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Lernvideo-Erstellung mit iPads

Lernvideos selber produzieren in der MedienpädagogikVideoarbeit gehört zum Kern medienpädagogischer Arbeit. Wo bislang jedoch häufig teure Video-Ausrüstungen und Schnittprogramme notwendig waren, ermöglichen Smartphones und Tablet-Computer heute vergleichsweise günstig und simpel die Videoproduktion.

Das Filmen, der Schnitt und die Veröffentlichung von kurzen (Lern-)Videos ist mit Tablet-Computern keine ganz große Kunst mehr. Für EinsteigerInnen gibt es aber dennoch viel zu lernen. Für das medienpädagogische Praxisprojekt „Ich zeig es Dir – HOCH 2“ (kurz IZED2), bei dem 9- bis 12-Jährige Lernvideos mit iPads produzieren, haben wir daher nach einem allerersten simplen Einstieg in die Videoproduktion mit dem iPad gesucht, wobei uns befriedigende Ergebnisse wichtig waren. Wir verwenden das iPad, weil da vieles möglich ist und es ein großes Display hat – ähnliche Apps gibt es aber auch (zukünftig) an Android Tablets oder Smartphones. Uns geht es auch nicht darum, Kinder auf ein bestimmtes Gerät oder eine bestimmte App hin zu trainieren sondern zu zeigen, wie es geht. Auch weil wir davon ausgehen, dass fast jedes Kind in einigen Jahren ein eigenes Smartphone haben wird oder zumindest eines verwenden kann.

Alle die selbst erste Versuche mit der Videoerstellung an Tablet-Computer machen oder die dies gemeinsam mit Kindern ausprobieren wollen, empfehlen wir es mit einer Screencast-App zu starten. Aufbau und Funktionen sind leicht erklärt und die Ergebnisse befriedigend – sie machen Lust auf mehr! Den ganzen Beitrag lesen

Musik selber machen mit Android-Apps

Musikapps in der MedienpädagogikMit Smartphones und Tablets kann man recht professionell Musik machen oder mit einfach zu bedienenden Apps kreativ werden. Und die hohe Verbreitung der Geräte ermöglicht nachhaltiges arbeiten in der Medienpädagogik. Denn oft haben die Teilnehmer das „mobile Studio“ auch nach dem Workshop immer verfügbar in der Hosentasche dabei. iOS Apps für iPhone/iPod/iPad haben wir im ersten Artikel zu dem Thema behandelt. In diesem Teil zwei geht es um Apps für die Android Plattform. Und hier läuft einiges schlechter und anderes besser als auf den Apple Produkten.

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Mobiles Lernen drinnen und draußen – online und offline – mit QR-Codes

QR-Codes in der Medienpädagogik

„QR_HOBO_CODE example“ von Golan Levin @ flickr.com (cc by)

Kleine viereckige Kästchen, zweidimensional und meist in schwarz/weiß gehalten: Das sind QR-Codes. Die Kurzform von Quick Response, die durch Einscannen mit einer Kamera eine schnelle Antwort versprechen. Diese Form der Codes wurden schon in den 90er Jahren für die Autoindustrie entwickelt, um Teile für die Fertigung schneller identifizieren zu können.

Heute ist es tatsächlich überraschend, was sich im Alltag hinter den Codes verbirgt und wo sie zu finden sind. Besonders auf Printmedien wie Zeitungen, Plakate, Covern, Verpackungen, Flyern und Veranstaltungshinweisen sind sie zu finden. Inzwischen blenden auch Fernsehsender Codes im Untertitel ein und geben weiterführende Informationen an die Zuschauer weiter. ?Problematische Aspekte von QR-Codes können Umleitungen auf Webseiten sein, die zu nicht jugendfreien Webseiten oder Schadsoftware führen. Es ist wichtig, nur Codes einzuscannen, deren Urheber bekannt sind und zusätzlich für Schutzprogramme (z.B. Zoner AntiVirus) auf dem Gerät zu sorgen.

