Online-Kurs: Making mit Kindern – VR-Brille und DIY-Projektor – Teil 4/7
In der vierten Einheit des Online-Kurses „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ dreht es sich um den Bau von zwei Gadgets für das Smartphone: Die VR-Brille und einen DIY-Projektor.
| Um das geht’s | VR-Brille und DIY-Projektor |
| Zielsetzung | Es wird gebastelt, gezeigt wie VR-Brillen und DIY-Projektoren gemeinsam mit Kindern gut gelingen und v.a. wird einfach ausprobiert. Auch in dieser Folge geht es darum, es selbst auszuprobieren. |
| Einheit | Teil 4/7 des Online-Kurses |
| Der Kurs | Die siebenteilige Kurs „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ ist eine Einführung in unterschiedliche Making-Werkzeuge und -Aktivitäten für Kinder in der Schule und Freizeit. Der Kurs stellt dabei ausgewählte Werkzeuge der Making-Bewegung vor, gibt konkrete Beispiele für ihren Einsatz, nennt Herausforderungen und gibt Tipps für die Umsetzung. Der Kurs wendet sich dabei explizit an Einsteiger/innen, d.h. Personen, die selbst bisher noch keine Erfahrungen mit den Werkzeugen haben. Mehr zum Hintergrund am Ende des Beitrags. |
Datenschutz auf allen Ebenen
Ausschnitt aus der Publikation
Fast wöchentlich können wir hier neue Materialien für die Medienpädagogik zum Thema Sicherheit im Netz oder Datenschutz vorstellen. Aber nicht immer sind sie so umfangreich und durchdacht wie das Lehrer_innenhandout des Berufsverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands.
«Datenschutz geht zur Schule» (immerhin nicht «…macht Schule») enthält zahlreiche Informationen und pädagogisches Material (Arbeitsblätter und Unterrichtsszenarien) zu verschiedenen Aspekten des Datenschutzes. Sie beziehen sich auf acht Themenbereiche, die einen großen Teil der Thematik abdecken: Soziale Netzwerke, mobiles Internet, Recht am eigenen Bild, Cybermobbing, Passwortschutz, Gaming. Alle Materialien beziehen sich auf deutsches Recht, manche Methoden sind aber auch darüber hinaus nutzbar.
Insbesondere die Texte wirken zeitweise etwas sperrig, die Arbeitsblätter und Unterrichtsszenarien sind klassisch bis unterhaltsam. Ein Großteil der Materialien ist aus bestehenden Klicksafe-Publikationen zusammengestellt. Die Strukturiertheit, die Reichweite und die Vielfalt des Materials (292 Seiten!) sind aber fast einmalig.
Online-Kurs: Making mit Kindern – Einfacher Roboterbau und LEDs – Teil 3/7
In der dritten Einheit des Online-Kurses „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ dreht es sich um den einfachen Roboterbau und LEDs.
| Um das geht’s | Einfacher Roboterbau und LEDs |
| Zielsetzung | Einfache Übungen und Projekte zum Löten, Roboterbau und Arbeit mit LEDs für Kinder kennenlernen und selbst ausprobieren |
| Einheit | Teil 3/7 des Online-Kurses |
| Der Kurs | Die siebenteilige Kurs „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ ist eine Einführung in unterschiedliche Making-Werkzeuge und -Aktivitäten für Kinder in der Schule und Freizeit. Der Kurs stellt dabei ausgewählte Werkzeuge der Making-Bewegung vor, gibt konkrete Beispiele für ihren Einsatz, nennt Herausforderungen und gibt Tipps für die Umsetzung. Der Kurs wendet sich dabei explizit an Einsteiger/innen, d.h. Personen, die selbst bisher noch keine Erfahrungen mit den Werkzeugen haben. Mehr zum Hintergrund am Ende des Beitrags. |
Buchtrailer erstellen mit Schüler_innen
Die Herstellung eines Buchtrailers verbindet das Lesen eines Jugendbuches lustvoll mit den kreativen Möglichkeiten digitaler Medien. In 3-4er Gruppen wählen Schülerinnen und Schüler ein Buch aus, zu dem sie einen Buchtrailer produzieren wollen. Ziel des Trailers ist, andere zum Lesen dieses Buches zu „verführen“. Alle fertigen Trailer können im Anschluss auch gleich für die Leseanimation genutzt werden. Eine Zusammenarbeit mit der Bibliothek drängt sich daher auf, die dafür die benötigten Bücher zur Verfügung stellen könnte. Gedreht wird mit den eigenen Handys, die Filmbearbeitung erfolgt an den Schüler-PCs in der Schule. Ein Projekt, das über mehrere Wochen oder in einer Projektwoche gelingen kann und sogar wettbewerbsartig an einer ganzen Schule/Schulgemeinde etc. durchgeführt werden könnte. Den ganzen Beitrag lesen
Musikworkstation in Open Source
Screenshot ardour.org
Musik ist in der medienpädagogischen Arbeit eigentlich ein logisches Medium, ist es doch immer noch das meist genutzte Medium von Jugendlichen. Warum Musik am PC also nicht selber produzieren. Tools gibt es einige. Einen interessanten Ansatz findet sich bei ardour. Allerdings ist die OpenSource Workstation eher was für Leute, die richtig Musik produzieren wollen und können. Anfänger erschlägt die Oberfläche und die Möglichkeiten. Externe Soundkarten und Midischnittstellen sind einbindbar, eine professionelle Arbeit kann man damit machen.
