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Ab wann ist der Griff zum Smartphone unhöflich?

Mit den Studien ist es so eine Sache. Während viele Leserinnen und Leser selbst an wichtigen und guten Studien beteiligt sind, habe ich manchmal das Gefühl, dass vor allem kommerzielle Anbieter sich erst ein gewünschtes und lukratives Ergebnis suchen und dann so lange forschen und würfeln, bis es endlich erreicht wird. So gibt es zu den gleichen Themen die unterschiedlichsten Studien mit ihren Interpretationen und Deutungen, was natürlich den konstruktiven Diskurs mit den Eltern erschwert, denn letztendlich gibt es immer eine Studie, die belegt, wie schädlich und gefährlich die Medien doch sind.

Dennoch möchte ich heute auf eine relativ aktuelle Studie des Pew Research Center’s American Trends Panel aufmerksam machen, die sich mit der Etikette der Smartphone-Nutzung in den USA auseinandersetzt und die Frage stellt, ab wann der Griff zum Smartphone nicht mehr in Ordnung oder sogar als unhöflich erachtet wird. Auf t3n gibt es hierzu eine etwas ausführlicheren Artikel zu den Ergebnissen.

Nun gut, was die Ergebnisse angeht, ist für mich persönlich in China jetzt kein Sack Reis umgefallen, dennoch liegt für meine Arbeit der Mehrwert dieser Studie darin, dass ich einige Grafiken und Informationen als Impuls und Diskussionsgrundlage für die Elternarbeit verwenden kann, um sowohl auf die unterschiedlichen Nutzungsgewohnheiten verschiedener Generationen aufmerksam zu machen, als auch auf die Tatsache, dass Eltern und Kinder im familiären Umfeld gar nicht so weit auseinander liegen…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

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