QR-Codes sind inzwischen den meisten Kindern und Jugendlichen bekannt. Sie wissen wie ein solcher Code einzuscannen ist, jedoch oftmals nicht, dass sie diese QR-Codes auch selber herstellen und für eigene Zwecke nutzen können.?Im Folgenden gibt es eine Sammlung von Lernszenarien, in denen Interessierte QR-Codes erstellen und nutzen. Dabei ist die Anwendung für verschiedene Lern- und Projektformen offen und PädagogInnen können sie für schulisches Lernen und informelle Aneignungsprozesse in der medienpädagogischen Projektarbeit nutzen. Den ganzen Beitrag lesen

Videotanzperformance

"Videotanzperformance in der Medienpädagogik" Für ein Step up Projekt ist im Vorfeld wichtig, dass eine Kurzvorstellung des Projekts stattfindet, um die Erwartungen zu klären. Videotanz ist kein abgefilmter Tanz und die Jugendlichen sollten bereit sein, sich auf etwas Neues einzulassen. Es sind keine Vorkenntnisse im Bereich Tanz oder Medien nötig, aber Spaß am Tanzen und daran, Medien zu gestalten!

Die Jugendlichen experimentieren unter dem Motto „Step up and get the key, because it´s me“ vor der Kamera. Sie gestalten Livetänze und produzieren Experimentalclips zum abstrakten Thema Schlüsselkompetenzen. Das Projektteam aus Medien- und Tanzpädagoginnen und -pädagogen unterstützt sie bei der Suche nach ihren Stärken und verdeutlicht, wie und welche Schlüsselkompetenzen für ihre berufliche Zukunft von Nöten sind. Am ersten Projekttag lernen die Jugendlichen Prinzipien des kreativen Tanzes kennen, erfahren sich als Team und kreieren kurze Choreografien, etwa die Silben ihres Namen als Bewegungen. Tempo, Raumwege, Raumebenen und Bewegungsformen werden erlebt und ausprobiert. Der Fokus liegt auf dem Ausdruck der Einzelnen. Teamspiele legen Grundlagen für eine gute Gruppenatmosphäre. Den ganzen Beitrag lesen

Hip-Hop-Song aus Stadtteil-Geräuschen

"Lokalbeats in der Medienpädagogik"Ziel des Projekts ist es, den beteiligten Jugendlichen auf spielerische und intuitive Weise den Umgang mit mobilem Kommunikationsgeräten und mit selbstproduzierten Sounds, Fotos und Videos näher zu bringen.

Konkret soll unter fachlicher Anleitung und unter Zuhilfenahme von Smartphones, Aufnahmegeräten sowie einfacher, intuitiver Musikhard- und software der eigene Stadtteil ‚vertont‘ werden, sprich einzelne für den Stadtteil spezifische Sounds zu Beats und Geräuschkollagen verarbeitet werden. Zu diesen musikalischen Grundgerüsten werden in Form einer Textwerkstatt Lyrics verfasst, die sich auch mit dem Leben im Stadtteil befassen. Diese Lyrics werden zum Abschluss auf die aus den Umgebungssounds gewonnen Loops und Beats gerappt und gesungen, somit ergibt sich ein fertiger Song, ein Sound aus dem Stadtteil und für den Stadtteil. Den ganzen Beitrag lesen

Erzwungene Perspektive

Erzwungene Perspektive in der Medienpädagogik„Objects in the Photo may appear bigger than they are” könnte man in Anlehnung an amerikanische Autorückspiegel das Prinzip von ‚Erzwungener Pespektive‘ (engl. ‚forced perspective‘) zusammenfas- sen: Aufgrund der fehlenden räumlichen Tiefe in Foto und Video lassen sich unterschiedlich große Objekte durch geschickte Platzierung im Bild kombinieren.