Ardour gibt es für Linux, iOS X und Windows was schon mal bemerkenswert ist und wer kann, kann am Sourcecode mitschreiben. Forum und Community gibt es inklusive und natürlich YouTube Tutorials.
Wer also mal selber in die Musikproduktion einsteigen will und seine Gesangskünste oder Instrumentenfähigkeiten oder die seiner Jugendlichen aufnehmen will, der sollte sich Ardour mal anschauen. Er bekommt ein mächtiges Werkzeug, was aber auch Einarbeitung benötigt.
Online-Kurs: Making mit Kindern – Einfaches Programmieren: Scratch & Co. – Teil 2/7
In der zweiten Einheit des Online-Kurses „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ dreht es sich um das erste Programmieren – mit Scratch & Co.
| Um das geht’s | Einfaches Programmieren: Scratch & Co. |
| Zielsetzung | Programmierumgebung für Kinder kennenlernen und ausprobieren, erstes eigenes Programmieren |
| Einheit | Teil 2/7 des Online-Kurses |
| Der Kurs | Die siebenteilige Kurs „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ ist eine Einführung in unterschiedliche Making-Werkzeuge und -Aktivitäten für Kinder in der Schule und Freizeit. Der Kurs stellt dabei ausgewählte Werkzeuge der Making-Bewegung vor, gibt konkrete Beispiele für ihren Einsatz, nennt Herausforderungen und gibt Tipps für die Umsetzung. Der Kurs wendet sich dabei explizit an Einsteiger/innen, d.h. Personen, die selbst bisher noch keine Erfahrungen mit den Werkzeugen haben. Mehr zum Hintergrund am Ende des Beitrags. |
Choose Your Own Adventure Teil 2
Struktur des Twine-Spieles "Absturz im Dschungel"
Weitere Ideen für die Arbeit mit Twine
Im ersten Teil habe ich einen Überblick zum Genre der Interactive Fiction gegeben und das Open Source Programm Twine 2 als nützliches Werkzeug für den Einsatz in der medienpädagogischen Arbeit vorgestellt. Hier sollen weitere Ideen und Möglichkeiten zur Textgestaltung umrissen werden.
Twine eignet sich für kollaborative Schreibprojekte, das gemeinsame Verfassen interaktiver Erzählungen. Da nicht gleichzeitig an einem Dokument gearbeitet werden kann, müssen die Textpassagen von den AutorInnen entweder am selben Computer nacheinander geschrieben oder zunächst in einem anderen Programm erstellt und dann in Twine zusammengefügt werden. Auch das Teilen des HTML-Dokuments über Cloudspeicher ist natürlich möglich.
Wenn man sich in das Programm vertieft, bietet es zahlreiche Optionen für den Einsatz von Variablen, Scripts und optischen Anpassungen; für das hier beschriebene Einsatzgebiet genügt zunächst die Verlinkungsfunktion.
Empfehlungen zu Apps für den Unterricht
Wenn es um Tablets in der Schule geht, dann ist wohl die meistgehörte Frage, wo es denn gute Apps gebe. Und das ist auch logisch, denn jede_r kommt irgendwann an den Punkt, wo es um passende Apps für den Unterricht geht – bei allen kritischen Hinweisen zu einer gewissen Apperitis.
