Thema Computerspiele »

Im Anfang war…

Zu jeder guten medienpädagogischen Veranstaltung über Computerspiele gehört auch ein kleiner Abriss der Game-Geschichte. Und da sollte meiner bisherigen Meinung nach „Wolfenstein 3D“ auch seinen Platz haben, als der erste Egoshooter. Weit gefehlt, wie ich eben feststellen musste, denn die Macher von ID Software haben zwei weniger bekannte Vorgängerspiele produziert, Hovertank 3D und Catacomb 3D: Simon von 1000ff schreibt in einem Artikel über die Entwicklung dieser ersten ID-Software-Shooter, inkl. Videos beider Spiele. Wieder was gelernt.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Öko-Sau Spielekonsole

Wer einen Kühlschrank oder eine Waschmaschine kauft, schaut relativ selbstverständlich nach Effizienzklassen, Stromverbrauch und Ökobilanz – Menschen mit Spielekonsole im Haushalt könnten sich das fast sparen: Eine Studie hat nämlich nun aufgezeigt, dass Spielekonsolen bis zu fünfmal so viel Strom verbrauchen wie ein leerer Kühlschrank. Im Pausenzustand verändert sich dabei nicht viel – und bei den meisten Exemplaren ist die Standbyfunktion gut versteckt. Kein Wunder eigentlich, denn wer schaut bei Spielekonsolen schon auf den Stromverbrauch? Vielleicht ändert sich das bald…

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Machinima-Tipps für verschiedene Computerspiele

Die KollegInnen von ICS Spawnpoint sind immer vorne, wenn es um die medienpädagogische Arbeit mit Computerspielen geht. Auf ihrer Internetseite veröffentlichen sie nun aktuelle Erfahrungsberichte und Tipps zum Machinima-Making in der Medienpädagogik mit TheMovies, MovieStorm und GTA:SanAndreas. Insbesondere die Tipps zu TheMovies finde ich sehr interessant, das Spiel scheint ein schönes Setting gerade für den schnellen Einstieg zu bieten.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

About Machinima

Seit dem Wochenende bin ich mit den Menschen meines ersten Machinima-Projektes frischgebackener Preisträger des Deutschen Multimediapreises (MB21). Das ist nicht nur Grund zum Feiern, sondern auch für ein weiteres grundsätzliches Posting zum Thema GameMovies, das nicht nur für die Medienpädagogik relevant ist.

Vor kurzem bin ich nämlich auf den „Elektrischen Reporter“ aufmerksam geworden, der immer wieder interessante Reportagen zu den Themen Internet, neue Medien, Datenschutz usw. veröffentlicht. Dort gibt es auch einen Beitrag zu Machinima, in dem vor allem Lutz Schmitt zu Wort kommt. Der erklärt die Idee und die Geschichte von GameMovies ganz gut und gibt auch gute Beispiele. Und auf seiner Website bietet er obendrauf noch eine sehr informative Publikation zu „Medium und Technologie“ von Machinima“. Wenn das mal nix ist!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Deutscher Kulturrat ernennt PC-Spiele zum Kulturgut

Diese Info ist zwar nichtmehr die aktuellste, dennoch für mich bis vor kurzem noch unbekannt. Der Deutsche Kulturrat hat das Computerspiel zum offiziellen Kulturgut erklärt. Durch die Vergabe eines geförderten Computerspielpreises für künstlerisch wertvolle und pädagogisch wichtige Spiele durch den Kulturstaatsminister soll im Prinzip eine qualitative Selektion im Spielebereich vorgenommen werden, die u.a. Eltern als Kaufentscheidung dienlich sein könnte.

Viel wichtiger finde Ich jedoch, dass somit in eine oft verallgemeinerten Diskussion um gewalttätige und jugendgefährdende PC Spiele ein neuer kultureller Blickwinkel kommt, der den pädagogischen und sozialen Wert einiger Spiele anerkennt.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Google Maps als Computerspiel

Nicht der Kernbereich der Medienpädagogik, aber vielleicht durchaus ein Appetithäppchen für jugendliche Computerspielejunkies, sich mal näher mit Google Maps auszusetzen – oder zumindest ein beeindruckendes Beispiel, was im Internet mit APIs und Flash so alles geht: GoogleDrive macht es möglich (auch ohne Führerschein), mit einem kleinen Auto über einen Kartenausschnitt der eigenen Wahl zu heizen. Die MacherInnen haben ganze Arbeit geleistet, die Anwendung erkennt den Straßenrand und mit ein bisschen Übung hat das ganze wirklich einen Computerspiele-Touch.

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Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Gute und schlechte Filme zur Geschichte

Zwischendurch mal ein bisschen off-topic – wobei es immerhin ein bisschen auch um Filmarbeit mit Jugendlichen geht: Gerade läuft „Der Baader-Meinhof-Komplex“ und ich halte wenig bis gar nichts von dem Film. Wer nimmt den HauptdarstellerInnen schon ihre Rolle ab? Und kann ein Blockbuster-Film ein solches Thema überhaupt neutral darstellen? Und was bedeutet es, wenn dieser Film von allen Medien so gehyped wird wie wir es gerade erleben? Fragen, deren Antworten nicht gerade für den Streifen sprechen. Ich nutze deswegen die Gunst der Stunde, um auf zwei andere Dinge hinzuweisen.

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Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Digitale Animationsfilme ohne Games drehen

Da bin ich ja fast schon versucht zu sagen: Machinima war gestern, digitale Animationsfilme brauchen keine GameEngines mehr. Ganz so weit ist es sicher nicht, weil die Faszination von Machinima insbesondere in der Medienpädagogik vor allem auf den Bezug zu Computerspielen basiert.

Dennoch stößt „Moviestorm“ gefühlt die Tür zu einer neuen Dimension auf: Das kostenlose Programm (für Mac und Windows) ermöglicht die Gestaltung von digitalen Welten und Charakteren und bietet ausgefeilte Werkzeuge, um damit digitale Animationsfilme zu drehen. Und die Qualität der Filme (Promovideo) ist mehr als vielversprechend. Das schreit nach einem eigenen Filmprojekt.

Vielen Dank an Martin Geisler von „Spawnpoint“ für den Hinweis.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Fünf Irrtümer über Computerspieler

Eine weitere Studie zum Thema Computerspiele mit dem Titel „Teens, Video Games and Civics“ vom amerikanischen PEW-Institut. Benedikt Köhler fasst diese kurz und knapp in seinem Blog zusammen, ein Beitrag über fünf Irrtümer über Computerspieler

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Literatur zu Computerspielen

Achtung! Diese Liste wird nicht mehr aktualisiert. Die aktuellste Fassung befindet sich ab sofort auf unserer Seite „Computerspiele“ in der Rubrik „Literatur“.


Speziell für die StudentInnen meines Seminars an der FH Koblenz aber natürlich auch für alle anderen Interessierten hier eine Literaturliste zu Computerspielen in der Medienpädagogik.

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Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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