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Lizenzierungshilfe für Wikipedia Bilder

In medienpädagogischen Projekten ist immer wieder das Thema Urheberrecht vertreten. Über CC Lizenzen und ihre Kombinationen haben wir schon häufiger im Blog was geschrieben. Nicht ganz so einfach ist es, wenn man CC Lizenzen weiter verwendet oder gar bearbeitet weiternutzt (hier ein Artikel mit Videoanleitung im Blog). Zumindest für die Wikipedia Bilder, bzw. die Bilder der Wikimedia Commons gibt es jetzt eine Lizenzierungshilfe, mit der man auch sehr gut weiterführende Lizenzierungen von CC Lizenzen in Workshops darstellen kann.

Wikimedia Commons ist die Bilder und Mediendatenbank von Wikipedia. In ihr sind sehr viele Bilder unter CC-Lizenz veröffentlicht. Wenn ich diese Bilder für eigene Produkte verwenden will, dann kann ich das einfach und legal tun. Allerdings muss ich einen korrekten Lizenznachweis angeben. Das ist bei CC Lizenzen nicht immer einfach, wenn ich selber das Ursprungswerk verändere, bearbeite und jetzt selber „Urheber eines neuen Werkes, auf Grundlage eines CC Werkes“ bin.

Hier bietet der Linzenzhinweisgenerator, mit dem man ganz einfach rechtsverbindliche Lizenznachweise für die Wikipediabilder erstellen kann eine gute Hilfe. Würde man sich grundsätzlich für alle CC Lizenzen wünschen.

Lambert Zumbrägel Kurzbio
Jahrgang 1966, Dipl. Sozialpädagoge und Medienpädagoge aus Würzburg. Seit 1992 in der Jugendarbeit, seit 2008 Medienfachberater beim Bezirksjugendring in Unterfranken.
Verfasst am 14.04.2016

Damit zusammen passt, was zusammen gehört

Die Kombination von CreativeCommons-Lizenzen hat manchmal etwas von Vererbungslehre: Oft kommt was neues raus und manchmal passen Dinge auch nicht zusammen. Aber mit etwas Übung ist auch das keine Hexerei.

Martin Ebner und Sandra Schön haben aus diesem Grund eine Seminar- bzw. Unterrichtseinheit dazu konzipiert und aufgeschrieben – selbstverständlich kostenlos und frei als OER verfügbar. (Medien)Pädagog_innen haben damit eine einfache und praxisnahe Möglichkeit, mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen CC-Lizenzen und ihre Kombinierbarkeit zu thematisieren – eine wichtige Voraussetzung, wenn es um die Produktion von freien Inhalten geht.

Die Beschreibung gibt es hier zum direkten Download:
PDF (1MB) // ODG (8,1MB)
[CC BY Sandra Schön & Martin Ebner]

Und wer grundlegende Informationen zur Kombination von Lizenzen sucht, dem/der sei dieses Video ans Herz gelegt:

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Das Medienpädagogik Praxis-Blog ist nun CC BY-SA

Creative Commons in der Medienpädagogik

„Creative Commons“ von Guilio Zannol auf flickr.com (cc by)

Unser Kernanliegen ist es, für die medienpädagogische Arbeit möglichst viele praktische Materialien kostenlos zur Verfügung zu stellen. Und so haben wir auch sehr schnell unsere Inhalte unter eine Creative-Commons-Lizenz gestellt. Bisher war das CC BY-NC-ND, weil wir die freie Weitergabe fördern, aber die kommerzielle Verwendung ausschließen wollten.

Eine Broschüre von irights.info hat uns nun endgültig davon überzeugt, dass diese Lizenz nicht nur problematisch ist, sondern dass wir unsere Ziele mit einer anderen Lizenz viel besser erreichen können. Und daher stehen ab heute alle Inhalte (sofern nicht anders gekennzeichnet) auf dieser Website unter einer CC BY-SA-Lizenz – auf dass sie der Bildungsarbeit noch bessere Dienste leisten.

[Dank an unseren Paten Daniel Seitz für den Hinweis!]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Zwei Buchstaben, die die Welt bedeuten können

Creative Commons in der Medienpädagogik

"Creative Commons" von Kalexanderson auf flickr.com (cc by-sa)

Gerade in einer Zeit, wo freie Lerninhalte immer intensiver diskutiert werden, ist fundiertes Wissen über CreativeCommons-Lizenzen eine wichtige Kompetenz nicht nur für die Medienpädaogik. Einen wichtigen Beitrag dazu liefert die neu erschienene Broschüre „Freies Wissen dank Creative-Commons-Lizenzen“ von Wikimedia, CreativeCommons und iRights.info.

