Scribblenauts Reloaded Remix

Scribblenauts Remix

Scribblenauts Remix | Warner Bros.

Nachdem es Nintendo ja leider immer noch vorzieht Gameklassiker wie „Super Mario“ und Co nicht für andere mobile Endgeräte als DS/DSi und 3DS auf den Markt zu bringen, haben es ihre Spieleentwickler scheinbar einfacher, den großen Mobile-Gaming-Markt der Smartphones und Tablets zu bedienen…
Jedenfalls erschien vor kurzem das famose Scribblenauts mit dem Zusatz Remix für iOS Geräte die ja, wie wir in der letzten Woche hier ausführlich diskutierten, gerne auch in Bildungskontexten genutzt werden. Das Remix im Namen deutet darauf hin, dass die Entwickler die vermeintlich beliebtesten 40 Level der bereits erschienen Scribblenauts Teile in dieser App zusammengeführt haben. Zudem sind noch 10 extra für die Neuauflage programmierte Level dazugekommen. Ich möchte nun keine klassische Spiel-App-Review schreiben, dass können andere besser (Gametrust Artikel) – spannender finde ich die Frage nach den möglichen Einsatzgebieten in Schule und Co. Wie schon im Artikel zum Nintendo DS Scribblenauts vor (oje, wie die Zeit vergeht) fast drei Jahren, sehe ich großes Potential im Einsatz solcher kreativen Spiel im Unterricht. Wie wäre es, wenn DeutschlehrerIn beim Vermitteln neuer Wörter ganz spielerisch das an die Wand gebeamte Scribblenauts einsetzen würde? Oder wie wäre es, wenn die SchülerInnen die Aufgabe bekommen in Kleingruppen möglichst kreative Lösungsansätze für die Bewältigung eines kniffeligen Levels auszuhandeln? Oder, auch schön, wie wäre es, wenn die SchülerInnen die Aufgabe bekommen keiner Aufgabe nachzugehen, sondern eine eigene kleine Geschichte oder Szene auf dem „Scribblenauts Spielplatz“ zu erstellen?

Was haben Sie für Ideen zu, bzw. Erfahrungen mit Scribblenauts im Unterricht?

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Gerrit Neundorf für medienpaedagogik-praxis.de
Gerrit Neundorf Kurzbio
studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde. Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter des Instituts für Computerspiel - Spawnpoint. Für das Land Thüringen ist er seit 2011 als Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) tätig.
Verfasst am 24.10.2011

Ein Kommentar

  1. Broschüre zum Lernen mit Computerspielen | Medienpädagogik Praxis-Blog am 19.11.2012:

    […] Bildungsmedium einzusetzen ist uns schon länger ein wichtiges Anliegen. In verschiedenen Artikeln [1;2;3;4] haben wir bereits auf Konzepte und Möglichkeiten […]

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