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Treffsicher Wissen testen

Die meisten Fakten haben mit Orten zu tun – und das macht sich Google zu Nutze und bietet mit «Smarty Pins» ab sofort ein Wissensquiz auf Google Maps-Basis an. Dabei müssen die Nutzer_innen in verschiedenen Wissensgebieten Pins auf der Karte platzieren. Die evtl. Differenz zur richtigen Lösung wird von einem Punktekonto abgebucht, bis dieses aufgebraucht ist.

Die Idee hinter dem Angebot ist sicher gut, die Umsetzung ebenso. Allerdings ist Smarty Pins bisher nur auf Englisch verfügbar – und die Fragen können einen US-Fokus nicht verleugnen. Das macht das Quiz zeitweise sehr schwer und eher frustrierend, was es momentan noch nicht generell für Medienpädagogik und Bildungsarbeit empfiehlt. In speziellen Settings kann es aber sicher Sinn machen – und es bleibt abzuwarten, ob und wie Google das Angebot evtl. weiterentwickelt.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 12.08.2014

Selbstdarstellung auf Online-Landkarten

Vor dem Aufsuchen der Treffpunkte und Aufenthaltsorte Jugendlicher ist es sinnvoll, sich mit Irfanview, Audacity, Ejay/Music Maker, Animoto, YouTube, Google Maps auseinanderzusetzen und mit den Programmen zu experimentieren. Irfanview, Audacity, Ejay und Animoto sind intuitiv erlernbare Programme, für den Einsatz innerhalb medienpädagogischer Projekte sind keine umfangreichen Schulungen notwendig.

Irfanview (Bildbearbeitungsprogramm) sowie Audacity (Tonschnittprogramm) können aus dem Internet heruntergeladen werden. Beide Softwareprodukte ermöglichen grundlegende Arbeitsschritte wie das Verkleinern eines Bildes oder das Zuschneiden einer mp3-Datei.

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Mit iMovie überall hin fliegen

Mit iMovie Locations beliebige Orte anfliegenEins der Killerfeatures von iMovie09 (8.0) sind für mich seine animierten Karten: Der/die BenutzerIn wählt aus einer Liste zwei Orte aus, das Programm erstellt eine bewegliche Karte, in der im Indiana Jones-Style die Reise nachvollzogen wird. Allerdings sind in der besagten Liste nur 1600 Orte weltweit – und was tun, wenn die Reise von Oberhickelbach nach Niedermumpflingen gehen soll, was der Realität von Medienpädagogik eher entspricht als eine Reise von San Diego nach San Francisco?

Retter in dieser Not ist das kostenlose Programm „iMovie Location Editor„: Anhand von mit Google Earth erstellten Koordinaten (oder wahlweise auch manuell) fügt das Programm der Liste neue Orte hinzu. Jetzt kann ich mit iMovie auch die Mainzer Vororte abfliegen.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Das Internet und die Wirklichkeit

Es zeigt sich immer wieder, dass das Internet reale Zusammenhänge abbildet. Jüngster Beweis sind die Internet-„Landkarten“ von Chris Harrison, die auf eindrucksvolle Weise Daten visuell aufbereiten. Auf den Bildern ist u.a. die Verbindungsdichte und der Internetverkehr zwischen einzelnen Städten der Erde zu sehen. Und es wird klar, dass die schwarzen Löcher auch eben auch in Politik und Wirtschaft schwarz sind.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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