Die Ergebnisse können nicht nur lustig oder faszinierend sein wie der festgehaltene Turm von Pisa oder eine untergehende Sonne auf der Hand, sondern vor allem am Ende einer spannenden medienpädagogische Einheit stehen. Je nach Dauer können dann sogar Fotos in Webgalerien (Facebook, Dropbox, Flickr oä.) oder als kleine Print-Ausstellung entstehen (Farblaserdrucker ideal). Den ganzen Beitrag lesen

QR-Code Rallye

CC BY-ND tupalo.de . flickr

Der Einsatz von QR-Codes mit internetfähigen Handys bietet komplexe Möglichkeiten zur Gestaltung mobiler Lernszenarien. Dabei bilden ein WordPress-Blog, ein E-Mail-Konto sowie zielgruppenspezifische Fragestellungen die Grundlagen einer QR-Code-Rallye.
Organisation und Durchführung

QR-Code-Rallyes können je nach Route, Thema, zeitlichem Rahmen sowie der Zielgruppe spezifisch geplant werden. Am Anfang sollte definiert werden, welcher Bildungsinhalt vermittelt werden soll und welche Medien dazu ihren Einsatz finden können. Anhand der Inhalte können passende Orte gesucht und recherchiert werden. Von besonderem Interesse sind im urbanen Raum vor allem Wirkungsstätten bekannter Persönlichkeiten, Sehenswürdigkeiten oder historisch oder themenspezifisch relevante Orte. In der Natur, sind es überwiegend natürliche Wegmarken und geografische Besonderheiten, die zu einer Route verbunden werden können. Empfehlenswert ist, Teilnehmende bereits in die Planung der Bildungsroute mit einzubeziehen.

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Augmented Reality

Im Handyprojekt Surfing the Streets geht es darum, Ortungsfunktionen von Smartphones spielerisch zu erproben und ortsbezogene Webdienste kennenzulernen. Mit Fotoapparat und Videokamera werden bei thematischen Exkursionen Materialien gesammelt und Webseiten und Weblogbeiträge über die besuchten Orte gestaltet. Die Jugendlichen erstellen daraus mit der Augmented Reality App Layar eine Handyrallye, die mit dem Smartphone spielbar ist.

Augmented Reality Anwendungen auf Smartphones und Tablets machen ein neues Erleben des Raumes möglich. Über das Livevideobild der Handykamera werden digitale Texte und Bilder der Umgebung überblendet. Bisher haben diese Daten vorwiegend Informationscharakter, durch die Möglichkeit auch Filme und 3D-Objekte einzubinden, sind genauso auch künstlerische Anwendungen möglich.

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Selbstdarstellung auf Online-Landkarten

Vor dem Aufsuchen der Treffpunkte und Aufenthaltsorte Jugendlicher ist es sinnvoll, sich mit Irfanview, Audacity, Ejay/Music Maker, Animoto, YouTube, Google Maps auseinanderzusetzen und mit den Programmen zu experimentieren. Irfanview, Audacity, Ejay und Animoto sind intuitiv erlernbare Programme, für den Einsatz innerhalb medienpädagogischer Projekte sind keine umfangreichen Schulungen notwendig.

Irfanview (Bildbearbeitungsprogramm) sowie Audacity (Tonschnittprogramm) können aus dem Internet heruntergeladen werden. Beide Softwareprodukte ermöglichen grundlegende Arbeitsschritte wie das Verkleinern eines Bildes oder das Zuschneiden einer mp3-Datei.

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Mobile Gaming

Mobile Gaming in der MedienpädagogikIm Folgenden wird ein erweitertes Konzept eines mobilen Spiels beschrieben, das Anleihen im Geocaching hat, aber wesentlich multimedialer und interaktiver arbeitet und sich dabei für viele Themen und Zielgruppen anpassen lässt.

Vorbereitung:

An erster Stelle stehen Thema und Ziele des Angebots.

Die Vorbereitung auf das ortsbasierte Angebot kann zu einem großen Teil vom dienstlichen PC erfolgen. Die ausgewählten Orte werden recherchiert, festgelegt und das Spielfeld wird definiert. Dies kann per Recherche in Wikipedia geschehen, die Orte selbst können per google maps/earth und, inzwischen sehr komfortabel, auch per google StreetView erforscht werden. Per Wikipedia und weiteren Quellen werden Fakten zu den Orten zusammen getragen, die vermittelt werden sollen. Den ganzen Beitrag lesen

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