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Mobile Apps für das Interview unterwegs…
Es dürfte sich ja mittlerweile herumgesprochen haben, dass Smartphones nicht nur zum Telefonieren erfunden wurden. Vor allem im medienpädagogischen Alltag erschliessen sich immer wieder neue Anwendungsgebiete und Einsatzmöglichkeiten. In diesem Artikel möchte ich Ihnen gerne einige Apps für iOS und Android vorstellen, die sich hervorragend für das Interview zwischendurch oder für die Aufnahme von Podcasts eignen.
Threema – die sichere Whatsapp Alternative
Im Prinzip ist Whatsapp eine super Sache… Der Messenger wird installiert und erkennt automatisch anhand meiner Kontakte, wer die App ebenfalls nutzt. Mit diesen Personen kann ich dann problemlos Nachrichten wie eine SMS verschicken, nur eben kostenlos über die Datenverbindung. Wäre da nicht die Sache mit dem Datenschutz… Leider wird bei Whatsapp nichts verschlüsselt, auch werden die Kontaktdaten von Nicht-Nutzern aus dem privaten Telefonbuch gescannt und auf dem Server der Betreiber gespeichert…
Nun ist mit Threema ein neuer Messenger für iOS und Android aus der Schweiz aufgetaucht, der genau das verspricht, was viele von uns gesucht haben. Datenschutz und Privatsphäre. Die Nachrichten werden mit einer 256 Bit Verschlüsselung übertragen. Ein öffentlicher und ein privater Schlüssel sorgen dafür, dass noch nicht einmal der Betreiber Einblick in die Daten erhält.
Documents – kostenlose Goodreader Alternative für iOS
Wer sein iPhone oder iPad als Bestandteil eines mobilen Büros benutzt, kennt die Problematik der Dateiverwaltung. Es gibt eben keinen zentralen „Explorer“, in dem alle Dateien zu finden und zu verwalten sind. Aber es gibt ein paar gute Apps, die solche und noch andere sinnvolle Aufgaben übernehmen. In diesem Zusammenhang habe ich bereits vor langer Zeit meine must-have App „Goodreader“ vorgestellt.
Mit Documents von Readdle ist nun vor einiger Zeit eine kostenlose Alternative hierzu erschienen. Neben dem Dateisystem auf einem iOS Gerät bietet Documents u.a. Verbindungsmöglichkeiten zu bekannten Cloud-Diensten, wie z.B. Google Drive, Sugarsync, Dropbox etc. Aber auch FTP, SFTP und WebDAV-Server werden unterstützt.
Weitere tolle Möglichkeiten bietet Documents z.B. beim Lesen und Bearbeiten von PDF Dateien. Genau wie beim Goodreader können Markierungen und Anmerkungen eingefügt und versendet werden. Ein Zugriff auf die iPad und iPhone-Fotos ist ebenfalls möglich. So wäre mensch z.B. in der Lage, im Rahmen eines medienpädagogischen Angebotes, ein mit iMovie erstelltes Filmprojekt (Filme werden unter Fotos abgespeichert) auf einem NAS oder einem Cloud-Server zu speichern. Wer also noch ein gutes und kostenloses Dateiverwaltungs-App sucht, sollte hier zuschlagen…
Über den Google Reader und meine Suche nach Alternativen
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Einige von Ihnen haben ja bestimmt schon mitbekommen, dass Google zum Juli hin seinen sehr beliebten RSS Reader einstellt. Zur Zeit funktionieren noch die Apps und Feed-Reader, erreichbar über google.de ist er bereits jetzt schon nicht mehr. Dieser Schritt von Google hat im Netz für einen großen Aufschrei gesorgt, viele Blogs haben darüber berichtet. Auch mich persönlich betrifft dieser Schritt, da ich den Feed Reader sehr intensiv genutzt habe und nun, nach ein paar Tagen des Nachdenkens muss ich laut in die Welt hinaus rufen: DANKE Google!
Videopodcast: gemeinsames Musizieren mit Garageband auf iOS Geräten
Es war schon immer ein Wunsch von mir, iOS Geräte kreativ in der medienpädagogischen Arbeit einzusetzen. Besonders hat es mir in diesem Zusammenhang die App Garageband angetan, über die ich schon einmal berichtet hatte.
Inspiriert vom Berliner DigiEnsemble, die auf einem sehr hohen Niveau mit mobilen Geräten musizieren, habe ich mir die Frage gestellt, wie ich mit dem iPad vor allem musikalische Anfänger erreichen kann und wie ein gemeinsames Musikprojekt dazu aussehen könnte. Ich hatte dann auch noch das Glück, dass aus dieser Idee ein berufliches Projekt wurde – Der Grundstein für rhythm.iOS war gelegt.
