Thema Web »

Kampagnen für Jugendliche für Toleranz

"Kampagnen für Jugendliche für Toleranz in der Medienpädagogik"Grundsätzlich beschreibt der Begriff Kampagne eine Aktion mit dem Zweck, in der Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam zu machen (auf Plakatwänden, in Fußgängerzonen et cetera). Dabei steht die Form der Inhalte frei, das heißt, es kann sich um einen Film wie auch um eine gedruckte Anzeige handeln. Eine Kampagne ist zeitlich begrenzt und entsteht durch koordiniertes Zusammenarbeiten mehrerer Personen. Ziel ist es, Interessen in der Gesellschaft zu verbreiten und durchzusetzen. Wichtig für den Erfolg einer Kampagne ist eine gut durchdachte Planung, ein klar kommuniziertes Anliegen und zielgruppengerechte Ansprache. Bei medienpädagogischer Kampagnenarbeit steht vor allem das selbständige Arbeiten der Jugendlichen im Vordergrund. Den ganzen Beitrag lesen

Interkulturelles Kochbuch von und für Frauen

"Interkulturelles Kochbuch von und für Frauen in der Medienpädagogik"Die Leiterinnen erstellen ein Grobkonzept für das Medienprojekt, wobei es von Vorteil ist, eigene Akzente zu setzen sowie regionale Besonderheiten und Schwerpunkte der Einrichtung mit einzubeziehen, damit das Projekt auch intern auf Interesse stößt und eine große Akzeptanz findet. Hauptsächlich jedoch sollte das Feinkonzept von den Vorstellungen und Ideen der Gruppe geprägt sein. Alle Beteiligte sollen sich mit dem späteren Ergebnis identifizieren können.

Für die Gewinnung der Redaktionsgruppe ist es wichtig, zunächst zu recherchieren, welche persönlichen Kontakte zu interessierten Einzelpersonen oder Einrichtungen mit der Zielgruppe Migrantinnen bestehen. Eine Ausschreibung, die sich direkt an Frauen richtet, wird verfasst und über einen Verteiler an Einrichtungen und die lokale Presse geschickt. Adressatinnen sind Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, die gerne kochen und lernen wollen, wie sie in einer Redaktionsgruppe ein eigenes Kochbuch produzieren können. Zeitplanung und Meilensteine werden erarbeitet und das erste Treffen vorbereitet. Eine Grafikerin wird gesucht, die in Zusammenarbeit mit der Gruppe ein Konzept für das Buch erstellt. Den ganzen Beitrag lesen

Primolo – der Webseitengenerator für Schulkinder

"Primolo - der Webseitengenerator für Schulkinder in der Medienpädagogik" Vorbereitung

1. Registrierung
Um mit Primolo arbeiten zu können, muss die zuständige pädagogische Fachkraft sich zunächst auf der Plattform anmelden (www.primolo.de/user/register) und einen Identitätsnachweis erbringen, der sicherstellt, dass Primolo ausschließlich im pädagogischen Kontext genutzt wird. Sobald die Anmeldedaten und erforderlichen Dokumente von der Redaktion überprüft worden sind, wird der Zugang freigeschaltet.

2. Schülerzugänge anlegen
Kinder können sich nicht selbst anmelden. Die Zugänge werden von den pädagogischen Fachkräften angelegt. Sie ordnen jedem Kind einen Benutzernamen und ein Passwort zu. Den ganzen Beitrag lesen

Geschlechtsbezogene Medienarbeit

"geschlechtsbezogene Medienarbeit in der Medienpädagogik" Im Projekt Schön?! waren Mädchen- und Jungengruppen in Münchner Einrichtungen der offenen Jugendarbeit aufgefordert, sich mit dem Thema Schönheit und ihrem je individuellen und gemeinsamen Verständnis davon auseinanderzusetzen. Durch Aktive Medienarbeit entstanden Fotos, Audio- und Videoclips, die in einem Blog veröffentlicht wurden und die die Haltungen der Jungen und Mädchen zum Thema Schönheit reflektieren. Drei Elemente sind für alle Projekte gleichermaßen wichtig: (1) Die Reflexion über das Thema Schönheit und die Rolle von Medien dabei, (2) die Medienproduktion und (3) die Veröffentlichung.

