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Tipps für schöne Fotos und Videos

Einstellungsgrößen, Belichtungszeit, Perspektiven, Bildgestaltung gehören sicher zu den alltime classics der Medienpädagogik wenn es um die Arbeit mit Foto und Video geht. Trotzdem oder gerade deswegen gibt es eigentlich nie genug Materialien, die die wichtigsten Tipps für Einsteiger_innen gut aufbereiten.

Vor kurzem sind mir die «Foto&Video Cheatsheets» von Beat Küng begegnet. Der Autor hat ein sehr gelungenes Format gewählt: Pro Thema (etwa Einstellungsgrößen) werden alle Tipps auf zwei DIN-A4-Seiten zusammengefasst – und zwar so, dass sie zu einem Flyer für die Hosentasche werden. Ebenso können sie mobiloptimiert direkt auf dem Smartphone angeschaut werden.

Das alles unter einer lobenswerten CreativeCommons-Lizenz. Noncommercial ist zwar nicht die idealste für die Medienpädagogik, aber alleine zum Weitergeben sind die Cheatsheets sehr wertvoll für die Praxis.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

YouTube im Unterricht

YouTube in der Medienpädagogik

Screenshot aus dem Dossier

YouTube und andere Videoplattformen werden noch immer erstaunlich selten im Unterricht genutzt. Zum Teil ist die Plattform in Schulen sogar gesperrt, was aus medienpädagogischer Sicht mehrfach kontraproduktiv ist. Wir müssen den kompetenten Umgang mit Videoplattformen vermitteln. Dabei interessiert uns Medienpädagogen nicht nur die Rolle der Konsumenten, sondern ganz besonders auch die des Produzenten.

Das 40-seitige Dossier „YouTube im Unterricht“ führt durch die Plattform und zeigt vom Erstellen eines Nutzerkontos bis zu den online-Bearbeitungsmöglichkeiten das Potenzial für die Medienbildung auf.
7 Unterrichtsideen mit Beispielen sollen zu kreativem Produzieren mit Kindern und Jugendlichen anregen.

Das Dossier kann als PDF heruntergeladen werden. Es wird laufend ergänzt, für Anregungen bin ich dankbar.

Dies ist ein Gastbeitrag von Beat Küng. Der Autor ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz und Dozent für Medienbildung. 
Nach den Lehrdiplomen für die Primarschul- und die Sekundarschulstufe I unterrichtete er 20 Jahren auf der Sek I. Danach bildete er sich zum Schulleiter weiter. Anschliessend studierte er an der HGK in Luzern und schloss mit dem MAS in Digital Media ab. Seine Website digitalpro.ch befasst sich mit Projekten und Projektunterricht in der Schule, vornehmlich natürlich mit Medienprojekten. Er leitet das kleine, aber sehr aktive Netzwerk Medienbildung Obwalden.

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