Nach Monaten der Planung und nach einer langen aber erfolgreichen Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten, fand nun endlich mit einigen Mitarbeitern der erste Praxisworkshop statt, an dem wir ausprobieren wollte, was man mit Garageband machen kann und was nicht. In diesem Zusammenhang ist die Idee für dieses Video entstanden, damit interessierte Nachahmungstäter nicht bei Null anfangen müssen, sondern direkt vor Augen haben, welches Potential in der App steckt. Viel Spass damit…
Bereits im Vorfeld entstand auch die Diskussion, warum denn ausgerechnet Apple Geräte für dieses Projekt verwendet wurden und keine mit dem freieren System Android von Google. In einem früheren Artikel hatten wir uns bereits mit dem Thema „Musik selber machen mit Android Apps“ beschäftigt. Es gibt zwar Apps zum Musizieren, aber zumindest meines Wissens nach keine Alternative für Einsteiger zu Garageband mit dem gleichen oder einem annähernd ähnlichen Funktionsumfang. Aber gerne lasse ich mich da eines Besseren belehren…
Rockapp – die Homezone zum Mitnehmen
Homezone – Der Begriff für einen bestimmten Bereich, in dem ich über eine Festnetznummer auf meinem Handy erreichbar bin. Bislang gibt es nur einen Anbieter im E-Netz, der eine bundesweite Homezone anbietet, ansonsten beträgt der Umkreis in der Regel einige wenige Kilometer um eine festgelegte Adresse herum.
An dieser Stelle ist die kostenlose App Rockapp für iOS und Android zu erwähnen. Nach einer kurzen Anmeldung erhält man eine Festnetznummer aus dem eigenen Ortsbereich. Unter dieser Nummer ist man dann bundesweit auf seinem Handy erreichbar. Das gibt es schon? Richtig, aber Rockapp ist meiner Meinung nach wegen folgender Punkte einen Blick wert:
Kein VOIP
In der Regel funktionieren ähnliche Dienste per Voice Over IP, also über das Datennetz. Das zerrt natürlich am Volumen und macht Gespräche in einer Region mit einer schlechten Netzabdeckung fast unmöglich.
Rockapp funktioniert wie folgt: Der Anrufer wählt die Festnetznummer und wird in eine Warteschleife geschickt. Im gleichen Moment informiert die App über den eingehenden Anruf. Soll dieser angenommen werden, wählt die App ebenfalls eine Festnetznummer und das Gespräch kommt ähnlich wie bei einer Telefonkonferenz zusammen.
Datenschutz
Rockapp ist mir recht positiv im Bereich Datenschutz aufgefallen. Natürlich, wer in Deutschland eine Festnetznummer haben will, muss Name und Adresse angeben – aber das ist überall so. Ansonsten werden keine weitere Daten erhoben. Auch ist für die Nutzung der App kein Zugriff auf das Adressbuch erforderlich.
Auf die Frage, warum keine anderen Rockapp Nutzer im Adressbuch sichtbar sind, antwortet der Betreiber in den FAQ: „… Allerdings steht hier eich großer Aspekt im Vordergrund und dieser ist der Datenschutz. Wir wollen hier eine Lösung bieten die deinen und den Ansprüchen des Datenschutzes gerecht werden. Wir planen nur einen HASH wert der Rufnummer zu übertragen mit der wir testen können ob deine Freunde schon bei rockapp sind selbst die Nummer aber nicht sehen. Aus deiner nummer wird dann z.B.: folgendes 68ac906495480a3404beee …“
Die Qualität der Gespräche ist meiner Meinung nach sehr gut, allerdings müssen Sie folgendes beachten:
Die Kosten
Jedesmal, wenn Sie einen Anruf annehmen, wählt sich Rockapp über eine Festnetznummer in den Gesprächsraum ein. Das bedeutet, dass bei jedem Gespräch die Kosten eines Festnetztelefonates anfallen. Sollten Sie über eine Festnetzflatrate verfügen, ist das gar kein Problem, dann entstehen auch keine Kosten. Verfügen Sie und der Anrufer über eine Festnetzflatrate, können Sie kostenlos miteinander telefonieren, egal wo Sie sich im Bundesgebiet aufhalten.
So eine Homezone ist z.B. sehr interessant für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendarbeit, die sehr viel in einem Stadtgebiet unterwegs sind. Festnetzflats sind weiter verbreitet und vor allem günstiger als Flatrates in Mobilfunknetze. Auch Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer, wie sie in der Medienpädagogik oft zu finden sind, können von so einem Angebot profitieren.
