ownCloud – Cloud Speicher selbst gemacht

Speicherplatz in der Cloud ist schon eine tolle Sache. Daten, sofern sie nicht zu sensibel sind, können problemlos zwischen verschiedenen Geräten synchronisiert werden. Auch der Tausch, bzw. der „Versand“ größerer Dateien ist schon zum Kinderspiel geworden. Während allerdings Anbieter wie Dropbox oder Sugarsync den Nachteil haben, dass auch der Gegenüber einen entsprechenden Account haben muss, steht die Open Source Anwendung ownCloud wirklich allen zur Verfügung, also auch Personen, ohne Account oder Benutzernamen.

Aber nochmal ganz langsam von vorne: ownCloud ist eine Software, die sehr einfach auf einem eigenen Webserver installiert werden kann. Die Installationsdatei wird einfach entpackt und via FTP Programm hochgeladen. Danach die URL aufrufen, Namen und Passwort für den Admin angeben und fertig.

ownCloud bietet zudem in den Einstellungen verschiedene Tools für eine Desktop Synchronisation. Die Software wird einfach installiert und der neu entstandene Ordner „ownCloud“ synchronisiert sich mit dem Server. So kann z.B. auf Wunsch eine ständige Datensicherung der eigenen Dateien eingerichtet werden. Darüber hinaus können auch einzelne (größere) Dateien hochgeladen und entweder mit anderen Benutzern oder eben über einen öffentlichen Link per Email geteilt werden.

Weitere Apps ermöglichen z.B. auch die direkte Wiedergabe von Multimediadateien. Somit wird ownCloud schon fast zum must have für medienpädagogische Projekte, bzw. eher für das Teilen von Ergebnissen und anderen Inhalten.

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Tobias Albers-Heinemann für medienpaedagogik-praxis.de
Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

4 Kommentare

  1. Uwe am 07.06.2012:

    Hallo,

    auch von mir volle Empfehlung für Owncloud. Quasi die eigene Dropbox, wird zügig entwickelt. Bei mir hakelt zwar der Windows-Client noch etwas, aber da Owncloud auch per WebDAV angesprochen werden kann, ist das beherrschbar. Das geht ganz gut wie hier beschrieben: http://eventualitaetswabe.de/?p=870#more-870
    Die WebDAV-Fähigkeit macht es auch möglich, dass eine eigene Owncloud-Instanz als Repositorium in das populäre LMS Moodle eingebunden wird, so können übliche institutionelle Datenschutzbedenken zB gegenüber Dropbox umgangen werden: http://eventualitaetswabe.de/?p=880
    Auch bei der Schulserverlösung Desktop4education http://d4e.at/ ist Owncloud integriert.
    Tolle Sache!

  2. Eike Rösch am 07.06.2012:

    Beim Mac/OSX ist es genau umgekehrt: Bedingt durch einen Bug in OSX funktioniert WebDAV nicht richtig, der Client macht das aber wieder wett und funktioniert einwandfrei.

  3. Dateien im Team und auf dem eigenen Webserver sicher synchronisieren mit Sparkleshare | Medienpädagogik Praxis-Blog am 11.06.2012:

    […] Server bleiben und soll eine Alternative zu kommerziellen Lösungen wie Dropbox&Co., ist ownCloud da sicher die beste Lösung – wenn es um ein Rundumpaket mit Kalender, Kontakten, Fotos usw. […]

  4. Praxistest: OwnCloud als Ersatz für Dropbox und Exchange-Server | Medienpädagogik Praxis-Blog am 17.01.2013:

    […] letzten Jahr habe ich das erste Mal von OwnCloud berichtet. Hierbei handelt es sich um eine kostenlose Möglichkeit, ein eigenes Cloud-System […]

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