Nun sind mir zwei Seiten über den Mauszeiger gelaufen, die ich bisher noch nicht auf dem Schirm hatte:
- Handysektor hat neu eine Übersicht von Apps für die Schule im Angebot. Diese ist nach Fächern sortiert und jede App wird kurz vorgestellt – inkl. Ideen zu Einsatzmöglichkeiten im Unterricht.
- Die Website von Andreas Breuer ist ähnlich, aber ein wenig einfacher gestaltet: Dort findet sich eine App-Liste – ebenfalls nach Fächerbereichen sortiert – mit Kurzbeschreibungen und Direktlinks zu den App-Stores.
- Recht umfangreich und technisch sehr komfortabel gestaltet ist der «Appadvisor» der PH FHNW, wo aber nicht nur Apps, sondern auch Webtools besprochen werden.
Kennen Sie weitere Übersichtsseiten zu Apps in der Schule? Ergänzen Sie gerne mit einem Kommentar.
Online-Kurs: Making mit Kindern – Einführung – Teil 1/7
In der ersten Einheit des Online-Kurses „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ gibt es zunächst einmal eine Einführung ins Thema Maker-Bewegung, Begriffe wie Fablabs, Personen wir Seymour Papert und der Theorie des Konstruktionismus. Und man sieht ganz nebenbei, wie so ein Makerspace für Kinder aussehen kann.
| Um das geht’s | Einführung zum Making |
| Zielsetzung | Grundbegriffe und Hintergründe zur Maker-Bewegung kennenlernen |
| Einheit | Teil 1/7 des Online-Kurses |
| Der Kurs | Die siebenteilige Kurs “ „Making. Kreatives digitales Gestalten und Experimentieren mit Kindern“ ist eine Einführung in unterschiedliche Making-Werkzeuge und -Aktivitäten für Kinder in der Schule und Freizeit. Der Kurs stellt dabei ausgewählte Werkzeuge der Making-Bewegung vor, gibt konkrete Beispiele für ihren Einsatz, nennt Herausforderungen und gibt Tipps für die Umsetzung. Der Kurs wendet sich dabei explizit an Einsteiger/innen, d.h. Personen, die selbst bisher noch keine Erfahrungen mit den Werkzeugen haben. Mehr zum Hintergrund am Ende des Beitrags. |
Choose Your Own Adventure Teil 1
Interaktive Geschichten schreiben
Das Open Source Programm Twine 2 dient der Erstellung nichtlinearer, interaktiver Texte an der Schnittstelle zwischen Videospiel und Literatur. Es kann in der medienpädagogischen Arbeit auf vielfältige Weise eingesetzt werden, etwa im Rahmen kreativer Schreibprojekte oder zur vertiefenden Auseinandersetzung mit beliebigen Themen, wie auch der Einführung in den Umgang mit HTML und CSS dienen.
Nichtlineare, verzweigte Texte, „Interactive Fiction“, bieten den LeserInnen verschiedene Navigationsmöglichkeiten durch den Text. Beispiele dafür sind die in den 1970er Jahren populären Textadventures wie ZORK oder Adventure, in denen man zwischen verschiedenen Wegen wählen konnte und etwa nach Eintippen von „go north“ oder „enter house“ eine Beschreibung der Umgebung und weiterer Handlungsmöglichkeiten erhielt. Die Hybridformen zwischen Text und Spiel wurden später von grafisch immer aufwändigeren Computerrollenspielen abgelöst.
Zur selben Zeit waren auch die dank ihrer Illustrationen attraktiveren „Fighting Fantasy Gamebooks“ verbreitet, die heute als Apps neu aufgelegt werden. Da hieß es etwa „Du biegst um die Ecke und stehst einem wütenden Ork gegenüber. Wenn du ihn angreifen willst, gehe zu Seite 35. Versuchst du zu flüchten, gehe zu Seite 17.“ Auf jeder Buchseite gab es mehrere Entscheidungsmöglichkeiten, viele führten zu einem jähen Ende der Hauptfigur. Durch die Reihe der „1000 Gefahren“-Bücher von Ravensburger sind nichtlineare Geschichten in gedruckter Form auch heute wieder populär. So bietet sich auch der Einsatz in der Medienpädagogik an – derartige Erzählungen, gedruckt oder digital, selbst zu entwickeln und anderen zum Spielen zur Verfügung zu stellen.
