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YouTube Live – in wenigen Schritten zum eigenen Stream

Ein Live-Stream ist auf medienpädagogischen Tagungen für die Daheimgebliebenen schon fast normal. In der Regel stehen dort Mitarbeitende von Fernsehsendern oder Offenen Kanälen, die mit einer mehr oder weniger aufwendigen Ausrüstung die bewegten Bilder ins Netz bringen. Seit kurzer Zeit ist es nun auch für Normalsterbliche möglich, einen Videostream über YouTube zur Verfügung zu stellen. Sofern mensch über einen verifizierten Kanal verfügt, erscheint die Option „Live-Veranstaltungen“ im Videomanager. Einmal aktiviert, ist es in wenigen Schritten möglich, einen ersten Live-Stream einzurichten.

Der große Vorteil bei diesem Angebot ist, dass die technischen Ressourcen von Googles Hangouts on Air verwendet werden können. Diese lassen sich beim Erstellen einer Veranstaltung im Bereich „Typ“ einstellen. Alternativ können auch eigene Encoder mit entsprechend anderen Einstellungsmöglichkeiten benutzt werden. Wird jedoch der Typ „schnell“ gewählt, erhält der Stream gleichzeitig die Funktionen eines Hangouts on Air, d.h. es dürfen sich mehrere Personen mit hinzuschalten, die dann auch in der Lage sind, das Geschehen aktiv zu gestalten.

Positiv fällt auf, dass es wirklich sehr einfach ist, einen ersten Stream einzurichten. So gibt es schon viele Voreinstellungen und es kann beispielsweise eine einfache Webcam als Kamera verwendet werden. Der Stream steht dann im eigenen YouTube-Kanal zur Verfügung und kann sowohl live als auch zeitverzögert angesehen werden.

 

 

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Hangouts on Air vorbereiten, starten und verbessern

Google bietet mit den Hangouts on Air schon länger eine Möglichkeit, eigene Events oder Sendungen live ins Internet zu übertragen. Mehr als das sogar, denn im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Live-Stream können bei einem Hangout on Air bis zu 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Inhalt mitgestalten. Dieser ist, sofern der Hangout öffentlich ist, über Google+ und YouTube für die breite Masse abrufbar, sogar nach Beendigung der Veranstaltung.

Neben den technischen Anforderungen gibt es aber noch eine Vielzahl von weiteren Tipps für eine erfolgreiche Übertragung, die Andreas Graap in seinem „Hangouts on Air Handbuch“ zusammengefasst hat. Das 72-seitige Handbuch steht kostenlos zur Verfügung, der Download-Link erscheint direkt, nachdem das Projekt einmal via Facebook, Twitter oder Google+ geteilt wurde. Viel Spaß und stay tuned…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

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