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Wie meinen?

Zitate zu Computerspielen in der Medienpädagogik

"speech bubble" von Alice Bartlett auf flickr.com

Auch wenn GamerInnen eine nicht mehr ganz so steife Brise ins Gesicht weht, ist die Auseinandersetzung um den Umgang mit Computerspielen weiterhin ein gesellschaftliches Thema und damit auch eins für die Medienpädagogik. Wer sich in diese Diskussion begibt, ist glücklich über Daten, Fakten – und Positionen.

Aussagen von PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und anderen AkteurInnen sowie wichtige Ereignisse stellt Matthias Dittmayer schon seit Anfang des Jahres in einer grandiosen Zitatedatenbank zur Verfügung, die allerdings zunächst nur mit einem gesonderten Programm abzufragen war (und damit bspw. nicht unter OSX). Seit ein paar Monaten nun gibt es auch eine Onlineversion, die einfach in jedem Browser aufgerufen werden kann. Nun steht dem erfolgreichen Argumentieren nichts mehr im Wege.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 27.09.2010
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Die Medien und Computerspiele: 2. Teil

playmobil_csEnde 2007 stellte Matthias Dittmayer ein Video online, das sich mit der Darstellung von Computerspielen, insbesondere Ego-Shooter, in der öffentlichen Diskussion beschäftigt (wir berichteten am 30. November 2007).

Leider hat sich dahingehend noch nicht viel geändert, weshalb es nun ein aktualisiertes Video gibt. Es ist ebenso sorgfältig recherchiert und gut belegt wie der erste Beitrag, enthält zudem aber am Anfang des Videos eine kleine Klärung der Frage, was Ego-Shooter eigentlich sind. Diese hat er sehr schön eingebettet in eine tendenziell vom geschriebenen Wort inspirierten Szene aus dem kindlichen Gewaltalltag – für MedienpädagogInnenen eine Erleichterung, da sie doch sicherlich die eine oder andere Diskussion abzukürzen vermag.

P.S.: Wird Karl May heute noch gelesen?!

Mario von Wantoch-Rekowski Kurzbio
Mario von Wantoch-Rekowski zog es von Berlin nach Rheinland-Pfalz und er arbeitet hauptberuflich beim Landesfilmdienst RLP e.V.. Er studierte Medienkommunikation und kam über seine Studienschwerpunkte Medienpsychologie und -ethik zur Medienpädagogik. Neben seiner praktischen Arbeit versucht er sich auch immer wieder an neuen medialen Entwicklungen und deren möglichen medienpädagogischen Nutzen. Seine Schwerpunkte im Blog sind Medienpsychologie, Jugendschutz und (freie) Spiele.
Verfasst am 11.05.2009
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Die Medien und Computerspiele

Matthias Dittmayer hat ein sehr gutes und sorgfältig recherchiertes Video produziert, das sich kritisch mit der Medienberichterstattung zu Computerspielen auseinandersetzt. Der 21jährige zeigt nicht nur Schlampereien der JournalistInnen auf, sondern auch handfeste Manipulationen. Meiner Meinung nach ein sehr gutes Produkt, das sich bspw. auch für die Medienpädagogik anbietet, um die teilweise tendenziöse Berichterstattung aufzuzeigen und die ‚liberalere‘ medienpädagogische Strömung zu stärken.

Matthias bietet übrigens auf seiner Website noch weitergehende Informationen an; zu seiner Person hat die Jugendpresse bei jetzt.de ein Interview entdeckt.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 30.11.2007
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