Die Medienpädagogik in Schulen auf dem Radar haben – wie kann das gehen?
Screenshot: https://www.medienradar.de/
Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen verändert sich nach wie vor mit und durch mediale Einflüsse enorm und ist durch sie geprägt. Dabei ist es nicht immer leicht zu wissen, welche Trends gerade kursieren, welche Formate die Heranwachsenden besonders nutzen und wie all das aus Pädagog*innensicht einzuordnen ist. Deshalb ist es gerade in der Bildungs- und Jugendarbeit wichtig, Anlaufstellen zu kennen, die aktuelle Informationen und Materialien für die Lehre bereitstellen und um sich darüber hinaus über die Trends und Diskurse in verschiedenen Medienangeboten belesen zu können.
#mppb21 – Ein Gruß aus dem Maschinenraum mit ersten Einblicken…
Erste Einblicke in digitale Zuhause des Praxiscamps: https://barcamps.eu/mppb21/
Wir arbeiten fleißig an den Vorbereitungen des diesjährigen Praxiscamps und weil wir uns schon so sehr freuen, gibt es einen Gruß aus dem Maschinenraum.
Und wir versorgen euch mit ersten Einblicken in unser digitales Zuhause und weiteren Infos: https://barcamps.eu/mppb21/
Das Praxiscamp des Medienpädagogik Praxisblogs 2021 findet vom 09.09 bis 10.09.2021 (hoffentlich) in Fulda statt.
Euer #mppb21-Team
Das Digitalcourage-Bildungspaket
Grafik von Digitalcourage, Dennis Blomeyer, CC-BY 4.0
Die Bedeutung digitaler Bildung wurde in Deutschland lange unterschätzt, entsprechende Infrastrukturen und Materialien sind daher nur eingeschränkt vorhanden. Der Corona-Schock hat allen Akteur*innen aus Schulen, außerschulischer Bildung und Medienpädagogik die Bedeutung digitaler Strukturen verdeutlicht. Hektisch wurde auf improvisierte Online-Angebote zurückgegriffen, anstatt Wert auf nachhaltige und datenschutzkonforme Bildungsstrukturen zu legen. An dieser Stelle setzt das Digitalcourage-Bildungspaket an.
Was soll dieser ganze Internetquatsch?
Der Blick zur Uhr an der Wand, ein regelmäßiges Ticken und stetiges Abwarten, dass der Zeiger doch endlich wieder ein Stück vorspringt. Wer hat nicht schon einmal im Seminar oder Unterricht die Sekunden gezählt, weil man es gar nicht erwarten konnte, endlich nach Hause zu können. Man gibt sich als Lehrender größte Mühe, aber keiner schenkt dem Thema noch Aufmerksamkeit. Manche schalten einfach mittendrin ab. Und wer kennt es denn nicht aus Workshops: das sogenannte Mittagstief.
Genau in solchen Situationen wird es Zeit, als Lehrperson oder Seminarleiter*in einzugreifen und für eine kleine Abwechslung zu sorgen, um Motivation und Konzentration der Lernenden wiederherzustellen. Die Website Internetquatsch von Nele Hirsch präsentiert praktische, medienpädagogische Möglichkeiten für Lehrende, in der Online- oder Präsenzlehre mal etwas Neues im Unterricht oder Workshop auszuprobieren. Einfach mal ein bisschen Quatsch machen und für eine kurze Abwechslung im eigenen Seminar sorgen.
PeerTube als YouTube Ersatz
Screenshot https://peertube.fr (nicht unter freier Lizenz)
Was ist PeerTube?
PeerTube ist eine Video-Instanz, die von der französischen Open-Source-NGO Framasoft entwickelt wurde. PeerTube ist von den Funktionen her YouTube ähnlich, bietet aber die Möglichkeit, die Peer-to-Peer Technologie zu benutzen. Manche Möglichkeiten von YouTube (Streaming, Monetarisierung) werden überlegt, sind aber noch nicht umgesetzt.
Politische Bildung und Medienkompetenz auf politische-medienkompetenz.de
www.politische-medienkompetenz.de – Screenshot der Startseite, nicht unter freier Lizenz
Politische Bildung und Medienbildung sind zwei Disziplinen, die sich gegenseitig nähren und miteinander, auch in der praktischen Arbeit, in direktem Zusammenhang stehen (können). Mit der Plattform politische-medienkompetenz.de gibt es nun ein Angebot, das beide Disziplinen noch enger zusammenbringt.
Meet – join – connect!
Digitale Tools für die Jugendarbeit
Grafik von IJAB e.V., CC BY 4.0-Lizenz
Die Erkenntnis, dass digitale Tools einen Mehrwert für die alltägliche Arbeit liefern können, dürfte sich spätestens in Lockdown-Zeiten auch bei den letzten Zweiflern durchgesetzt haben. In der außerschulischen Jugendarbeit und der Medienpädagogik ist der Einsatz von Online-Anwendungen bereits seit Jahren weit verbreitet. Auf dieser Grundlage präsentiert eine neue Broschüre zahlreiche Prasixberichte und Erfahrungswerte und liefert einen fundierten, umfangreichen Überblick über hilfreiche Online-Tools.
Missionen für die Nachhaltigkeit – Das Logbuch der DIGITALWERKSTATT Karlsruhe
Logbuch und AR-APP - Foto: Hannafaktur
Seit 2014 beschäftigt sich die DIGITALWERKSTATT Karlsruhe mit dem „Dekonstruieren“ als pädagogische Praxis. Sie schraubt auf und forscht mit Gruppen an nicht mehr benötigten Geräten. Im medienpädagogsichen Kontext spielen wegen der vielen Bauteile und Rohstoffe wie Gold und Platinen, die im Workshop freigelegt werden, vor allem die Wow-Effekte des Öffnens, aber auch des Staunens eine Rolle. Dadurch wurde der Fokus auf Recycling, Upcycling und nachhaltige Gerätenutzung und den Workshops gelegt.
Im Gespräch über Maker-Kultur und medienpädagogisches Making
Based on Photo by Spencer (https://unsplash.com/@spen) on Unsplash (https://unsplash.com) (zugeschnitten)
Pädagogisches Making ist ein noch recht junger Ansatz im Repertoire der Medienpädagogik. Doch sein Potential für eine praktisch-aktive und umfangreiche Medienpädagogik scheint unbestritten. In einem Gespräch zwischen einer jungen Wissenschaftlerin (CB), die sich in ihrer Abschlussarbeit mit dem Phänomen der Maker-Kultur beschäftigt hat und einem Akteur der Maker-Kultur im medienpädagogischen Kontext (MB), geht es um die Fragen, was Maker-Kultur ist und inwiefern Maker-Kultur und Medienpädagogik ineinander greifen (können).
