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Digitale Spezialeffekte selbst gemacht

Screenshot aus "Talk Talk"

Screenshot aus "Talk Talk"

Einer der Klassiker bei Videoprojekten: Die Jugendlichen haben grandiose Ideen für ihren Film, die bereits in Kinofilmen zu sehen waren, aber leider in der Medienpädagogik fast unmöglich umzusetzen sind.

Fast! Denn auf immer mehr Rechnern auch in Institutionen der Jugendarbeit schlummern ungenutzte Programme der Creative Suite vor sich hin – wie auch After Effects. Und mit einer ausreichenden Motivation, genügend Zeit und einem Tutorial lassen sich viele klassische Spezialeffekte in Videoprojekte zaubern. Futter für solche Vorhaben liefert das SmashingMagazine mit Tutorialsammlungen für Digitale Spezialeffekte sowie für Grafikanimationen. Und damit ist unter anderem auch eine Taschenlampen-Lichtspur wie bei „Talk Talk“ keine Hexerei mehr.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 19.10.2009
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Animieren mit Licht

Screenshot aus "Talk Talk"

Screenshot aus "Talk Talk"

Die medienpädagogische Filminspiration zum Wochenende ist diesmal gleichzeitig ein Rätsel: Einmal mehr habe ich einen (Animations)film gefunden, in dem mit Licht/Langzeitbelichtung gemalt wird – „Talk Talk“ von Lichtfaktor. Ohnehin ist für mich weiter die Frage, wie mensch mit Langzeitbelichtung animieren kann. Denn es ist nicht trivial, immer wieder ähnliche Bilder einfach so mit Licht ins Nichts zu malen, so wie die Leute von Lichtfaktor das können.

Aber sie können es und das nehme ich ihnen ab. In diesem Video allerdings sind einige Bilder (bspw. die Spur der Taschenlampe), die nur mit Digitaleffekten à la After Effects eingefügt sein können.  Die Bilder auf der Straße kann ich mir auch langzeitbelichtet vorstellen. Oder ist alles doch nur am Computer erstellt? Oder alles langzeitbelichtet? Ich bin gespannt auf Ihre Meinungen. (Nachtrag: Und hier lässt sich das Malen mit Licht üben. Eine Werbesite, aber das können MedienpädagogInnen ja vernachlässigen.)

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 02.10.2009
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