Thema Barcamps »

Mit Jugendbarcamps Beteiligungskultur stärken

ePartizipation und die MedienpädagogikBarcamps sind nicht nur ein Tagungs- bzw. (Un)Konferenzformat, das den TeilnehmerInnen Spaß macht, sondern sie auch zum Selbstgestalten animiert und zu TeilgeberInnen werden lässt. Diese Subjektorientierung teilen sie mit der außerschulischen Jugendbildung, weswegen es naheliegend ist, auch mit Jugendlichen (Jugend)Barcamps zu organisieren – und zu “machen”.

Daniel Seitz und ich beschreiben in einem Artikel im Buch “Partizipation und Engagement im Netz – Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik” an einem Beispiel, wie mit solchen Jugendbarcamps die Beteiligungs- und Lernkultur positiv beeinflusst werden kann. Die GMK hat nun auch diesen Artikel dankenswerterweise unter einer CC-Lizenz veröffentlicht, er kann hier als PDF heruntergeladen  und entsprechend der (CC BY-SA-)Lizenz weiterverbreitet werden.

Leitfaden für Jugend-Barcamps

Barcamps in Jugendarbeit und Medienpädagogik

Titel der Broschüre

BarCamps haben sich in den letzten Jahren zu einer partizipativen Alternative zur klassischen Tagung entwickelt. Das Veranstaltungsformat, das auf die Kompetenzen und das Engagement aller TeilnehmerInnen setzt und Hierarchien auflöst, ist somit gerade auch für die Jugend(medien)arbeit prädestiniert. Um AnbieterInnen in Jugendarbeit und Medienpädagogik zu unterstützen, eigene Jugend-Barcamps durchzuführen, hat youthpart nun einen Leitfaden für Jugend-BarCamps veröffentlicht – kostenlos unter freier Lizenz. Den ganzen Beitrag lesen

Let’s camp!

Barcamps in ePartizipation und MedienpädagogikBarcamps sind eine schöne Veranstaltungsform und Methode für hierarchiearme Bildungsprojekte, die, gerade im Zusammenhang mit (e)Partizipationsprojekten, immer häufiger auch für die Arbeit mit Jugendlichen genutzt wird. Knackpunkt bei solchen Projekten war bisher die Frage, welches Onlineangebot denn für Organisation, Kommunikation, Anmeldung und Dokumentation genutzt werden kann. Denn die meisten Angebote waren sperrig und/oder nicht kostenlos.

Hilfe naht nun mit dem Barcamp-Tool “Camper” von youthpart. Die Website ist quasi die eierlegende Wollmilchsau für Barcamps insbesondere mit Jugendlichen und bietet alles, was das CamperInnenherz begehrt: Präsentation des Camps, Anmeldemanagement, Sammlung von Sessionvorschlägen sowie ein automatisches Doku-Etherpad. Auch schon im aktuellen beta-Stadium wirkt das alles wohldurchdacht und ausgereift – von Profis für Profis. Beim Dialog Internet findet sich eine ausführliche Beschreibung.

Politische Bildung mit digitalen Medien

Politische Bildung mit digitalen Medien und MedienpädagogikNetz-B besteht aus drei Bausteinen, die verschiedene Arten von Plattformen für politisches Engagement Jugendlicher darstellen:

1. In dreitägigen Workshops wird erarbeitet, welche Möglichkeiten des politischen und insbesondere regionalen Engagements und der Mitgestaltung es durch digitale Medien (speziell das Internet) gibt. Die Jugendlichen führen eigene praktische Projekte durch, um das erworbene Wissen anzuwenden. Zu Beginn des Workshops wird in das Thema politische Beteiligung mit digitalen Medien eingeführt – so bekommen die Teilnehmenden einen Überblick über digitale Werkzeuge und Plattformen für ihr Engagement. Den ganzen Beitrag lesen

Jugendtagungen zu Computerspielen

"Jugendtagungen zu Computerspielen"Schulklassen und einzelne Jugendgruppen sind bei diesem Konzept zu Jugendtagungen eingeladen, um über die Spiele und das Spielen, ihre Motive und mögliche Spannungsfelder zu diskutieren. Sie erhalten dort auch Inputs von erwachsenen Expertinnen und Experten und präsentieren ihre eigenen Medienprodukte zum Thema Computerspiele, etwa Filme, Machinimas, Postkarten, Interviews oder eigene Games.

Das Thema Computerspiele ist in Politik und Gesellschaft viel diskutiert. Vor allem Sucht, Gefahren und Risiken werden hier thematisiert und Jugendliche alleine aufgrund ihrer Spielvorlieben verdächtig. Bei den Tagungen geht es deshalb darum, Jugendliche als Expertinnen und Experten für Computerspiele anzuerkennen und das Thema aus ihrer Sicht zu diskutieren. Für die Bereiche, in denen ihnen Expertenwissen fehlt, werden Erwachsene aus den Bereichen Gamedesign, Psychologie, Philosophie, Journalismus, Recht, Politik eingeladen, um Inputs zu geben. Neben den Jugendtagungen zählen auch vorbereitende Workshops, Fortbildungen und Elternabende zu den Aktivitäten. Den ganzen Beitrag lesen

Barcamps gemeinsam umfassendst dokumentieren

Dokumentation von Barcamps in der Medienpädagogik

"iPad 2 group test setup" von Arne Kuilman auf flickr.com (cc by-nc)

Barcamps und andere partizipative Veranstaltungsformate erfreuen sich auch in der Medienpädagogik immer größerer Beliebtheit. Zu deren Regeln gehört, dass die Anwesenden selbst für die Dokumentation sorgen sollen, etwa mit Etherpads oder Audio- und Videoaufzeichnungen.

Rund um die “Bensberger Gespräche” gab es eine für mich sehr spannende Weiterentwicklung: In einem zentralen Seminarblog wurden Tweets, Facebookkommentare, Videos, Flickr-Fotos und extra geschriebene Textbeiträge der TeilnehmerInnen gesammelt. Ich finde das einen sehr schönen Ansatz, denn so gibt es nicht nur eine zentrale Dokumentation der ansonsten sehr flüchtigen SocialWeb-Aktivitäten, sondern auch eine weitere Kommunikations- und Interaktionsebene der Anwesenden, die sich darüber hinaus auch die zentrale Website aneignen können.

Guido Brombach hat das Konzept und die Umsetzung dankenswerterweise dokumentiert. Sicher muss das an die je eigene Veranstaltung angepasst werden, ist aber eine hervorragende Grundlage.

Zusatzinfos

Pat-O-Meter

Monats-Archiv