5 Kommentare

  1. Dönsen am 04.06.2009:

    Danke, ein sehr interessanter Film. Es sind wahrscheinlich tagtägliche Situationen, die sich im Netz so abspielen. Trotz aller Vorteile, die das Netz mit seinen Social Networks, Instant Messengern und jeglichem weiteren Web 2.0 Schnick-Schnack bietet, vergessen viele häufig, dass das was dort geschrieben oder veröffentlicht wird dieselben Konsequenzen hat, als würde man im „Real-Life“ etwas sagen oder tun. In Letzterem handelt man *manchmal* eben doch nach besserem Gewissen – leider auch nicht immer.

    Gruß,
    Christophe

  2. Mario von Wantoch-Rekowski am 04.06.2009:

    Vielen Dank für Deinen Kommentar, Christophe!

    Kleine Anekdote gefällig?! Ich hatte eine Infoveranstaltung in einem Jugendclub. Zur Vorbereitung hat sich eine Mitarbeiterin in eine hoch gehandelte Social-Community eingeloggt, die Clubbesucher ein wenig angechattet und ein paar prägnante Bilder ausgedruckt und im Inforaum aufgehängt (war von den Eltern abgesegnet). Die Reaktion: Ey, was machst Du auf meinem Profil, das sind meine Bilder, die sind privat! War ein schöner Einstieg in das Thema und die anschließende Diskussion.

    Kurz noch zum Gesagten in „Real-Life“ versus Web2.0 und die Konsequenzen: Viel schlimmer noch! Wenn ich etwas sage, dann wird es gehört und idealerweise auch verstanden. Wenn es nicht gehört wird ist es weg, denn das gesprochene Wort ist ja nicht zeit- und nur eingeschränkt ortsunabhängig á la Gutenberg. Die Kommunikation via Web überdauert jede kurze Unaufmerksamkeit.

    Grüße
    Mario

  3. Manuel Dejonghe am 04.06.2009:

    Der Google Cache vergisst halt nicht, und ist dazu noch überaus geduldig…

  4. Peggy Koedel am 04.06.2009:

    Wir haben auf unserer Homepage http://www.cyber4kids.de gerade dazu aufgerufen an der Umfrage der Universität Landau teilzunehmen. Vielleicht könnt ihr das hier auch tun? … der Link zur Umfrage :: http://www.mobbing.zepf.uni-landau.de/

    Ich freu mich, dass das Thema mehr Öffentlichkeit erfährt. Ich denke, dass eine Einführung in Medienarbeit bei Jugendlichen auf jeden Fall Hinweise zu Verletzendem Verhalten aber natürlich auch zum Selbstschutz gegeben werden müssen. Manchmal frag ich mich, ob die Netiquette eigentlich noch Bekanntheitswert besitzt?

    Grüße
    Peg

  5. Thorsten Garhammer am 01.03.2015:

    Cybermobbing (sowie Mobbing generell) ist ein Thema, das m.E. gar nicht früh genug mit SuS diskutiert werden kann. Eine frühzeitige Sensibilisierung kann hier bestimmt in gewissen Graden vorbeugen. Dabei können die oben beschriebenen Medien Film und Computerspiel sicher hilfreich sein, zumal junge Leute in der Regel Spaß und Interesse an multimedialen Inhalten haben. Besonders interessant in diesem Kontext finde ich die Möglichkeit des Perspektivenwechsels innerhalb des Spiels, denn hierbei lernen SuS (hoffentlich) einerseits, was Mobbing anrichten kann und auf der Seite wird auch der Aspekt Empathie mit einbezogen. In Bezug auf den Film ist sicherlich besonders die Botschaft wichtig, nämlich gemeinsam (also SuS, LuL und Eltern) etwas gegen Mobbing zu tun. Neben den Schulen gibt es meines Wissens auch Maßnahmen in der Jugendarbeit bzw. -förderung mancher Kommunen, die aktiv mit SuS zum Thema Mobbing arbeiten (Sozialkompetenztraining). Wichtig ist generell, das Thema nicht nur temporär zu behandeln, sondern kontinuierlich. Hier darf/muss gerne auch einmal nach der Devise „viel hilft viel“ gehandelt werden.

Kommentieren

*

Zusatzinfos

Pat-O-Meter

Monats-Archiv