Darin geht es insbesondere um „Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung ’nicht-kommerziell – NC'“. Die HerausgeberInnen sind nämlich der Auffassung, dass vielen NutzerInnen die Implikationen des sehr populären Lizenzattributs „NC“ nicht bewusst sind und durch unbedachte Folgen die Verbreitung von Wissen eingeschränkt wird. Für mich ist das ein sehr bedenkenswerter Einwand und daher die Broschüre mein Lesetipp zum Wochenende.

[Dank an Danilo für den geliehenen Rechner! :-)]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Neue Features von der Google Bildersuche

Google Images für "medienpädagogik praxis"

Google Images für "medienpädagogik praxis"

Seit einigen Monaten gibt es nun nicht mehr wöchentlich eine Neuerung bei der Bildersuche von Google, höchste Zeit für einen Rundblick über die neuen Möglichkeiten, dank derer sich Bilder für die Nutzung in medienpädagogischen Projekten noch schneller aufspüren lassen. Den ganzen Beitrag lesen

iMovie 06: Die Luft wird dünn

Gerade bricht im Bereich der einfachen Videobearbeitung ein neues Zeitalter an. Grund ist nicht unbedingt ein neues Produkt, sondern das Verschwinden eines alten: Apple ermöglicht ab sofort nicht mehr den Download von iMovie 06, das insbesondere aus medienpädagogischer Sicht immer noch State-of-the-Art der Schnittprogramme ist!

Den ganzen Beitrag lesen

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

100.000 Bundesarchiv-Bilder unter Creative Commons

Die Information an sich ist nichts neues, ich habe aber die Dimension des Geschehenen erstmal völlig übersehen: Wikimedia bekommt 100.000 Bilder aus dem Bundesarchiv zur Verfügung gestellt. Der Clou dabei ist aber, dass alle diese Bilder unter der Creative Commons-Lizenz lizensiert und damit frei verwendbar sind! Damit sind tausende historische Fotos auch zB. für medienpädagogische Webseiten-/Rechercheprojekte zugänglich und verwertbar. Für die Verarbeitung der enormen Bildermenge werden übrigens noch HelferInnen gesucht.

[danke an reticon]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Freie Musik

Medienpädagogische (Video)Projekte und freie bzw. GEMA-freie Musik gehören eng zusammen, denn die Verwendung der Lieblingsmusik für den eigenen Film ist gerade für Jugendliche sehr attraktiv, aber die Rechtefrage beim Einsatz von urheberrechtlich geschützter Musik ist kompliziert und mit vielen Hürden versehen. Und nicht zuletzt wird die Verwertung von medienpädagogischen Produkten auf DVDs und bei Festivals kompliziert und teuer durch darin enthaltene kommerzielle Musik. Auf dieser Seite stellen wir Hintergrundinformationen und vor allem Quellen für (GEMA)freie, kostenlose, evtl. CreativeCommons-lizensierte Musik sowie für Sounds und Geräusche zusammen.

Wichtiger Hinweis: Diese Seite listet nicht ausschließlich freie und kostenlose Musik. Manche der aufgelisteten Quellen bieten nur teilweise ebensolche Audiofiles. Wir bitten die LeserInnen daher, bei der Recherche ein aufmerksames Auge zu bewahren. Ebenso sind die jeweiligen Lizenzen mit den Nutzungsabsichten abzugleichen.