Wer also viel unterwegs ist und Wert auf den Service einer guten und günstigen telefonischen Erreichbarkeit legt, wird hier seinen Nutzen finden.
Praxisbericht: OwnCloud im Arbeitsalltag
Im letzten Jahr habe ich das erste Mal von OwnCloud berichtet. Hierbei handelt es sich um eine kostenlose Möglichkeit, ein eigenes Cloud-System entweder auf einem Netzwerkspeicher oder einem Webspace zu installieren. Zum damaligen Zeitpunkt befand sich OwnCloud noch in der Beta-Phase und lief noch nicht ganz rund. Mal gab es Darstellungsprobleme im Backend oder es sind einfach Dateien verschwunden.
Mittlerweile habe ich seit einigen Monaten erst Version 4.5.3 und jetzt 4.5.4 im Einsatz, sowohl in einer dienstlichen Testumgebung in meinem Büro als auch in meinem privaten Umfeld. Die Installation von OwnCloud ist denkbar einfach – die Anwendungsmöglichkeiten sehr vielfältig. Aus diesem Grund erfolgt an dieser Stelle in kleiner Zwischenbericht, was alles funktioniert und wofür ich OwnCloud einsetze…
Augmented Reality Game Design mit Jugendlichen

Seit vielen Jahren arbeite ich nun schon im Bereich des mobilen Spielens und Lernens, doch erst jetzt ist ein kleiner Traum wahr geworden: Endlich lassen sich auch narrative Spielideen in realer Umgebung gut umsetzen. Dabei hilft tripventure, eine mobile gaming Plattform, die die Technologie Augmented Reality mit den guten alten Point’n’Click Adventures zusammen bringt. So lassen sich in der realen Welt Spiele umsetzen, bei denen man an realen Orten virtuellen Figuren begegnen kann und durch Dialoge, Rätsel und überraschende Events dem Spielziel näher kommt. Die im August veröffentlichte kostenlose App (Android und iOS) hält (häufig kostenpflichtige) ortsbezogene Spiele bereit. Diese können mit dem „tripeditor“ browserbasiert selbst erstellt werden – kostenpflichtig für den Ersteller, wenn man das Spiel kostenlos anbieten möchte bis kostenlos, wenn man das Spiel kostenpflichtig anbietet und die Einnahmen mit dem Betreiber teilt.
Wie ein solcher Workshop in der Medienpädagogik aussehen kann, das beschreibe ich in diesem Beitrag. Den ganzen Beitrag lesen
Apps zum Musik selber machen
Ca. ein Viertel der BesucherInnen des Jugendzentrums in dem ich arbeite (Freizeitstätte KistE) haben iPhones oder iPod Touches, mehr als ein Viertel haben Android Phones. Genutzt werden diese aber oft nur zum Telefonieren, Spielen und Musik hören. Was für eierlegende Wollmilchsäue sie eigentlich in der Tasche mit sich herumtragen, ist den Kids meist nicht bekannt.
Das Musikstudio in unserem Jugendzentrum (Komplettkosten ca. 5000 Euro) hat eine hohe Anziehungskraft für viele unserer von Hip Hop begeisterten BesucherInnen. Mit kostenlosen oder günstigen Apps kann man aber auch mit Smartphones recht professionell Musik machen. Wobei es viel mehr gute Musik Apps für iOS als für Android gibt. Hintergrund ist die zu hohe Latenz (Verzögerung) bei Android die sich aber bessern soll.
Daher im Folgenden Tipps für iOS Geräte mit einem Focus auf Einsatz in der (Medien)Pädagogik: Den ganzen Beitrag lesen
Screenrecorder für iOS
Bislang konnten iOS Bildschirmvideos lediglich mit einem Jailbreak aufgenommen werden. Ende letzter Woche ist jedoch erstmals eine App erschienen, die solche Videos für jedermann möglich macht. Display Recorder kostet 1,59 EUR, und steht im App Store für iPhone und iPad zum Download bereit. In einem ersten Test funktionierte die App einwandfrei. Mit einem Klick startet die Aufnahme des Bildschirmvideos, kombiniert mit Audio über das interne Micofon.
Da Tablets immer mehr Einzug in den Bildungsbereich bekommen denke ich, dass die Möglichkeit, mit einem iPad Bildschirmvideos und Videotutorials aufzunehmen, von vielen Menschen dankend angenommen wird. Viel Spass bei der Aufnahme…
