Thema Wien »

„Vernetzte Videoarbeit“ mit Jugendlichen

Die Digitalisierung und immense Verbreitung von medialen „Produktionsmitteln“ werden in den nächsten Jahren sicher die Projektformen und Methoden der aktiven Medienarbeit weiter verändern. In Sachen Bandbreite, Rechenleistung und Integration stehen wir sicher noch am Anfang, aber schon jetzt ist viel Neues drin.

So haben die Kolleg_innen von wienXtra im vergangenen Sommer mit Schüler_innen ein Videoprojekt gestartet, das in der Produktion auf in besonderer Weise auf Kollaboration und Vernetzung gesetzt hat:  Die Videoaufnahmen wurden von allen Teilnehmer_innen mit mitgebrachten Smartphones in der Cloud gesammelt und anschließend zu verschiedenen Video-Mashups geschnitten. Das ist nicht nur ein sehr spannender Projektansatz, der interessante Impulse für die Gruppenarbeit bringt – die Kolleg_innen haben ihn auch noch umfassend dokumentiert und ihre Erfahrungen in einem Artikel bei Medienimpulse aufgeschrieben. Auf dass die Idee sich weiterverbreitet und weiterentwickelt!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 18.02.2014
Kommentare deaktiviert für „Vernetzte Videoarbeit“ mit Jugendlichen

Pädagogische Trends: Computerspiele

Aus der österreichischen Medienpädagogik kommen gerade gute Ideen, wie mit Computerspielen pädagogisch sinnvoll umgegangen werden kann.

Da ist zum Einen die Veranstaltung „Game City – Computerspiel findet Stadt„: eine Veranstaltung (immerhin im Wieder Rathaus) für Kinder/Jugendliche, Eltern, PädagogInnen, bei der Computerspiele und das gemeinsame Ausprobieren im Vordergrund stehen, mit dem Ziel, die eigene Haltung zu den Spielen zu reflektieren.
Und da ist zum Anderen ein Forschungsprojekt, das die Möglichkeiten des so genannten „Game Based Learning“ im Unterricht durch den Einsatz populärer Spiele (Sims, Civilization, StarCraft) testen soll.

Sehr schöne Ansätze, die an den Lebenswelten von Jugendlichen ansetzen, nicht verteufeln, und positive Potenziale ausloten.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 10.10.2007
Kommentare deaktiviert für Pädagogische Trends: Computerspiele

Zusatzinfos

Pat-O-Meter

Monats-Archiv