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ComputerspielerInnen privat

Das Medienkonvergenzmonitoring der Uni Leipzig ist eine Langzeitstudie, die den Medienalltag untersucht; eine Teilstudie widmet sich der besonderen Situation von Online-ComputerspielerInnen. Auch die Ergebnisse 2008, die gerade veröffentlicht wurden, widersprechen den Klischees von jugendlichen ComputerspielerInnen. Professor Dr. Bernd Schorb, Professor für Medienpädagogik und Weiterbildung: „Die Ergebnisse zeigen, dass Online- SpielerInnen in der Mehrzahl nicht vereinsamte ‚Problemfälle‘ sind, sondern mit anderen zusammen spielen und sozial eingebunden sind.“ Ein weiterer Beitrag zur Versachlichung der medienpädagogisch-politischen Diskussion über Chancen und Gefahren von Computerspielen. Die Forschungsergebnisse sind als Download online verfügbar.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Studie zu „pathologischer Computerspielnutzung“

Einmal mehr zeigen sich die üblichen Reflexe, sobald die Worte „Jugendliche“ und „Computerspiele“ zusammen fallen: Die Uni Koblenz-Landau veröffentlicht jüngst eine Studie zur Computerspielsucht unter Jugendlichen; die Tagesschau und – peinlich – damit automatisch (!) auch das Jugendhilfeportal pickt sich prompt einen problematischen Aspekt heraus und titelt über hohe Prozentzahlen von Computerspielsucht unter Jugendlichen. Beste Voraussetzungen, dass schnell die Wellen hoch schlagen. Dabei sind die Ergebnisse interessanter und differenzierter: Den ganzen Beitrag lesen

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Machinima mit TheSims2 in der Medienpädagogik

Es ist vollbracht: Mein erstes medienpädagogisches Machinima-Projekt in der Jugendarbeit ist erfolgreich beendet. Fünf Tage haben wir intensiv mit TheSims2 gearbeitet, herausgekommen ist dabei ein ansehnlicher Achtminüter mit einer schönen Geschichte. Mit diesem Posting möchte ich die Informationen auflisten, die ich im Vorfeld zusammengesucht, sowie die Erfahrungen, die ich während des Projektes gesammelt habe. Ich freue mich über Ergänzungen und Kommentare!
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Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Machinima beim Bitfilm-Festival

Es ist soweit, ich stehe kurz vor meinem ersten GameMovie-Projekt. Doch bevor ich in wenigen Tagen mehr zu meinen Erfahrungen schreibe, hier quasi als Appetithäppchen die Machinima-Filmauswahl vom Bitfilm-Festival in Stuttgart. Die Filme dort sind nicht im medienpädagogischen Zusammenhang entstanden, können aber doch eine gute Inspiration sein. Viel Spaß beim Schauen.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Untersuchung zu Schwächen der Computerspiel-Wirkungsforschung

Es gibt mehr und mehr Studien zur Wirkung von Computerspielen und je nach Ergebnis werden sie groß gefeiert oder kritisiert. Eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Forschungsdesign findet eher selten statt und daher ist es erfrischend, wenn es doch mal passiert. Erst vor kurzem hat sich eine Forscherin aus Harvard kritisch über Forschungsmethoden geäußert, nun bekommt sie Rückenwind aus Good Old England.

Patrick Kierkegaard von der University of Nottingham ist zu dem Schluss gekommen, dass das Verhältnis zur Gewalt viel stärker von kulturellen Faktoren und vom Waffenrecht bestimmt sein dürfte als durch Computerspiele. Den ganzen Beitrag lesen

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ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Machinima im Kino

Dieser Film ist gleich aus mehreren Gesichtspunkten für die Medienpädagogik interessant: „Ben X“ kommt gerade aus Belgien und den Niederlanden nach Deutschland, erzählt eine sehr aktuelle Computerspiel-Geschichte – und das mit Machinima-Elementen!

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ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Große Studie zur Wirkung von Computerspielen

„Die meisten Studien zum Thema sind Müll.“ Das ist mein Lieblingssatz aus dem Interview mit einer Autorin der (nach eigenen Angaben) bisher größten Studie zu den Auswirkungen von Computerspielen. Ob das auch für diese Studie gilt sei dahingestellt – auf jeden Fall spricht vieles dagegen: Insbesondere sind 1200 Kinder und Jugendlichen und deren Eltern befragt worden.

Und ein Ergebnis ist der eigentliche Kracher:  Die AutorInnen schreiben, dass soziale Kompetenz mit der Nutzung von Spielen korreliert. Und dass umgekehrt Kinder, die keinen Kontakt zu Videospielen haben, mehr Probleme in der Schule oder im Elternhaus erleben. Insgesamt liefert die Untersuchung also gutes (und fundiertes) Argumentationsmaterial für die ewige Computerspiel-Diskussion. Der Ergebnisse sind auch zusammengefasst in einem (englischsprachigen) Buch; einen Auszug gibt es auf der Website zur Studie.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Studie: World of Warcraft kann entspannen

Mal wieder eine Studie, die das – ohnehin schwer zu zeichnende – Bild von der Wirkung von Computerspielen differenziert: In einer englischen Studie der Middlesex University zu Gefühlen und Aggressionen nach dem Spielen von „World of Warcraft“ hat sich gezeigt, dass die allgemeine Tendenz dahin geht, nach dem Spiel ruhiger und müder zu sein. Insgesamt hängt dies jedoch von der Persönlichkeit ab. Will heißen: das Spiel verstärkt nur die ohnehin vorhandene Persönlichkeitsstruktur. Dass friedliebende SpielerInnen durch Computerspiele zu Berserkern werden ist nach der Studie eher unwahrscheinlich.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Amokläufe von Jugendlichen und die Computerspiele

Wer „Amoklauf“ sagt, sagt heutzutage auch schnell mal „Computerspiele“ – ein Schnellschuss, der der Komplexität der Ursachen von Amokläufen nicht im Entferntesten gerecht wird. Das sagen nicht nur MedienpädagogInnen: Arte hat mit der Reportage „Amokläufer im Visier“ fundiert und breit nach Ursachen gesucht, dabei viele ExpertInnen (und nicht nur die üblichen Verdächtigen) befragt und damit ein differenziertes Bild gezeichnet. Der 43minütige Beitrag ist noch bis Mitte März in der Arte-Mediathek online zu sehen.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Studie zu LAN-GamerInnen

Immer wieder erfreulich, wenn Studien zu ComputerspielerInnen nicht die in der Politik gebetsmühlenartig vorgetragenen Weltuntergangsmärchen bestätigen, sondern widerlegen. Und das passiert gar nicht mal so selten. Gerade tut dies eine Untersuchung von WissenschaftlerInnen aus Bremen und Trier über Netzwerk-SpielerInnen. Ein Ergebnis dabei: Die GamerInnen entpuppen sich in diesem Fall als besonders kommunikative Zeitgenossen mit einer Vorliebe für Geselligkeit und anspruchsvolle Unterhaltung. Sehr angenehm.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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