Grundsätzliches, Rechtliches


Freie und kostenlose Musik zum Download

  • Jamendo: Auf Jamendo stellen KünstlerInnen ihre Musik frei, legal und kostenlos zur Verfügung.
  • mp3.com: Das Musikportal hat auch eine „free Music“-Abteilung.
  • opsound: Ästhetische Seite, gut geordnet, alle Musik wird als Download gesendet.
  • Soundcloud: Umfangreiche Seite, bei der man Musik auch nach bestimmten Lizenzen geordnet suchen kann.
  • ccMixter: Freie Musikcommunity mit Remixes
  • Didldu: gemafreie Musik unter CC Lizenzen – nach Anmeldung nutzbar
  • AUDIYOU: „Youtube für Töne“ – Geräusche, freie Musik, Interviews und Hörspiele von UserInnen für UserInnen. Für den Download muss mensch sich (kostenlos) anmelden.
  • Bargus Musikbibliothek: Einige vor allem klassische Musikstücke zum direkten Download.
  • Public Domain Musik: Aufnahmen klassischer Musik, die aufgrund des Alters unter Public Domain (CC0) stehen.
  • archive.org: Zentrales Web-Register zu freien Audioinhalten – sehr umfangreich und damit leicht unübersichtlich.
  • FreeMusicArchive (FMA): Gut sortierte Seite mit freier Musik
  • Incompetech: Viele GEMA-freie Musikstücke, die allesamt CC-lizenziert werden können.
  • Musopen: Musikstücke, deren Urheberrechte erloschen sind, werden eingespielt und zur Verfügung gestellt.
  • Starfrosch: Schweizer Community mit freier Musik zum Download
  • Tribe of Noise: Online-Community mit Musik und Sounds zum Download nach Registrierung
  • OpenMusicContest: Bundesweiter Musikwettbewerb, dessen Beiträge unter einer CC-Lizenz stehen.
  • Hartwigmedia: Die eigentlich kostenpflichtige Musik der Website ist nichtkommerziell frei nutzbar.
  • Auditorix Musikauswahl: Kostenlose Musik für die Bildungsarbeit
  • Cayzland: Freie Filmmusik zum direkten Download
  • TuneFinder: Die Seite sammelt kostenlos verfügbare Musik im Internet, die Rechtelage ist allerdings hier eingeschränkt – genau hinschauen!
  • SoundClick: Hier können MusikerInnen ihre eigene Musik veröffentlichen und unter verschiedenen Lizenzen bereitstellen. Achtung: Lizenzen nicht immer klar, die meisten Stücke sind kostenpflichtig.
  • Minimalstudio: Die eigentlich kostenpflichtige Musik und Filmmusik ist unter bestimmten Bedingungen frei nutzbar.
  • Musik gemafrei: überschaubares Musikangebot, das für „private“, nichtkommerzielle Zwecke kostenlos ist.
  • Gemafreie Musik online: für bestimmte Verwendungszwecke ist die Musik kostenlos verwendbar
  • Lino Rise: vorwiegend elektronische Musik
  • Ektoplazm: freie elektronische Musik verschiedenster Genres
  • International Music Score Library Project: Sehr umfangreiche Sammlung gemeinfreier Musik, allerdings meist mit dem Synthesizer produziert
  • Boycott musicindustry: CC-Sampler des CCC Regensburg
  • NCS – NoCopyrightSounds: Freie, zu großen Teilen elektronische Musik. Leider nur mit Registrierung downloadbar.
  • Allesgemafrei: bietet kostenpflichtige gemafreie Musik und für private, nichtkommerzielle Nutzung einige brauchbare kosten- und gemafreie Musiktitel 
  • filmmusic.io – gute Sammlung kostenfrei nutzbarer professioneller Filmmusik, auch für kommerzielle Produktionen.
  • frametraxx.de – gemafreie Musik zum kaufen, 50 wechselnde Titel auch kostenlos und gemafrei nutzbar.

Freie Sounds und Geräusche

  • Hörspielbox: Freies Soundarchiv im MP3-Format
  • freesound: Freies Soundarchiv
  • Soungle: Freies Soundarchiv mit sehr gelungener Oberfläche
  • ccMixter: Freie Musikcommunity, auch mit Loops und Samples
  • AUDIYOU: „Youtube für Töne“ – Geräusche, freie Musik, Interviews und Hörspiele von UserInnen für UserInnen. Für den Download muss mensch sich (kostenlos) anmelden.
  • Geräuschesammler: Sounds von Jugendlichen für Jugendliche
  • salamisound: viele Alltagsgeräusche aus verschiedenen Bereichen
  • SoundBible: Archiv mit freien Sounds und Geräuschen
  • Bargus Soundbibliothek: Einige freie Geräusche zum direkten Download.
  • FreeLoops: Loops, Sounds und Geräusche unter CreativeCommons-Lizenz
  • ibeat: freie Beats, Loops und Breaks für Hip-Hop-Projekte
  • Tribe of Noise: Online-Community mit freier Musik und Sounds zum Download nach Registrierung
  • SoundTransit: Ein Archiv mit Feldaufnahmen aus der ganzen Welt.
  • Public Domain Sounds: Eine Soundcommunity mit Alltagsgeräuschen.
  • WikiMedia Commons: Die Sounds der Wikimedia Websites zum Download
  • archive.org: Zentrales Web-Register zu freien Audioinhalten – sehr umfangreich und damit leicht unübersichtlich.
  • Auditorix Geräuschesammlung: kostenlose Sounds für die Bildungsarbeit
  • Cayzland: Freie Sounds und Loops zum direkten Download
  • SoundGator: Freie Soundeffekte
  • PacDV: lizenzfreie Soundeffekte
  • Looperman: Community mit lizenzfreien Loops und Sounds
Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Zusatzinfos

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