Den ganzen Beitrag lesen

Videokurzfilme produzieren

Videokurzfilme in der MedienpädagogikDas Ziel des Projektes ist klar: es soll in drei Tagen ein Kurzfilm entstehen der am Ende vor Publikum präsentiert werden kann. Im Zentrum steht damit die Filmproduktion und die Schülerinnen und Schüler, denen die Möglichkeit gegeben wird im Team an dem Film zu arbeiten.

In der Vorbereitung sind die Organisation der betreuenden Personen, der Technik, der teilnehmenden Schulklassen und der Absprache mit allen Beteiligten wesentliches Element, damit in der kurzen Zeit tatsächlich ein Film entstehen kann. Je nachdem wie die Finanzierung des Projektes geplant ist, muss diese geklärt werden. Bei der Auswahl der Medienpädagogen und Medienpädagoginnen vor Ort ist es wichtig solche Personen zu finden, die mutig einer Schulklasse gegenüberstehen können, schnell mit Kindern zusammen aus Einzelideen eine Geschichte/Drehbuch entwickeln können und so viel Erfahrung in der Videoproduktion mitbringen, dass sie im Verlauf der Produktion den Kindern Hilfestellung geben und die einzelnen Positionen des Filmemachens erklären können. Den ganzen Beitrag lesen

Schatzkisten für die aktive Medienarbeit

Medienpädagogik Praxis-HandbuchEs ist vollbracht: Im Frühjahr dieses Jahres sind wir gemeinsam mit dem JFF angetreten, Konzepte, Grundlagen und Anregungen für die aktive Medienarbeit in einem Buch zusammenzustellen. Die medienpädagogische Community hat uns dabei beeindruckend unterstützt und knapp 200 Konzepte eingereicht. Diese Konzepte und weitere Materialien sind nun auf zwei Wegen verfügbar: mit dem Medienpädagogik Praxis-Handbuch und über die Website medienpaedagogik-praxis.net

Die Website, die gegenwärtig Teil dieses Blogs ist, wird mehr als 100 Konzepte, die gegenwärtig ausgearbeitet vorliegen, kostenlos und unter einer Creative-Commons-Lizenz verfügbar machen. Dazu starten wir ab dem kommenden Samstag hier im Blog den ultimativen medienpädagogischen Adventskalender: täglich werden mehrere Konzepte hier als Artikel erscheinen und gleichzeitig auf der Handbuch-Seite gesammelt. Der Domainname Medienpaedagogik-Praxis.net ist aber auch Programm – wir möchten auch in Zukunft dort weiter Projekt- und Konzeptideen sammeln und zugänglich machen. Auch nach dem Adventskalender sind wir weiter offen für Projekteinreichungen.

Das Medienpädagogik Praxis-Handbuch (das wir Ende der Woche auf dem GMKcamp vorstellen werden) enthält eine Auswahl dieser Konzepte und darüber hinaus theoretische Grundlagen für die aktive Medienarbeit, die so aufbereitet sind, dass sie bei der alltäglichen Projektarbeit helfen. Einen besonderen Einblick in die Vielfalt der medienpädagogischen Praxis geben darüber hinaus die individuellen Tipps von Expertinnen und Experten und das Glossar, das Fachbegriffe verständlich macht und einen zusätzlichen Zugang zu den Projekten ermöglicht.
Damit bietet das Handbuch den ‚alten Hasen‘ die Möglichkeit, sich auszutauschen, ihr Wissen weiterzugeben und sich neu inspirieren zu lassen, und allen, die neu in die Medienpädagogik einsteigen, vermittelt es die nötigen Grundlagen und soll Lust auf Projektarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen und Medien und unter verschiedenen Rahmenbedingungen machen.

Über eine spezielle Facebook-Seite informieren wir zusätzlich über alle erscheinenden Artikel und News zu beiden Projekten.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Geschichten erzählen mit Facebook und Google+

Geschichten erzählen im Social Web in der MedienpädagogikDie Idee per Social Web kollaborativ Geschichten zu entwickeln ist nicht unbedingt neu, aber wohl selten so perfekt umgesetzt worden: DRadio Wissen hat im Zusammenhang mit einem Beitrag zum Geschichtenerzählen auf Facebook und Google+ einen Geschichtenanfang und -rahmen vorgegeben und viele UserInnen haben weitergeschrieben.

