes, freies Bildungsmaterial zur App-Bewertung

Kinder lesen, spielen und lernen mit Apps. Deshalb sollen Kinderapps natürlich möglichst gut sein. Was aber eigentlich gute Apps für Kinder sind, lässt sich nicht pauschal beantworten und es gab bisher auch keinen Kriterienkatalog zur Prüfung von Apps. Aus diesem Grund entschied sich das Team des Media Literacy Labs (medialiteracylab.de) einen Offenen Onlinekurs zu dieser Fragestellung anzubieten (Vergleiche dazu den Beitrag „MOOCs in der medienpädagogischen Arbeit“). Über 250 Studierende, Medienpädagogen und Medienpädagoginnen aus Praxis und Forschung, Lehrpersonen und Eltern haben in diesem Kontext kollaborativ einen Kriterienkatalog erarbeitet und eine Datenbank mit App-Besprechungen erstellt.

Diese Materialien schließen eine Lücke, indem sie Erziehungspersonen eine Hilfestellung bei der Einschätzung und Bewertung von Apps bieten. Während der Kriterienkatalog für die Eltern selbst ein Handwerkzeug zur Bewertung darstellt, ist die Datenbank Gute-Apps-für-Kinder.de als eine erste Anlaufstelle zu verstehen, um zum Beispiel bei Unsicherheiten nachlesen zu können, welche Apps dem Kind heruntergeladen werden können oder welche Gefahren die auf dem eigenen Tablet vorhandenen Apps bergen. Darüber hinaus finden sich auf der Seite auch Podcasts, die Kinder über die Nutzung von Apps zu Wort kommen lassen oder sie beim Spiel mit der Anwendung zeigen. Wie der Kriterienkatalog und die Datenbank aufgebaut sind und welche Vorteile sie bieten, soll nun genauer berichtet werden: Den ganzen Beitrag lesen

Friederike Siller Kurzbio
Friederike ist Professorin für Handlungsorientierte Medienpädagogik an der Technischen Hochschule in Köln.
Verfasst am 11.12.2013

Projektbasierte MOOCs in der medienpädagogischen Arbeit

Seit dem Frühjahr 2013 bietet das Media Literacy Lab (MLab) Massive Open Online Courses (MOOC) zu medienpädagogischen Themen an. MOOCs liegen voll im Trend. Inzwischen werden die Onlinekurse nicht mehr nur von kanadischen und amerikanischen Universitäten angeboten, sondern haben ihren Weg auch nach Deutschland gefunden. Ganz neu ist das Format aber nicht – schon vorher gab es Onlinekurse im Netz. Neu ist aber der Fokus auf die Offenheit und das Verbreiten meist kostenloser Inhalte an eine breite Masse.

Eine Variante solcher MOOCs stellen Kurse dar, die partizipativ und auf die gemeinsame Schaffung von Wissen im Rahmen eines Projekts angelegt sind – pMOOCs also. Solche projektbasierten MOOCs bieten ein großes Potenzial für die Medienpädagogik, denn sie ermöglichen es, sich durch die große Teilnehmerzahl in kurzer Zeit neue Themenfelder und aktuelle medienpädagogische Probleme zu bearbeiten oder umfangreiche Recherchen anzustellen. Das MLab hat das ausprobiert und sich in einem ersten Kurs daran versucht, gemeinsam mit seinen Teilnehmern Kriterien für die Bewertung von Apps für Kinder zu entwickeln und dabei eine Datenbank geschaffen, die Eltern Empfehlungen für die Auswahl von Apps anbietet. Wir werden hier beschreiben, wie ein solcher pMOOC durchgeführt werden kann. Den ganzen Beitrag lesen

Friederike Siller Kurzbio
Friederike ist Professorin für Handlungsorientierte Medienpädagogik an der Technischen Hochschule in Köln.
Verfasst am 09.12.2013

Apps für Kinder: Flori hat Geburtstag (mit Verlosung)

Heute möchte ich Ihnen ein weiteres Kinder-App für iOS vorstellen. „Flori hat Geburtstag“ ist die digitale Version eines Mitmach-Kinderbuches der Velago GmbH und für 2,39 EUR für die mobilen Apple Gerätschaften erhältlich. Wie auch beim letzten Kinder-App Artikel wurden uns hier einige Promo-Codes zur Verfügung gestellt, die wir gerne an unsere Leserschaft weitergeben. Aber dazu später mehr…

Die Flori-App richtet sich eher an die jüngeren Kinder ab 3 Jahre. In der Geschichte geht es um Floris Geburtstag und die Vorbereitung für die Feier mit den Freunden. Ab und zu weiß Flori nicht mehr weiter und braucht Hilfe. So können z.B. die Kinder den Tisch decken, den Geburtstagskuchen erneut backen, diesen mit Kerzen, Smarties und Sahne verziehren und, bevor dieser gegessen wird, fotografieren und im Geburtstagsalbum ablegen.

Die App ist recht kurzweilig, bietet Möglichkeiten zum mitmachen, ist aber auch recht schnell zu Ende (schade…).

Verlosung:

Aber gut, wer sich die App gerne anschauen möchte, ohne dafür 2,39 EUR zu bezahlen, soll seinen Wunsch bis zum 29.06. einfach im Kommentarfeld hinterlassen oder einen entsprechenden Eintrag bei Facebook oder Twitter (bitte mit der Mention @medienpaed) schreiben.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 22.06.2011

Apps für Kinder: das Connie Buchstaben App (mit Verlosung)

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel über das Conni Zahlen App geschrieben, mit der kleine Kinder ab 3 Jahre das iPad als digitale Lernmaschine für Zahlen nutzen können. Eine sehr schöne Ergänzung hierfür ist das Conni Buchstaben App des gleichen Verlages. Diese App richtet sich an Kinder ab vier Jahre und ist in drei Module unterteilt: „ABC-Lernen“, „Anfangsbuchstaben“ und „Bilder-Albern“.

Im ersten Modul geht es darum, das Alphabet in der richtigen Reihenfolge kennen zu lernen. Lustige Animationen sorgen für den Unterhaltungswert. Auch wird berücksichtigt, dass aktuelle Richtlinien der Grundschule eingehalten – und Buchstaben je nach Wort auch unterschiedlich ausgesprochen werden.

Im zweiten Modul „Anfangsbuchstaben“ werden verschiedene Bilder gezeigt. Das Kind hat die Aufgabe, den richtigen Anfangsbuchstaben unter vier Möglichkeiten zu finden. Die Lernkontrolle findet im Prinzip im dritten Modul, den „Bilder-Alben“ statt.

Meiner Meinung nach ist diese App sehr geeignet, die Neugier des Kindes an der Technik mit entsprechenden Lerninhalten und -Erfolgen zu verbinden.

Verlosung: Damit wir aber auch Ihre Meinungen und Erfahrungen einholen können, hat uns der Carlsen Verlag drei Promotion-Codes (iPad) zur Verfügung gestellt, die wir mit diesem Artikel verlosen wollen. Wie Sie an einen dieser Codes kommen? Schreiben Sie bis zum 17 Juni entweder einfach ins Kommentarfeld, dass Sie an der Verlosung teilnehmen wollen oder posten Sie auf Twitter folgende Nachricht: „Ich möchte an der Verlosung von @medienpaed teilnehmen #kinderapps #medienpaedagogik“.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 09.06.2011

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