Studie: World of Warcraft kann entspannen

Mal wieder eine Studie, die das – ohnehin schwer zu zeichnende – Bild von der Wirkung von Computerspielen differenziert: In einer englischen Studie der Middlesex University zu Gefühlen und Aggressionen nach dem Spielen von „World of Warcraft“ hat sich gezeigt, dass die allgemeine Tendenz dahin geht, nach dem Spiel ruhiger und müder zu sein. Insgesamt hängt dies jedoch von der Persönlichkeit ab. Will heißen: das Spiel verstärkt nur die ohnehin vorhandene Persönlichkeitsstruktur. Dass friedliebende SpielerInnen durch Computerspiele zu Berserkern werden ist nach der Studie eher unwahrscheinlich.

Dieser Artikel steht unter der CC BY-SA 3.0 Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Eike Rösch für medienpaedagogik-praxis.de
Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

2 Kommentare

  1. Christine am 07.01.2010:

    Bin ich blind? Oder fehlt der Link zur Studie?

  2. Eike Rösch am 07.01.2010:

    In der Tat gibt es in diesem Artikel keinen Link. Die Information bezieht sich auf eine Meldung, die rund um eine Tagung der British Psychological Society erschienen ist. Da habe ich mich zugegebenermaßen journalistisch nicht sonderlich bemüht, die Studie war aber auch nicht direkt im Internet verfügbar. Sorry!

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