Herausgekommen sind nicht nur zwei schöne Geschichten, sondern auch zwei Audioproduktionen, von einem professionellen Sprecher eingelesen. „Alice im Googleland“ und „Alice im Facebookland“ sind daher für mich von Anfang bis Ende zwei schöne Beispiele für die Medienpädagogik, wie Geschichten für Medienproduktionen kollaborativ im Social Web entwickelt werden können.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

HTML lernen mit Thimble

HTML-Editor Thimble in der Medienpädagogik

Screenshot von der Website

Mozilla ist momentan ganz groß, gerade wenn es um Medienpädagogik geht. Vor kurzem habe ich über Hackasaurus und seine X-Ray-Goggles geschrieben, die HTML-Röntgenbrille, die ein genialer, spielerischer Einstieg in HTML ist. Mozilla setzt aber noch eins drauf: Mit Thimble bietet die Stiftung einen kostenlosen, einfachen, schönen und sehr funktionalen HTML-Editor an, mit dem leicht eigene Websites gebaut werden können.

Dabei lassen sich aus professionellen Vorlagen die besten Kniffe für gute standardkonforme Websites abschauen und/oder Schritt für Schritt von einer weißen Seite eine eigene Gestaltung bauen. Beides zusammen habe ich jüngst in einem HTML-Seminar eingesetzt und die TeilnehmerInnen haben nicht nur schnell gelernt, sondern hatten auch viel Spaß. Also: Fingerhut auf und los gehts!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 18.09.2012

Der Webserver als Butler

if this then that in der Medienpädagogik

Screenshot von der Website

Das Social Web ist komplex. Und egal ob als Medienpädagoge oder im Zusammenhang mit einem (Web)Projekt in der Medienpädagogik – immer wieder sind diverse Community-Accounts zusammenzubringen, zu synchronisieren, die Kommunikation über verschiedene Kanäle zu koordinieren undundund.

Um da den Überblick zu behalten, gibt es bereits verschiedene Angebote wie beispielsweise Hootsuite. Aber ich habe bisher keinen umfassenderen und praktischeren gesehen als IFTTT („if this then that“). Mit dem Dienst ist es möglich, Twitter mit Facebook zu verbinden, Mail mit SMS, RSS mit Mail, bestimmte Inhalte von Websites können auf das Handy geschickt werden, vorgelesen und vieles mehr.

Das Prinzip ist, dass eine Regel für bestimmte Inhalte aufgestellt wird (eben „if this then that“) – für alles können also auch spezielle Bedingungen definiert werden. Damit macht sich IFTTT zu einem höchst praktischen Informations- und Kommunikationsbutler – und damit den NutzerInnen das digitale Leben ein bisschen leichter.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Videokonferenzen frei, sicher und dezentral

Videokonferenzen in der Medienpädagogik

Screenshot von der Website

Immer mehr Projektteams sind dezentral organisiert und so werden Videokonferenzen auch in der Medienpädagogik immer wichtiger. Kommerzielle Angebote wie Skype oder Google Hangouts bieten schnelle und gute Lösungen, sind allerdings teilweise kostenpflichtig, setzen eine Registrierung voraus und sind vor allem zentral organisiert.

Die Plattform sifonr (Hintergrundartikel hier) ist dagegen ein freies, anonymes, kostenloses und dezentrales Videochat-Angebot: Auf der Website können Videokonferenz-Räume angelegt werden, in denen theoretisch unbegrenzt viele TeilnehmerInnen sich unterhalten, chatten und Dateien austauschen können. Dabei wandern die Daten nicht über einen zentralen Server, sondern dezentral zwischen den Beteiligten – und das obendrein verschlüsselt.

In mehreren Tests (mit kleinen Gruppen) hat sifonr sich als sehr stabil und geeignet für die praktische Arbeit gezeigt. Einziger Wermutstropfen ist die Umsetzung per Flashplayer, der in Einzelfällen abgestürzt ist, womit erst nach einem Browserneustart die Konferenz weitergeht. Ansonsten: volle Empfehlung!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Zusatzinfos

Pat-O-Meter

Monats-Archiv