Thema Computerspiele »
Gewalt und ihre Wirkung
„Gewaltdarstellungen haben Einfluss auf jeden, die Wirkung von Spielen ist aber noch nicht umfassend geklärt.“ – hört sich vernünftig und fundiert an und ist eine Aussage eines Psychologen von der Uni Landau. Macnews hat ihn im Rahmen einer Podcast-Folge zum Thema Mediengewalt interviewt und will damit auch mit „Mythen“ zum Thema Gewalt aufräumen. Reinhören.
Game based Learning
Martin Hofmann vom Bodensee edublog hat eine gute Linksammlung zum Thema Game based Learning zusammengestellt. Dort findet sich unter anderem der Hinweis auf eine Online-Ringvorlesung zum Thema – und ein Buch über die positiven kognitiven Effekte von Computerspielen. Darauf hab ich gewartet…
Broschüre zu virtuellen Identitäten
Die Initiative „Schulen ins Internet“, die schweizerische Variante von Schulen ans Netz, gibt den so genannten SchoolNetGuide heraus. Die 10. Ausgabe der Reihe stellt Chancen und Risiken virtueller Identitäten dar. Die Broschüre richtet sich vor allem an Eltern und zeigt, was die Online-Welt so faszinierend macht für Jugendliche. Außerdem werden Tipps gegeben, wie Kinder und Jugendliche unterstützt werden können im sicheren Umgang mit den grenzenlosen Angeboten im Internet. Eine praktische Publikation.
Studie zu ComputerspielerInnen
Eine Studie der Uni Frankfurt, die jüngst vorgestellt wurde, beschäftigt sich mit OnlinespielerInnen. Ein interessantes Ergebnis dabei: Jugendschutz durch Gesetze und Verkaufsverbote sind keine effektiven Mittel, um Jugendliche vor den Gefahren von Computerspielen zu schützen. Für viele PädagogInnen ist das nichts neues, für mancheN PolitikerIn schon…
Soziologische Untersuchung zu ComputerspielerInnen
JedeR zweite jugendliche OnlinespielerIn spielt im Internet in einer festen Spielergruppe, das gemeinschaftliche Spielerlebnis steht für die OnlinespielerInnen im Vordergrund. Diese nicht unbedingt trivialen Ergebnisse hat eine Studie mit jugendlichen SpielerInnen bei der Games Convention in Leipzig ergeben.
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Killerspiele-Killer
So genannte „Killerspiele“ sind das aktuelle Feld, auf dem manche PolitikerInnen sich aufschwingen möchten, Kinder und Jugendliche durch zentralistische Gesetzgebung zu „schützen“ – ob das überhaupt gelingen kann und ob es sinnvoll ist sei dahingestellt. Auf dem Weg zu diesem Ziel sind keine Begründungen zu schwach und so sind jeder Vernunft und wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Trotz weitgehend monokausalistische Zusammenhänge zu hören mit nur einer Konsequenz: Mehr Staat, weniger Verantwortung.
Schön, wenn es trotzdem differenzierte Betrachtungen der Materie gibt. Aktuell sind zwei wissenschaftliche Untersuchungen nachzulesen, einmal von der TU Berlin zum Thema „Aggressive Jungen und gewalthaltlige Computerspiele“, zum Anderen (als Podcast) vom Institut für Kriminalwissenschaften in Münster zum Thema „Gewaltmedien und Jugendkriminalität“. Auch ein Buch erscheint gerade.
Die HauptakteurInnen der Mediendebatte selbst sind aber auch nicht untätig: Die USK setzt sich – immer wieder fundiert – gegen Vorwürfe von außen, meist von Prof. Pfeiffer zur Wehr. Und es gibt auch Seiten von engagierten SpielerInnen.
Bleibt zu hoffen, dass die vernünftigen Stimmen gehört werden.
Ratings von Computerspielen
Jugendschutz bei Computerspielen ist zur Zeit gerade in Deutschland hoch umstritten; hierzulande gibt es die bewährten Ratings/Empfehlungen von USK und dem Land NRW. Wie das in anderen Ländern aussieht, das hat medienpraxis.ch recherchiert und bietet darüber hinaus Links zu Datenbanken von
Pan European Game Information (PEGI): Alterseinstufungssystem für Computer- und Videospiele in 16 europäischen Ländern
Bundesstelle für Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen (BUPP) – Österreich: Päd. Positivbewertung von Computer- und Videospielen
Pong meets StopMotion
Eine geniale Idee, dazu grandiose Ausführung: Eine schweizerische KünstlerInnengruppe hat Computerspiele mit Hilfe von StopMotion-Tricks mit Menschen dargestellt. Super!
http://www.notsonoisy.com/gameover/
damit es nicht vergessen geht
… kommt hier der Link zur NRW-Seite zur päd. Beurteilung von Computerspielen: www.spieleratgeber-nrw.de
Grüsse,
Silke
